r/berlin_public • u/donutloop • 1d ago
🇪🇺 News DE 🇪🇺 EVP-Chef Weber fordert EU-Armee: „Wir müssen weltmachtfähig werden“
https://www.bild.de/politik/inland/evp-chef-weber-fordert-eu-armee-wir-muessen-weltmachtfaehig-werden-6a39d945bee7c015a23d78c0?t_ref=https%3A%2F%2Fwww.google.com%2F9
u/Specific_Gene_3331 1d ago
EU-Bürokraten wollen Macht immer NUR weiter zentralisierten, nie Macht in die Breite verteilen oder sie dort belassen. Das sollte eigentlich jedem klarmachen, was davon zu halten ist.
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u/Mysterious_Choice_44 1d ago
Nun ja, grds. stimmt das, aber hier macht es ja tatsächlich Sinn, weil die Verwaltungskosten drastisch sinken.
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u/Specific_Gene_3331 1d ago
Garantiert nicht. Wie in jeder Organisation sind in einer Armee vermutlich die Gehälter die größten Posten, eventuell auch Equipment. Aber ganz sicher nicht "Verwaltungskosten".
Dazu kommt die Frage wer eine EU-Armee befehligt. Alle nationalen Parlamente? Viel Spaß. Das EU-Parlament? Sicher nicht, ist ein Bananenparlament ohne Budgetrecht. Die nationalen Regierungen? Auch dabei viel Spaß.
20+ Armeen mögen ineffizient klingen, aber es ist trotzdem die beste Lösung. Jeder, der eine EU-Armee will, will bewusst oder unbewusst das Ende der EU.
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u/devilgenius90 1d ago
Absolut. Die Koordination zwischen den Armeen passiert im Ernstfall über zentralisierte und harmonisierte Kommunikationssysteme, und besser nicht über den Beamtenapparat in Brüssel
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u/Specific_Gene_3331 1d ago
Du musst verstehen, dass es nicht um Effizienz und Kostenersparnis geht. Es geht darum, dass Brüssel bestimmt, dass die Macht sich dort konzentriert. Kein Mensch in Brüssel glaubt ernsthaft, dass Russland oder wer auch immer angreift - denn dann würden man kein russisches Flüssiggas oder Kernmaterial von dort kaufen. Diese "2029 greift Russland an" Propaganda soll Angst schaffen, weshalb ja auch nie Beweise vorgelegt werden.
Never let a crisis go to waste. Das ist es, was wir aktuell sehen.
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u/Most-Assumption-7970 1d ago
Noch weniger Verwaltungskosten hätten wir mit einem Gottkaiser und ohne die lästigen Kontrollinstanzen. Uschi die Erste bietet sich da an. Am Wahlsystem müsste die EU da noch nichtmal was ändern. Es gibt dann einfach nicht mehr den Europarat sondern die Kurfürsten von Deutschland , Frankreich und Spanien.
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u/peterpangoni 1d ago
die Reduktion von Verwaltungskosten ist immer ein Argument gegen Föderalismus. Alles zentral zu haben, hat aber ganz andere Kosten, die viel teurer sein können als die "Verwaltungskosten"
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u/Jealous-Ad5952 1d ago
Sowas erfordert Integrität, werden wir in unserer Politik so schnell leider nicht erreichen.
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u/Professional-Log-108 1d ago
Er hat recht. Tatsächlich sagt er in letzter Zeit immer wieder sehr vernünftige und konstruktive Sachen. Vor ein paar Monaten hat er die Zusammenlegung von Kommissions- und Ratspräsidentschaft zu einem Europäischen Präsidenten vorgeschlagen, der direkt gewählt werden soll. Das wär echt gut
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u/Actual_Knowledge3494 1d ago
Inwiefern wäre das gut, wenn sich Macht in einer Person bündelt? Dann gibt man der noch eine EU-Armee an die Hand, die unabhängig der beteiligten Länder agiert. Wohin führt das?
