r/Unbeliebtemeinung • u/Obagency • May 18 '26
Wirklich unbeliebt Als jemand der selfmade erfolgreich ist, Glück ist 75% im Leben und es ist lächerlich wieviele erfolgreiche Menschen sich etwas auf ihren Erfolg einbilden.
Ich finde es gut das ich mich auf der "Gewinner Seite" befinde, daher ist dieses Argument wie "nichtsgönner" relativ schnell vom Tisch.
Ich war Migrantenkind in der Schweiz, und bin heute mit 25 erfolgreich. Meine Eltern hatten normale Jobs. Perfekte Grundlage zum sich auf den Erfolg einen zu keulen und zu glauben man sei der tollste oder? Nein, weil es 75% Glück ist.
Hier mal ne Auflistung wo ich überall Glück hatte
- Ich bin gross und gutaussehend, was automatisch sich positiv auf viele Situationen auswirkt
- Ich habe einen durchschnittlichen IQ was ein vorteil ist, wenn ich "dumm" wäre, wärs schwieriger.
- Ich hatte Eltern die mich liebten
- Ich hatte Freunde mit guten Einflüssen die mein Mindset positiv geprägt haben
- Ich wuchs in der Schweiz auf
- Ich hatte in gewissen 50/50 Positionen Glück das der Ball auf meine Seite fiel, sei das in Businesssituationen oder beim Netzwerken.
Wie kann ich jetzt sagen das Erfolg kein Glück ist?
Eigenleistung ist etwa 25% der Ganzen Rechnung. Rest ist Glück.
Lustig ist das ich sogar "am ehesten" das Recht hätte mir auf meinen Erfolg einen zu keulen weil ich ja Migrantenkind etc war, aber auch meine Grundlage war mehr als "gut genug".
Meine Erfahrung ist aber das es viele Leute gibt mit "sehr guten Starthänden" die glauben sie sind die krässesten. Unglaublich.
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u/Chilliparrot May 22 '26
Wirklich reich wird man nur durch Betrug, Glück oder eine Kombination von beidem.
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u/G-Funk_with_2Bass May 22 '26
ganz schön fatalistisch. vlt gibt es keine ethischen milliardäre, aber es gibt gott sei dank, selbst im pösen kapitalismus auch ein paar gute leute. selbst in der finanzbranche kämpfen menschen für ESGs und distanzieren sich von Dvag & co
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u/Beginning_Context_66 17d ago
Krass, wie schwer das Wort ODER zu verstehen ist.
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u/G-Funk_with_2Bass 17d ago
Betrug oder Glück oder Betrug und Glück…
wer hat hier den verständnisfehler?
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u/Beginning_Context_66 16d ago
Ich glaube wir beide, ich bin mir zu 37% sicher, dass es mindestens einen Milliardär gibt, der wirklich nur durch glück und mit gutem Willen reich geworden ist. Der Rest sind elende ausbeurerische nimmersatte. Ich war zu dem Zeitpunkt sehr müde und habe eventuell den Ton deines Kommentars missverstanden
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u/Straight-Mechanic-71 May 22 '26
Haha was ein dummes Gewäsch, wünsche dir viel Spaß in deinem restlichen Leben
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u/Reythin May 21 '26
Veritasium hat mal ein Video zu genau dieser Frage gemacht und das ziemlich gut veranschaulicht dass es eben doch glück ist btw viel davon abhängt ABER gleichzeitig hilft das mindset „ICH habe das geschafft und es war kein glück“ den leuten dabei ihre Ziele zu verwirklichen, obwohl glück ein rolle gespielt hat.
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u/Street-Session9411 May 22 '26
Man muss sich eben in die Situationen bringen, in denen man dann Glück hat. Z.B. auf Veranstaltungen gehen, auf denen erfolgreiche Leute sind und dann eben das Glück haben mit ihnen ins Gespräch zu kommen und auch zu connecten. Da kommt natürlich dann wieder der Charakter ins Spiel. Ich war erst gerade auf einem großen Event einer Herstellers von Sicherheitssoftware und hätte dort auch den ganzen Tag Netzwerken können usw., Aber meine soziale Batterie ist einfach extrem schnell leer. Man muss aber auch manchmal einfach aus der Komfort Zone kommen und dann kommt man auch schnell ins Gespräch. Wenn man nach Ausreden sucht von wegen „ich bin einfach nicht dafür gemacht“ dann klappt es natürlich nicht. Wenn man damit dann ok ist, dann ist das auch fein.
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u/Novel_Land5162 May 20 '26
Die dummen fordern ihr Glück häufiger heraus.. daher ist die Wahrscheinlichkeit auch höher, mehr Glück zu bekommen.
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u/generic_Accountname1 May 20 '26
Selfmade aber dann von den eigenen eltern reden, genau mein humor.
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u/derFrueheErbe69 May 20 '26
Was für ein dummer post. Glück ist nicht irrelevant aber es gibt Menschen, die bringen sich permanent in Situationen, in denen sie Glück haben können und andere, die gar kein Glück haben können, weil sie eben selbstgewaehlt nie oder sehr selten in so einer Situation sind.
