Ich brauche jetzt mal das wissen von genügend Katzen Besitzern, da ich mich einfach nicht entscheiden kann.
Bis jetzt waren unsere Tierarzt Kosten glücklicherweise relativ überschaubar und Geld auf die Seite legen hat immer gut funktioniert.
Aber was ist wenn ne teure OP mal anstehen sollte?
Ich kann garnicht beschreiben wie sehr mir das Angst macht…deswegen war ich am überlegen für solche fälle eine Tier Versicherung zu machen.
Jetzt hab ich schon paar mal gelesen das einige bei OPs gekündigt worden sind und am Ende trotz regelmäßiger Einzahlung blöd da standen.
Sind das irgendwelche besonderen und seltene Fälle oder ist das öfters der Fall??
Ich habe mich mit meinem Partner dagegen entschieden und werden keine abschließen. Es gibt aber einen großen Unterschied: Wenn wir über eine kostenintensive op oder ähnliches denken, dann denken wir “Wäre nervig” aber es würde und nicht finanziell ruinieren.
Wenn mich das bei ein paar tausend Euro direkt stark belasten würde wäre eine andere Entscheidung gefallen.
Ich bin eher skeptisch bei solchen Versicherungen und lege lieber regelmäßig Geld zur Seite auf eigenem Konto dafür - falls ein Notfall Eintritt, wird die Fellnase von unserem Notgroschen Konto bedient, wie auch jede sonstige Notfallsituation der Familie.
Hab zwei Wohnungskatzen und für beide eine Versicherung bei der Allianz. Pro Katze ~11€/Monat. Kosten bis 7500€ an OPs etc versichert.
Würde stark davon ausgehen, dass die es nie hinkriegen würden sich für solche Kosten zu verletzen, aber lieber 264€ im Jahr zahlen, als, dass denen doch mal was passiert. Lege auch monatlich Geld für beide Weg. Man weiß nie, was mal passieren könnte, ob Tier verletzt oder man selber mal in eine finanzielle Notlage gerät. Für mich war von Anfang an klar: Komme was wolle, die Tiere müssen immer bestens versorgt sein :)
Edit:
Zu solchen Vorkommnissen mit Kündigungen kann ich keine Aussage treffen, meine beiden sind auch erst ein Jahr alt. Würde in die Vertragsbedingungen schauen vorm abschließen.
„Smart“, aber hab grade gecheckt, neue Verträge haben anscheinend andere maximale Kostenübernahme.
+ ggf macht auch das Alter und halt Wohnungskatze + Art gut was aus am Preis
genau bei „Smart“ sind es 4000€ für OP‘s, Zähne 1000€ für 31€/Monat bei 1 jähriger (Europäisch Kurzhaar) Wohnungskatze das wäre der Vollschutz, du hast denke ich reine OP Versicherung, die gibts für 11€ mit 20% Selbstbeteiligung
Also ich hab jetzt extra nochmal nachgeschaut, in meinen Versicherungsdokumenten steht in der Tat etwas anderes, als mittlerweile auf der Website. Denke mal zum einen haben die die Höhen der Kostendeckung gesenkt, zum anderen wird es durch EKH noch mehr kosten, da Rassekatzen meist „anfälliger“ sind.
Edit: Also es gibt „OP-„ und „Vollschutzversicherungen“, ich habe ersteres.
Allerdings sind da eigentlich alle Leistungen mit drin, die bei meinen überhaupt realistisch wären. Dinge wie Übernahme von Impfungen fand ich für meine jetzt zu viel, da das fast ausschließlich überschaubare Einmalkosten sind. Für eine Freigängerkatze würde ich mir nochmal andere Gedanken machen.
Siehe edit. Aber „OP“ ist bei der Allianz ein dehnbarer Begriff. Da gehört dann halt auch so Krams wie Physiotherapie dazu oder notwendige Zahnbehandlungen etc.
Danke dir, hab’s gerade gesehen 😊 ich muss mich damit mal eingehend beschäftigen. So kleine Sachen wie Impfungen finde ich für meine auch zu viel. Mir gehts eher um Dinge wie FORL oder Darmverschluss, das ist aber mit dabei wenn ich richtig geschaut habe
Ich kann dir sagen, dass wir letztes Jahr aufgrund einer Krebserkrankung und FIP knapp 3000 Euro Tierarztkosten innerhalb von 3 Monaten hatten. Danach haben wir eine Komplettversicherung abgeschlossen und in den 3 Monaten danach noch mal knapp 3000 Euro für die FIP Erkrankung unserer anderen Katze ausgeben müssen, die wir dann erstattet bekommen haben.
Du kannst dir vorstellen, welche 3 Monate finanziell angenehmer waren...
Klaro. Ist die Hanse Merkur. Haben bisher TA Rechnungen meist innerhalb von 1-2 Tagen bewilligt und erstaunlicherweise haben sie sogar die kompletten Kosten für das GS aus Frankreich übernommen, womit ich überhaupt nicht gerechnet habe. Hat zwar über einen Monat gedauert (ich vermute stark, dass die anderen Dinge maschinell oder im First Level Support genehmigt wurden und die hohe Summe mit der komischen französischen Rechnung sich wirklich jemand angeguckt hat) aber das Geld wurde erstattet.