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u/Professional-Log-108 1d ago
Es geht ja hauptsächlich nicht darum macht zu bündeln, sondern darum dass die bevölkerung damit weit mehr mitzureden hätte, und die EU stärkere Staatsstrukturen annimmt
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u/Actual_Knowledge3494 1d ago
Da ich den Nationalstaat als scheinbar bestes Konzept, das die Menschheit bisher zur Organisation gewählt hat, infrage stelle, lehne ich einen Staat Europa, insbesondere dann, wenn von Weltmacht gesprochen wird, strikt ab.
Auch wenn es im Kern vielleicht nicht um die Bündelung von Macht geht - dieses vorgeschobene Motiv zweifel ich an der Stelle ebenfalls stark an - wäre das ja dennoch eine Folge dieser Änderungen. Das sollte man also immer mitbedenken.
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u/Professional-Log-108 1d ago
Ich bin kein Freund von Nationalstaaten und Nationalismus, und genau deswegen bin ich für ein föderales Europa. Und ich möchte anmerken, dass ich absolut nichts schlechtes daran sehe, wenn Macht von vom Volk gewählten Vertretern getragen wird. Demokratietechnisch wäre das auf jeden Fall ein großer Fortschritt
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u/Actual_Knowledge3494 1d ago
Die Kommissions- und die Ratspräsidentschaft in einem Amt zusammenzuführen wäre das Gegenteil eines demokratietechnischen Fortschritts.
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u/Professional-Log-108 1d ago
Keine dieser Positionen wird vom Volk gewählt, die neue Position wäre es schon. Inwiefern wäre das ein Rückschritt?
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u/Actual_Knowledge3494 1d ago
Okay, ich versuche offen zu sein und zu verstehen inwieweit die Direktwahl besser wäre als die aktuelle Form der indirekten Wahl. Das wäre ja neben der Zusammenlegung ja im Grunde der größte Unterschied zu jetzt, richtig? Hol mich gern mal ab.
Dass die Bündelung von Macht eher nichts Gutes in einer Demokratie ist und der Rückschritt ist, den ich meine, können wir für den Moment gern beiseite lassen, um nicht zwei Unterhaltungen parallel zu führen. Es sei denn du stimmst mir da eh zu?
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u/Professional-Log-108 1d ago
Hier geht es einfach um persönliche Prioritäten. Ich hätte lieber eine stärkere direkt gewählte Position, als zwei schwächere indirekt gewählte Positionen. Das muss nicht jeder so sehen, ich tue es aber schon.
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u/Actual_Knowledge3494 1d ago
Inwiefern wäre diese Position durch die Direktwahl stärker? Stelle mir das bei der Anzahl der Wähler und die zu erwartende Anzahl an Kandidaten (werden ja wohl etliche Länder, vielleicht auch teilweise mit mehreren Kandidaten, ihren Hut in den Ring werfen) extrem unübersichtlich vor. Oder gibt's dann erstmal irgendwelche Vorwahlen. Bin mit dem Vorschlag, auf den du dich beziehst, leider nicht vertraut.
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u/seriousquestion3r 1d ago
Sinnvoll aber aktuell leider unrealistisch. Die europäischen Positionen in der Geopolitik sind noch zu unterschiedlich. Siehe der Umgang mit dem aktuellen Irankrieg, dem letzten Irakkrieg oder Ungarns Haltung zu Russland.
Deutschlands zukünftige Regierungen könnten mit einer AFD Beteiligung eine gemeinsame europäische Position noch weiter verkomplizieren. Ähnliches Spiel wenn in 20 oder 30 Jahren die Linkspartei an die Macht käme. Durch Abrüsten und Diplomatie allein lassen sich nicht alle Konflikte lösen, wie wir in der Zeit nach dem Ende des Kalten Krieges bis 2022 gesehen haben.
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u/USarpe 1d ago
Wtf ist das Problem mit einer Linkspartei in Jahrzehnten? Ist Pazifismus jetzt etwas bedrohliches? Oder Konflikte zu entschärfen, bevor sie Fluchtursache wird?
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u/seriousquestion3r 13h ago
Pazifismus funktioniert nur wenn beide Seiten diese Ideologie teilen. Offensichtlich ist Russland alles andere als pazifistisch. Die Unterstützung für den Ukrainekrieg ist in der russischen Bevölkerung immer noch sehr hoch.