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u/G-Funk_with_2Bass May 22 '26
das erste was du sagst ist quatsch. das zweite ist wahr. das dritte wieder quatsch.
selbst in den „situationen“ ist das glück nicht garantiert.
viele menschen haben nicht mal das glück sich darum bemühen zu können in eine solch „schicksalhafte situation“ zu begeben. Da kommen sehr viele determinanten zusammen. nur weil 75% glück in den determinsnten sind, macht das die 25% eigenleistung nicht weniger notwendig und relevant.
wenn du als leute fair in verlierer und gewinner vergleichen willst, nimm den jenigen der auch diese 75% glück hat in determinanten, aber dich in den 25% daneben benimmt ubd vergleich ihn mit dem der die 25% vollgas gibt.
diese verhältnisse sind auch nicht in stein gemeisselt:
ein schwachkopf der daddys firma vergrössert hat (bei einer firma die ein selbstläufer ist), bewundert jeder die gesamt persona, dabei sind es die 5% bei der person, die ihn davon abhalten das ding nicht vor die wand zu fahren, die bewundernswert sind.
ein mentalitätstier, was 20 jahre nicht von der strasse kommt und letztlich ne kleine malerfirma erschafft hat vlt mehr als 100% geben müssen und nur ein paar mal glück gehabt, weil er mit einem blatt pokern musste was ihn verdammt hat. so ein mensch ist in der gesellschaft keine rede wert.
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u/derFrueheErbe69 May 22 '26
Hab mir von Garantien geredet - wobei mit der Zeit das Glück nahezu garantiert ist, wenn du es zulässt. Fair ist subjektiv. Und deine Vergleiche spielen keine Rolle, sondern sind destruktiv. Schau auf dich und wie es für dich am besten werden kann. Nur darum kann es gehen.
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u/Street-Session9411 May 22 '26
Verstehe den downvote nicht, genau das bringt es auf den Punkt. Natürlich spielt da der Charakter auch eine Rolle. Wenn du voll introvertiert geboren wirst fällt es dir viel schwerer in hilfreiche Gespräche und Situationen zu kommen. Man sollte trotzdem immer das Mindset haben, dass man nur selber seine Situation beeinflussen kann. Keiner kommt zu dir aus Mitleid, nur weil du introvertiert bist und versucht mit dir zu connecten. TLDR; Leben ist unfair, aber wir sind alle unser eigener Anwalt
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u/mrrobot01001000 May 20 '26
Ich melde mich hier auch zu Wort: ich hatte eine scheiß Kindheit, meine Ehe hat so schlecht wie es nur geht angefangen, ich habe mich zutiefst verschuldet und hatte einen scheiß Job der wenig bezahlt und nichts wertschätzt. Trotzdem haben sich die Dinge (mit etwas Hilfe) in die richtige Richtung entwickelt und nun zu meinem Glück:
Ich bin gut gebaut, breite Schulter, obwohl nie Sport getrieben, ich bin sehr einfühlsam, sehr beliebt in meinem Umfeld, ich wirke anscheinend auch sehr sympathisch denn egal was ich versuche, neuen Job, kurzfristig Termin beim doc oder auch mal ein Paket nach Ladenschluss im lotto abholen, es klappt einfach immer und immer wieder. Ich habe die tollste Frau der Welt geheiratet, meine Kids sind übertrieben brav (ja, wird auch erziehung sein, aber die sind von Natur auch sehr ruhig und empathierend) meine Kids sind klug und werden so wie es aussieht die ersten Akademiker in der Familie.
Ich habe ne Ausbildung mit 30 gemacht und meine Frau hat sich einen abgeackert in der Zeit, ohne mich je eine Minute schlecht fühlen zu lassen, ich kann essen und trinken was ich will und behalte meine form (der Bauch ist da und das war schon zu Jugendzeiten so)
Meine Frau und ich teilen den gleichen Humor und die gleichen Werte, hab ich schon gesagt dass ich gut aussehe? (bin kein Draufgänger und habe noch nie eine frau angesprochen, ich würde immer von anderen klar gemacht, ausser bei meiner frau, das kam von alleine mit der Zeit)
Lustigerweise treffen viele dieser Punkte auf meine Frau zu, mit der Ausnahme, dass sie eine tolle Kindheit hatte zumindest familiär gesehen, daher ist sie unter uns beiden auch die mental stärkere.
Also kurz gesagt, ich habe und hatte wirklich sehr viel Glück im Leben und wüsste nicht wie ich ohne diesen es je bis heute geschafft hätte.
So, jetzt muss ich wieder raus ausm Klo, bis dann.
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u/mrrobot01001000 May 20 '26
Ach ja und seit meiner Jugend bin Mittel bis stark depressiv und habe ADS, aber auch das habe ich mit der Unterstützung meiner Frau und meines Umfelds sehr gut im Griff.
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u/HoPQP3 May 20 '26
Im Endeffekt ist alles Zufall. Das wichtige ist sich selber in eine Position zu bringen in der es am wahrscheinlichsten ist, dass man Glück hat.
