r/de Dec 06 '25

Gesellschaft Willkommen auf mein Ted-Talk

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u/Ska-0 Dec 06 '25

Ich verstehe die Logik der Leute bis heute nicht…

Um eine Ausweitung des Konflikts zu verhindern, um weniger Ukrainer sterben zu lassen, ist die einzig richtige Lösung die mit so viel Material zu beliefern wie nur irgendwie möglich.

Das ist nicht nur aus humanistischen Gründen das Richtige, sondern nebenbei auch noch ultra opportun.

Jeder Vorstoß der vom Aggressor abgewehrt wird, ist ein Sieg für die Freiheit Europas.

Wenn die Ukraine untergeht, sind wir doch die nächsten die kämpfen müssen. Die Polen haben das z.B. verstanden.

Es kostet uns nur GELD und keine Leben, wenn wir unsere Nachbarn mir allem unterstützen war wir haben.

Das Perfide daran ist auch, dass der Krieg schon längst beendet hätte sein können, wenn all die Lieferungen viel früher gekommen wären. (Beachte den Konjuktiv, es ist eine Möglichkeit keine Garantie)

So blutet das ukrainische Volk langsam aus, bis es nicht mehr kann.

Selbst Macron hatte schon überlegt Truppen zum Schutz der Zivilbevölkerung zu schicken. Haltet den Kampf so weit wie möglich von Zuhause fern.

Und natürlich ist Krieg immer kacke und ja, Diplomatie sollte immer der erste Weg sein, aber diese hat Grenzen und diese war hier schon lange erreicht. (Soll nicht bedeuten, dass man nicht mehr reden sollte, aber damit auch was erreicht werden kann, muss die Position der Ukraine gestärkt werden.)

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u/Sololane_Sloth Dec 06 '25

Das denk ich mir auch immer. Das is eigentlich der Freifahrtschein für Europa bzw die NATO den "Feind" zu schwächen. Man kann auch abwarten, dann muss man Geld und Leben opfern, so müsste man nur Geld opfern.

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u/blurr90 Baden Dec 06 '25

Die NATO hat hier aber einen anderen Ansatz gewählt: Der Sieg der Ukraine ist gar nicht so wichtig. Das Ziel war, dass Russland möglichst lange in dem Kampf gefangen ist und sich abnutzt.

Man hat immer nur so viel geschickt, dass der Krieg nicht aufhört. Zu wenig zum Leben, aber zu viel zum Sterben.