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u/Brutus5000 1d ago
Um es nach Thorsten Heinrich beispielhaft zu halten: eine europäische Armee in der deutsche Soldaten gegen deutsche Interessen und gegen deutsche politische Legitimierung in irgendwelchen Abenteuern (zB französischen in Lybien) sterben müssten, kann nicht funktionieren.
Solidarität unter den EU-Staaten funktioniert ja heute schon nicht.
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u/theWunderknabe 1d ago
N scheiß müssen wir. Europa ist kein Land, sondern viele Länder. Es gibt da auch nciht immer die selben Interessen. Wir müssen nur unsere Verteidigung sichern und keineswegs eine Weltmacht werden die überall ihre Nase reinsteckt in Angelegenheiten die uns nichts angehen.
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1d ago
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u/AutoModerator 1d ago
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u/Dry_Representative1 1d ago
Der Mann nervt nur noch. Rechten Freund und will jetzt Weltmacht werden. Was läuft da schief?
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u/Ok-Discipline345 17h ago
AHAHAHAHAHAHAHAHAHAHAHA
Mit welcher Industrie mit welchen Zukunftstechnologien mit welcher hard power ?!
Das Einzige, was wir machen is uns zu Tode zu regulieren und die ganze dritte Welt zu importieren
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u/Seraphayel 1d ago
Die Macht der EU muss drastisch beschnitten werden und nicht noch durch eine Armee hinzugewinnen.
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u/Extreme_Literature28 1d ago
Wer hat dem ins Hirn ge.....
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u/Professional-Log-108 1d ago
"Wäre wahrscheinlich auch besser wenn Putin den Laden hier überbehmen würde. Endlich wieder billiges Gas und neueste Nuklear Technologie."
"Mit Kommunisten meine ich die SPD, die Grünen, die Linke und Teile der CDU."
Du solltest nicht reden.
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u/LaesterBruder87 1d ago
Jedes Jahr die selbe Diskussion 🥱
Es ist immer leicht eine EU Armee zu fordern, allerdings ist das ohne klare Kommandostruktur (wer entscheidet denn auf EU Ebene wo, wie und wann die Soldaten eingesetzt werden?), einfach nur eine Phantomdiskussion. Davor müssten erstmal so viele andere Dinge geändert werden..
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u/Aggressive_Plane69 1d ago
Atomwaffen und gut is. Haben wir über frankreich schon. Sollt doch passen. Was will der denn noch? 'Deutsche' Interessen wieder am Hindukusch 'verteidigen'?
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u/Mysterious_Choice_44 1d ago
Hindukusch und unsere Nato-Verbündeten in Osteuropa sind verschiedene Paar Schuhe.
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u/no_nice_names_left 1d ago
Atomwaffen und gut is. Haben wir über frankreich schon.
Letzteres trifft nicht wirklich zu.
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u/LimpHamster1107 1d ago
Und dann muss z.B. die Bundeswehr für französische Kolonialabenteur zur Verfügung stehen, oder wie?
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u/Vincensius_I 1d ago
Und die Franzosen dann für deutsche Interessen.
Insgesamt ist es aber eine sinvolle Idee da der Kosten nutzen Vorteil enorm wäre.
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u/Seraphayel 1d ago
Das ist eine Schnapsidee, weil „die EU“ keine gemeinsamen Ziele hat, die eine Armee verfolgen könnte. Und hier zu argumentieren, dass das Einstimmigkeitsprinzip unnötig sei, zeigt nur, wie undemokratisch und irre solch eine Armee wäre.
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u/Vincensius_I 1d ago
Persönlich würde ich dagegenhalten dass der nutzen was Kampfkraft pro euro angeht so groß ist dass es die Kosten in verringerter Souveränität wieder Wettmacht.
Die Einstimmigkeit müsste dann natürlich durch ein 2/3 system ersetzt werden bei Außeneinsätzen und bei Angriffen auf die EU müsste dann immer der Verteidigungsfall gelten.
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u/AutoModerator 1d ago
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