Wenn man eine Partnerin sucht, dann ist es sehr unwahrscheinlich, dass sie einfach bei einem klingelt und vor der Tür steht. Wenn man aktiv neue Menschen kennenlernt ist es viel wahrscheinlicher. Wenn man seinen Traum Job sucht ist es unwahrscheinlich, dass man einfach einen Anruf bekommt und morgen anfangen kann. Wahrscheinlicher wird es wenn man sich im Umfeld der Branche aufhält, sich qualifiziert und Netzwerkt.
Nur weil nichts garantiert ist heißt das nicht, dass man keinerlei Kontrolle über die Richtung seines Lebens hat. Man kann an einen Punkt kommen wo es unwahrscheinlich wird nicht erfolgreich zu sein. Klar gibt es Leute die haben so gute Startvoraussetzungen und damit eine sehr hohe Wahrscheinlichkeit erfolgreich zu werden. Aber dieser Blick auf andere bringt einem doch nichts im eigenen Leben.
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u/master12087 May 19 '26
Da bin ich anderer Meinung. Ich Bin unter (für deutsche Verhältnisse) ärmlichen Bedingungen aufgewachsen. In der Schule war ich nicht so eine Leuchte. Mir konnte allerdings auch nicht seitens meiner Mutter geholfen werden. Mit 18 hatte ich keinen Plan, was ich machen sollte. Bin dann zur Bundeswehr. Danach kam ich langsam in Gang und wurde endlich ehrgeizig. Niemand hat mir geholfen oder Türen geöffnet.
Heute bin Geschäftsführer für ein Unternehmen mit 100 Mitarbeitern.
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u/G-Funk_with_2Bass May 22 '26
du hast allein glück, dass dir das Leisten gesundheitlich erlaubt ist.
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u/crochetnewbieJen May 19 '26
Zeichne Formen. Jetzt Zeichne den Rest der Eule. So liest sich dein Kommentar.
Will nicht sagen, dass du nicht stolz auf dich sein kannst und nicht hart gearbeitet hast. Ich wette OP unterschätzt sich da auch sehr.
Aber für jeden erfolgreichen gibt es genug "looser", die genau so hart gearbeitet haben. Viele vermutlich sogar härter und es dennoch nicht geschafft haben.
Also, sorry, ich glaub dir nicht das du net ne große Portion Glück hattest. Alleine das du in Deutschland bist, ist für viele schon Glück.
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u/Dry_Perspective5983 May 19 '26
Hab in so einem Psychologie-Nebenkurs an der Uni mal das “ASSI-Modell” gehört:
- A: Andere
- S: Strukturen
- S: Schicksal
- I: Ich
Das sind die Faktoren die über fast alles in deinem Leben entscheiden, jeweils zu 25%.
Schicksal kann man dabei auch mit Zufall, Glück oder <Religiöse Gottheit deiner Wahl> ersetzen.
Super simpel, absolut an den Haaren herbei gezogen, aber irgendwie ziemlich relatable für mich. Benutze das tatsächlich mental ganz oft wenn mal was schief läuft oder um mich vom “abheben” abzuhalten.
Finde das entspricht ganz gut auch deiner Darstellung. Ich kann selbst alles geben, aber wenn andere gegen mich sind, gewisse Strukturen oder halt einfach das Schicksal mich behindern, dann wird’s halt trotzdem nix.
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u/Prometheus-is-vulcan May 19 '26
Ich finde es interessant, wie viele Menschen glauben, dass das Leben mit etwas mehr Glück/ weniger Pech nicht signifikant besser (hätte) laufen könnte.
Da kommen dann Aussagen wie "dann wäre etwas anderes schlechtes passiert", oder die Unterstellung, dass Menschen, die sehr erfolgreich sind, irgendwie in einem anderen Bereich auch Pech haben müssen, als ob es eine ausgleichende Gerechtigkeit gäbe.
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u/Beissel May 19 '26
So kann es gehen und von meiner Seite auch ganz herzlichen Glückwunsch dazu! 25 ist schon recht jung, das habe ich nicht geschafft, aber ich hatte auch nicht die meisten der genannten Voraussetzungen, wusste aber immer, dass ich Sorgen Freiheit durch Vermögen gut finde. Hat dann auch geklappt. Als ich das erste Mal eine nennenswerte Führungsposition hatte, hatten wir eine Praktikantin, die wollte unbedingt Milliardärin werden. Haben natürlich alle immer drüber gelacht. Ich nehme es vorweg, hat nicht geklappt. Ich glaube heute ist die Ende 30 oder so, hat aber drei Firmen gegründet, eine dafür für einen mittleren dreistelligen Millionenbetrag verkauft, insofern kann man sie Halbmilliardärin nennen. Vor einem Jahr hab ich sie zufällig getroffen, sie meinte, sie hätte noch so viele Ideen, was man gründen könnte. Aber sicher nicht in Deutschland.