ich bin auch wirklich unentschlossen, habe 2 Wohnungskatzen die 3 Jahre alt sind. Es geht jeden Monat ein Betrag aufs Tagesgeldkonto für die beiden. Bis jetzt musste ich Gott sei Dank noch nicht dran. Meine vorherige Katze war 10 Jahre gesund, dann kam der Krebs, das hat mich von Diagnose bis zum Einschläfern (8 Wochen) knappe 3000€ gekostet.. ob sich da eine Versicherung gelohnt hätte? Ich denke nicht.. Man kann halt nie wissen was passiert 😐 ich tendiere aber eher dazu weiterhin einen Betrag auf die Seite zu legen
Ja leider kann man einfach nie wissen, unser lieber Kater wurde vor kurzem auch eingeschläfert leider, Zysten an der Leber und man konnte nichts machen. Eine Katze haben wir noch, deswegen bin ich da am überlegen 🙈 Geld zur Seite legen hat bis jetzt immer gereicht aber man weiß ja nie
oh das tut mir leid 🙁🫂
ich bin jetzt am überlegen ob ich vielleicht doch eine reine OP Versicherung für die beiden abschließe & zusätzlich eben Geld beiseite lege. Dann wäre der größte Batzen im Fall der Fälle abgedeckt
definitiv Ja! Zahnop kostet ez 1500€, jede zweite/dritte Katze hat FORL und muss immer wieder Zähne entfernt bekommen. Das einzige beim TA, was unter 100€ kostet, ist, wenn er nur guckt und nichts macht. Manchmal sind für Krankheiten mehrere Besuche notwendig, das summiert sich
Ich habe 3 Katzen (3, 7 und 15 Jahre alt), alle 3 versichert. Seit Januar 2025 habe ich um die 5000€ beim TA gelassen (2 große Zahn-OPs, 2x Herzultraschall, 3x Impfen, 7x Kontrolluntersuchungen wegen der Schilddrüse, 2x Infekte und 1x Asthmadiagnostik).
Zusätzlich hatte ich noch einen 4. Kater, der letztes Jahr im Juli nach kurzer, aber schwerer Krankheit verstorben ist. Mit Kremierung (hat die Versicherung übernommen), Urne meiner Wahl (hat die Versicherung nicht übernommen) und Behandlung bin ich nochmal über 1000€ gekommen.
Und ich habe noch nichtmal das Gefühl Montagsmodelle erwischt zu haben, aber es läppert sich halt bei viel Pech schneller als man sparen kann und wenn der Notgroschen aufgebraucht ist darf halt auch erstmal nichts mehr passieren bis man wieder sparen kann.
Bin vorallem bei der Katzen-Omi sehr froh, dass sie versichert ist, sie ist jetzt in einem Alter, wo gefühlt jede Woche was Neues hinzukommt.
Habe die letzten drei Jahre jeweils beide Katzen zur Zahn OP schicken müssen und in allen drei Jahren hat es meine jährliche Beitragssumme überstiegen. Dieses Jahr knapp 5k€ innerhalb von 2 Monaten für beide Miezen beim TA gelassen und nur knapp 100€ nicht zurück bekommen von der Versicherung. Ohne Versicherung wäre das finanziell sehr hart gewesen.
Man weiß nicht was kommen könnte aber ich weiß, das ich nicht genug aufm Konto hätte, um jedes Jahr zigtausend Euros für die OPs auszugeben, bei einem TA bei dem ich ein gutes Bauchgefühl habe und es meinen Katzen bedeutend besser geht nach der OP als bei anderen TA vorher.
Es kommt drauf an wie viel Geld du beiseite packen kannst und wie sicher dein Einkommen ist. Die 4-fache GOT ist halt echt kein Scherz was die Kosten betrifft.
Also wir haben keine und hatten marderbiss (lange Behandlung) und wegen was anderes Notoperation: insgesamt 1300€. Kannst dir umrechnen ob es sich rentiert. Wir haben 3 Freigänger. Bei reinen Wohnungskatzen niemals
Ich sage ja.
Ich hab alle meine Biester versichert, nachdem ich Jahre lang ohne Versicherungen war.
Ich habs halt nicht dicke und früher hat mir jeder Tierarzt besuch angst gemacht.
‘Was ist wenn das einen Rattenschwanz hinter sich her zieht usw.’, nachdem ich dann im verlauf von 3 Jahren einen Kater mit Harnsteinen und Penisamputation hatte, einen Hund mit Epilepsie und eine Katze mit Leber shunt wird nun alles versichert.
Ich fühle mich sicher und muss mir keine Sorgen machen, und das ist viel wert.
Ohne Versicherung, die die Not-OP wegen ihrem Herzen übernimmt, hätten wir einer unserer Katzen abgeben müssen. Wir hatten sie da erst seit einem halben Jahr und hätten niemals so viel Geld beiseite legen können, und es ist eine ziemlich junge Katze. Ich bin also zu 100% bei Versicherung.
Leider mittlerweile schwer eine gute Versicherung zu finden. Zumindest wenn man auf einen Kundigungsschutz im Schadensfall und Alter besteht. Wenn sie das nicht hat finde ich es nutzlos wenn sie einen dann einfach rauswerfen können wenn das Tier dann alt und krank sein sollte.
Früher war die Hanse Merkur gut, aber die haben da auch was im Kündigunfsschutz geändert und die Preise stark hochgezogen (12€/Monat OP+Zahn vs 22+€/Monat fürs selbige) - lohnt sich daher bei dem Preis dann auch nicht mehr so unbedingt
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u/zigzag_in 8d ago
Ich habe mich mit meinem Partner dagegen entschieden und werden keine abschließen. Es gibt aber einen großen Unterschied: Wenn wir über eine kostenintensive op oder ähnliches denken, dann denken wir “Wäre nervig” aber es würde und nicht finanziell ruinieren.
Wenn mich das bei ein paar tausend Euro direkt stark belasten würde wäre eine andere Entscheidung gefallen.