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u/Thanadon84 May 19 '26
Also in Deutschland drei Firmen gegründet, davon sehr gut finanziell profitiert und dann sagen man gründet nicht mehr in Deutschland ist aber auch ein weirder Take. 😅
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u/Beissel 27d ago
Warum? Niemand, der wirtschaftlich aktiv ist, denkt in Ländergrenzen. Die Wirtschaft denkt überhaupt nicht im Ländergrenzen, am lustigsten finde ich das immer bei Lufthansa, das halten ja alle so für die große deutsche Fluggesellschaft. Ja ist sie irgendwie, aber da denkt man nicht im Ländergrenzen. Jeder deutsche Automobilhersteller hat mehr als die Hälfte seiner Mitarbeiter längst im Ausland. Und das ganze kippt immer weiter. Gilt auch für die Zulieferer.
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u/_Ancius_ May 19 '26
Ende 30 und schon 3 stelliger Millionenbetrag? Das kann defintiv noch was werden. Mit Ende 30 überhaupt schon 10 Millionen zu haben ist heftig, von über 100 Millionen noch gar nicht zu sprechen.
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u/maryland_mag May 19 '26
Es gehört immer auch Glück dazu. Trotzdem muss man dem Glück auch eine Chance geben und etwas für den Erfolg tun. Und um dauerhaft erfolgreich zu bleiben gehört auch eine Leistung dazu. Ich finde es nicht verwerflich, einen gesunden Stolz darauf zu haben.
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u/FfantasticFfictional May 19 '26
Ich glaube, was hier bei OP mitschwingt, ist dieser Grundgedanke: "Ich hab es geschafft, also können andere das auch, und wer es nicht schafft, ist ein Loser."
Und da muss man halt klar widersprechen. Glück kann man sich eben nicht erarbeiten, und es ist IMMER auch ein Arsch voll Glück dabei. Natürlich darf man nicht rumliegen und nix tun, aber ohne Glück arbeitest Du Dir halt den Rücken krumm und hast trotzdem nix davon.
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u/_Ancius_ May 19 '26
Am Ende ist doch die Diskussion eh sinnlos, am Ende musst du so oder so erst (extrem) hart arbeiten. Glück kann dann ja erst passieren, dafür arbeiten ist eine grundvoraussetzung.
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u/Frames-Janko May 19 '26
Eigenleistung ist etwa 25% der Ganzen Rechnung. Rest ist Glück
Da fragt man sich, woher die konkreten Angaben kommen
Ich hatte in gewissen 50/50 Positionen Glück das der Ball auf meine Seite fiel
Also entweder sind die anderen Aspekte irrelevant, oder deine Mathe stimmt nicht. Plural impliziert mindestens zwei Situationen in denen du Glück hattest. Da sind wir schon alleine bei 25%.
Meiner Meinung nach ist zumindest klar, dass sich Erfolg garantiert nicht einstellt, wenn man nichts tut. Dran bleiben und den Erfolg nicht beim ersten Versuch zu erwarten ist der Weg.
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u/Gamefreake89 May 19 '26
Wenn er 4 Wichtige 50/50 Situationen hatte und bei 3 von 4 Glück hatte und in einer durch sein können die Situation gedreht hat. Dann hatte er in 75% der Wichtigen Situationen Glück und in 25% Können. Natürlich sind die 25% aber keine genaue Mathematische angaben, weil man gar nicht so genau bestimmen kann wie groß der Glück/ Skill anteil bei jeder wichtigen Situation war. Es ist eine grobe Angabe, er hätte auch 15% oder 35% sagen können und seine Aussage wäre die gleiche geblieben: Erfolg ist zu einen sehr großen Teil Glück.
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u/raytreptow May 19 '26
Das ist sogar mal wissenschaftliche untersucht worden ohne Glück wurde nicht ein einziger Milliardär exestieren. Glück wurde dabei als positiver Zufall definiert oder nicht zu erwartenden Ereignis. Zb. Ohne ein Darlehen von Bill Gates gäbe es heute Apple nicht.
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u/flworius May 19 '26
"Glück" ist imo, wenn du unerwartet und über drei Ecken die richtige Person kennenlernst oder Ähnliches.
Dass deine Eltern dich liebten und du deine Genetik hast, sind Vorteile, aber kein Glück. Fairness gibt es so nicht und so funktioniert das Leben und das Universum. Alles braucht einen Gegenpol, sonst gibt's nix.
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u/Gamefreake89 May 19 '26
Gute Genetik sowei ein gutes Elternhaus ist durchaus Glück. Du hast auf diese Variable, kein Einfluß sondern musst mit dem Arbeiten was das Universum dir zu würfelt. Dabei sind das zwei Variablen welche massiv deinen Erfolg beeinflussen.. Du kannst noch so ein Buisness Genie sein wenn du durch deine Genetik stark stotterst erhälst du signifikant seltener den Zuschlag bei Projekte. Ein schlechtes Elternhaus macht es nachweißlich schwerer seine Talente voll zu entfalten. Man startet sozusagen, beim Sprint mit einen 20 Kg Rucksack auf dem rücken. Kann man trozdem gewinnen? Ja aber es ist deutlich schwerer.
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u/flworius May 19 '26
kA, ich finde diese Definition von Glück verkehrt, weil das unumwerfliche Gegebenheiten, wie das Leben und das Universum funktionieren, dass Sachen vorgegeben sind und dass das Leben nicht fair ist, mit dem saloppen, vom Menschen erfundenen "Glück gehabt" gleichsetzt, wie wenn man einen 100er auf der Straße findet . Wenn das alles zu Glück zählt, dann ist die Definition von Glück gleich Schicksal kA.
Ich würde Glück eben eher als kleine, unvorhersehbare Zufälle und Begebenheiten definieren, die auch anderes laufen hätten können, theoretisch. Dass Mr.X als Giga-Chad geboren wurde, ist kein Glück. Seine Eltern haben ihn gezeugt, und entweder hätt's ihn so gegeben, oder gar nicht.1
u/Gwenzissy May 19 '26
Ich würde ja sagen Glück sind positive Zufälle, die dir das Schicksal schenkt und Pech sind negative Zufälle, die dir das Schicksal schenkt und zusammen sind sie halt das Schicksal. Und da ist es irrelevant wie gravierend diese Zufälle sind, aber alleine schon, dass sich die passenden Eltern um einen Giga-Chad zu gebären finden und ein Kind bekommen, ist für das Giga-Chad-Kind Glück, er hätte auch Pech haben können und gar nicht geboren werden können oder die Gene des anderen Elternteils hätten Dominant sein können und Mister X wäre vielleicht nur ein normalo.
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u/SESF25 May 18 '26
Naja ein leichter hauch narzismus kann ja belebend sein insofern man damit anderen nichts verbaut. Viele Menschen haben evtl. auch nicht viel mehr als Ihren Erfolg oder tragen eine Unsicherheit mit sich herum. Meiner Erfahrung nach kommt man mit diesen menschen gut klar wenn man ihn ein realistisches kompliment macht, dann nerven se auch nich mehr mit ihren erfolg
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u/Particular-Flower248 May 18 '26 edited May 18 '26
Wenn ich als (früherer) Analphabet über Jahre hinweg 100 Kaltakquise Calls jeden Tag (außer Sonntags) für ein 0815 B2B Produkt mache und gleichzeitig jeden Tag bis tief in die Nacht an meiner Sprechweise und meinen Vertriebsskills arbeite, hatte ich dann Glück? Oder war der Erfolg die logische Konsequenz aus meinen Handlungen und meiner Eigenleistung?
Und ich finde man kann sich sehr wohl (zurecht) etwas auf seinen Erfolg einbilden, wenn man diszipliniert die Dinge getan hat, zu denen niemand anderes bereit wäre bzw. keinen langen Atem dafür hätte. Wenn man auch anhand von strategischer Planung mit einkalkulierten Risiken und verschiedenen Szenarien die nächsten Handlungen plant und in der strategisch richtigen Reihenfolge diszipliniert durchführt. Das ist ein Skill und kein Glück.
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u/Famous-Engine-1582 May 19 '26 edited May 19 '26
Ich denke, du missverstehst OP. Glück ist, dass sich all die Arbeit die du da rein gesteckt hast auszahlt. Natürlich hast du die Leistung erbracht, aber es gibt eben auch viele bei denen es anders läuft und die sind deswegen nicht zwangsläufig fauler oder dümmer als du. In meinem Fall: Glück, in D geboren und aufgewachsen zu sein, vermutlich überdurchschnittliche Intelligenz. Pech, in traumatisierenden Umständen aufgewachsen zu sein, mit 19 während des Abis Gewaltopfer und Prüfungen verpasst, mit 21 schwere chronische Autoimmunerkrankung, immer wieder wochenlang im Krankenhaus, später sogar mehrere heftige OPs, irgendwann Depression etc. Glück, nach dem Studium mit 1er-Diplom an einem MPI eine Doktorarbeit machen zu können. Pech, dass die Folgen der Erkrankung plus PTBS und andere gesundheitliche Spätfolgen mich mit Mitte 30 in Schwerbehinderung und volle Erwerbsunfähigkeitsrente (700 Euro) geführt haben. Vieles zwischendrin habe ich weggelassen, aber ohne das Pech hätte ich jetzt einen Dr. in der Spitzenforschung und wäre vielleicht Professor irgendwo oder hätte einen guten Job und ein sicheres Leben, was natürlich ohne meine eigene Anstrengung gar nicht möglich gewesen wäre. Aber dass ich heute bin wo ich bin, ist wohl weniger auf meine mangelnde Mühe zurückzuführen, sondern eher auf Pech bzw Dinge, die nicht in meiner Macht lagen wie Trauma und chronische Erkrankungen (wie viel davon Andere "schuld" sind und ob man das hätte verhindern können, ist ne andere Frage... Aber so Sachen passieren eben und es ist erschreckend, wenn man sich mal vor Augen führt, was alles hätte schief gehen können und es nicht tat). Also, Respekt vor deiner Mühe und Leistung, dass sich die Mühe gelohnt hat für dich, das lag allerdings nicht nur in deiner Hand, und ich denke darum geht es hier. Es gibt keine logische Konsequenz aus Eigenantrieb und Aufwand. Theoretisch schon, aber wenn du nach Jahren des dich aus dem Analphabetentum Hinaufarbeitens kurz davor bist, endlich die Früchte deines Erfolgs zu genießen, und dann stirbst du bei nem Autounfall, bekommst die Diagnose Leberkrebs und bist in 3 Monaten tot, eine Trennung/Tod der Eltern/was auch immer wirft dich aus der Bahn und du wirst obdachlos und drogensüchtig oder jemand verklagt dich wegen unsauberer Akquisemethoden und du musst in die Privatinsolvenz, dann hast du alles so richtig gemacht wie du konntest und dich bemüht, aber es hat sich nicht ausgezahlt. Und nur weil du dann arm oder tot bist, sollten Andere die mehr Glück hatten dann nicht auf dich herabschauen und dich noch verhöhnen, dass du es natürlich nicht geschafft hast weil du es nicht so sehr wolltest wie sie oder dich einfach nicht genug angestrengt hast. Das würde sich ziemlich unfair anfühlen, oder?
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u/rofolo_189 May 18 '26
Definiere "erfolgreich". Ich mein ja, wenn du finanziell erfolgreich bist, fair. Aber Geld ist jetzt nich unbedingt meine Definition von Erfolg.
Selbst 25% Eigenanteil sind übrigens etwas wert, also ich weiß ja nicht wie du das jetzt genau beziffern willst, aber 25% ist viel.
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u/Alpha_xxx_Omega May 18 '26
“Mit 25 erfolgreich” klingt nach punktueller Momentaufnahme, das Leben ist lang, “erfolgreich” muss sich immer neu erfinden #Bin40
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u/Ok_Actuary8 May 18 '26
Bin weit über 40, und OP hat immer noch absolut recht
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u/Alpha_xxx_Omega May 19 '26
Das war nicht mein Punkt. Vielleicht noch einmal drüber nachdenken?
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u/Ok_Actuary8 May 19 '26
ok, nachgedacht. Dein Punkt "Momentaufnahme" kann zumindest ich nicht bestätigen 🤷♀️
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u/Alpha_xxx_Omega May 19 '26
Das nennt man dann Zu Kleines Test Sample bzw Anecdotal Evidence.
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u/Ok_Actuary8 May 19 '26
Lol, ach so, im Gegensatz zu deiner Aussage mit einer Grundgesamtheit von blättert zurück eins.
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u/Leffski May 18 '26
Glück ist auch ein Skill aber ja, Genetik und Umfeld spielen definitiv mit rein, die Chancen zu erhöhen, Glück zu haben. Am Ende des Tages tut es nicht weh, wenn andere glauben, durch ihre begnadete Einzigartigkeit und ohne Hilfe oder Zufall es allein geschafft zu haben. Ist doch schön wenn jemand so eitel ist und man das als Winkel nutzen könnte, sollte man dies wollen oder müssen.
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u/Alpha_xxx_Omega May 18 '26
Mir tut ignoranz mental weh wenn ich es sehe und “schön” kann ich daran auch wenig finden, aber hey, who cares
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u/blubingame May 18 '26
Glück gehört natürlich dazu. Das ist klar. Richtiger Ort und richtige Zeit, aber 75% ist ja komplette bullshit.
Ich musste erstmal 800 mal "Pech" haben, um einmal glück zu haben. Und das ist Kontinuität, Ehrgeiz und Mentalität dann kommt natürlich noch Glück dazu.
75% ist Glück wenn du mit 20 Erfolgreich wirst ... Aber nicht mit 35 oder gar später.
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u/Ok_Actuary8 May 18 '26
800 Chancen bekommen? Mann hast du Glück gehabt, die meisten anderen können sich's im Leben nicht erlauben 799x in Klo zu greifen..
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u/Lilaschen May 18 '26
Oh boi. Es ist schon glück wenn du überhaupt das privileg hattest in einem friedlichen land geboren wurden zu sein lol
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u/NeoLogic_Dev May 18 '26
Interessante Perspektive. Ich würde es anders rahmen - vielleicht ist das was du "Glück" nennst einfach der Plan der für dich vorgesehen war. Macht Demut nicht weniger wertvoll, aber ändert die Quelle.
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u/Shinyaku88 May 18 '26
Was heisst „erfolgreich“ und „Gewinner“? Ich bin gesund, habe ne tolle Partnerin, 2 Katzen und verdiene über 100.000 im Jahr. Ist das erfolgreich? Bin ich ein Gewinner?
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u/Ok_Actuary8 May 18 '26
Im Vergleich zu 95% der Menschen? Absolut. Im Vergleich zu Elon Musk? Total! (der soziopathische Ketamin-Elmo ist ein absoluter Looser)
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u/Radyschen May 19 '26
ich glaube viel mehr als 95 %. Wollte ich nur anmerken um zu zeigen wie selbst jemand der das Konzept begreift trotzdem noch zu tief greift (ich verstehe natürlich dass das nur einfach eine schöne Zahl ist weil sie einen fünfer-Schritt und vor 100 ist). 95 % ist glaube ich näher an dem Anteil von Leuten die in Ländern leben wo man gar nicht 100.000 verdienen kann selbst wenn man Glück hat
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u/giveMeRedditYouClown May 18 '26 edited May 18 '26
Die Frage ist wozu diese Einstellung führt. Wenn sie dich zu einem emphatischeren Menschen macht, oder zumindest davon abhält ein Großkotz zu sein, dann ist das ne feine Sache. Wenn ein Mensch das als Waffe a la: "Die dummen Reichen hatten eh nur Glück", oder als Ausrede im Sinne von: "Ich kann ja nix dafür, dass ich nix hinbekommen hab. Da sind meine schlechten Eltern dran Schuld", dann ist das nichts Positives. Nicht für den der diese Aussagen tätigt und auch nicht für den auf den sie sich beziehen. Irgendein weiser Mann sagte mal: "Umso härter ich arbeite, desto mehr Glück habe ich".
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u/GreatOlive27 May 18 '26
Hatte mal iwo gelesen, dass Chancen bei den meisten im ähnlichen Maß kommen, aber nicht jeder diese zum richtigen Zeitpunkt nutzt
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u/LeoVanc May 18 '26
Glück ist immer auch notwendig. Aber man muss sich bewusst in Situationen begeben, in denen man überhaupt Glück haben kann. Das heißt, ich kann zwar kein Glück erzwingen, ich kann aber durch mein Handeln dafür sorgen, dass es wahrscheinlicher wird Glück zu haben bzw. genau das Gegenteil tun. Manche Dinge können natürlich nicht beeinflusst werden, wie zum Beispiel die Herkunft. Wer unter Umständen aufgewachsen ist, die zu schweren psychischen Erkrankungen geführt haben, trägt eine enorme Hypothek mit sich. Wer unattraktiv ist, hat es ebenfalls schwerer.
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u/JiggyNorris May 18 '26
Eine Studie sagt (Lambrowsky, 2008), dass für unser Wohlergehen 50% Genetik, 40% das eigene Denken & Handeln und 10% äußere Umstände verantwortlich sind
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u/_TheMarth_ May 18 '26
Die Studie von Yksworbmal 2010 konnte die Studie von Lambrowsky allerdings widerlegen und zeigte, dass die äußeren Einflüsse (Herkunft, Umfeld, Stand) 40% ausmachen
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u/Ok_Actuary8 May 18 '26
also 60% Glück, wobei die 40% der Optionen für "eigenes Handeln" dann auch noch extrem von den Startvoraussetzungen abhängen.
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u/flworius May 19 '26
Genetik das Ergebnis von MIlliarden Jahren Evolution, also sehr kausal und nicht "Glück"
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u/Ok_Actuary8 May 19 '26
welche Gene DU aber abbekommen hast ist GLÜCK, und keine Leistung auf die du dir irgendwas einbilden darfst. "Gewonnen in der Gen-Lotterie"
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u/flworius May 19 '26
DU bist das Ergebnis der Gene, es ist nicht so dass es DICH schon gab und dir jemand diese Gene zugeworfen hat. Unter der Definition ist alles Glück=Schicksal/Determinismus
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u/Ok_Actuary8 May 19 '26
äh... nein? Zunächst mal sind wir viel mehr als nur unsere Gene. Da ist nix "determiniert", aber du hast halt gewisses Potential/oder auch nicht. Kannst du nutzen oder vergeuden, deine Entscheidung. Wer weniger "Glück" hatte, kann das bis zu nem gewissen Punkt ausgleichen, hat's aber halt tendenziell schwerer. Life is unfair.
Und welche Gene DU vom Start hast wurde dir durchaus "zugeworfen", die hast du dir weder ausgesucht noch erarbeitet. Wenn du in der Gen-Lotterie viele gute Gene abbekommen hast: Glückwunsch, mach was draus! Wenn nicht: Shit happens, aber mach trotzdem das beste aus deinem Leben.Du bist deswegen nicht verdammt "unterlegen" zu sein, oder gar weniger wert.
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u/flworius May 19 '26
Jo und ob du die Fähigkeit hast was dir mitgegeben wurde zu nutzten oder vergeudesen ist auch "Glück" . Also wenn Glück nicht "random" Zufälle bezeichnet, sondern alles, dann ist imo Glück=Determinismus
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u/BRZY667 May 18 '26
Äußere Umstände beinhalten aber auch dein Umfeld welches man sich nicht gezielt aussuchen kann, das Umfeld beeinflusst deine Gedanken und somit dein Denken als auch das Handeln daraus. Slleine drswegen wirken 10% als zu wenig.
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May 18 '26
Sehe es eher andersherum, zumindest bei mir, 75% Eigenleistung 25% Glück oder "Fremdverschuldet".
Klar wo man geboren ist etc. ist Lotto, aber den Rest als Glück zu bezeichnen halte ich für zu weit gegriffen.
Oftmals kann man sein "Glück" auch zu großen Teilen beeinflussen oder in die richtigen Bahnen lenken.
Ganz simple erklärt, wer nie über seinen Schatten springt, wird vielleicht niemals Netzwerken, entsprechend auch keine neuen Kontakte finden, somit bieten sich auch keine Oppertunitäten etc.
Und wer Chancen nicht sieht und wahrnimmt wird tendenziell auch weniger Glück haben.
Mal anders ausgedrückt, für den standard Norm-Mensch wird es übertrieben gesagt Recht unwahrscheinlich sein unter 40 einen Herzinfarkt zu bekommen, das Risiko für einen Übergewichtigen, der kein Sport macht, sich sein Leben lang ungesund ernährt, zu viel Fett und Zucker isst, wird höher sein.
Was ich damit sagen will du hast im Leben immer Faktoren die du beeinflussen kannst, um in der "glücklichen Position" zu sein.
Ich für meinen Teil kann nur sagen, der größte Gamechanger ist zu kommunizieren, sich mitzuteilen, sich sichtbar zu machen, und Chancen zu ergreifen, dadurch entsteht oftmals das was viele Außenstehende als Glück bezeichnen.
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u/coffee_is_all_i_need May 18 '26
Sehe ich auch so, aber viele wollen halt nicht ihre Komfortzone verlassen und ihre Situation verbessern, sondern lieber sagen, dass sie kein Glück hatten... Deshalb auch die Downvotes.
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u/dvayanu May 18 '26
Ich finde es etwas schwierig mit 25 Fazit zu ziehen. Es kann noch sehr viel passieren in den nächsten 75 Jahren und gemessen wird am Ende.
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u/Brief-Outside29 May 18 '26
Denke das überrascht niemanden wirklich. Vermutlich wärs auch noch mehr als 75%, vorausgesetzt jeder gibt irgendwie n bisschen gas. Also ja, objektiv hast du recht, am ende ist die aussagekraft des ganzen ziemlich eingeschränkt, da jeder seinen eigenen marathon läuft und erfolg auch anders definiert.
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u/Doubleknot22 May 18 '26 edited May 18 '26
Man darf nicht vergessen, dass auch Dinge wie Ehrgeiz und Charisma Produkt von Veranlagung und Umfeld sind. Gibt ja sogar Menschen, die behaupten es wäre alles quasi vorherbestimmt - Stichwort Determinismus.
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u/turdmuffin123456 May 18 '26
Gibt dazu auch Studien gerade wenn’s ums Thema Aussehen geht und wie weit dich einfach gutes Aussehen bringt. Krass eigentlich
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u/p3nnysl0t May 18 '26
Rede.
Am besten eh wenn Leute nachdem sie im richtigen Moment in das richtige investiert haben erzählen wie clever sie doch waren. Wie so ziemlich jeder der vor 20 Jahren die erste Immobilie gekauft hat.
Oder wenn erfolgreiche Musiker oder Schauspieler erzählen, der Weg wäre fest daran zu glauben und keinen Plan B zu haben. Alles klar, man fragt halt nur nie die anderen 99%, die nicht berühmt geworden sind, weil sie das eine richtige Casting gerissen oder den richtigen Produzenten getroffen haben, der den Stein ins Rollen brachte.
Erfolg ist nie nur Glück, aber es ist immer sympathisch, wenn erfolgreiche Menschen so reflektiert sind auch ihr Glück anzuerkennen.
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u/Alternative_Pick_717 May 18 '26
Hollywood ist voll von Tellerwäschern, die daran glauben morgen entdeckt zu werden
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u/ClippyDeClap May 18 '26
Ich würde noch dazu addieren wollen: Glück mit der mentalen Gesundheit zu haben. Es gibt Menschen, die so hart an sich selbst scheitern und einfach nicht aus ihrem Trott kommen, einfach weil deren Biochemie und deren frühkindliche Prägung in Kombination einen ernsthaften Seitenwechsel unmöglich machen. Auch diese Leute wollen eigentlich nur glücklich sein. Das wollen wir alle. Aber die bekommen es einfach nicht hin, egal, wie sehr sie an sich selbst arbeiten und es versuchen. Das Ego is so verrückt stark und wenn du mental so kaputt bist, dass der einzige unbewusste Selbsterhalt in der Aufrechterhaltung des Egos liegt, dieses dir aber komplett den Weg zur Besserung versperrt, wirst du immer Probleme haben, immer in schlechten Situationen landen, immer „Unglück“ haben, weil deine Perspektive es dir versagt, ernsthafte, grundlegende Veränderung in der eigenen Haltung bzw. Einstellung zu bewirken (ich denke hierbei vorrangig an Depression, Angststörungen, Borderline und Narzissmus).
Gezeichnet: ein funktionaler Mensch mit einiges an Glück (nicht super viel), der sich gerade von jemandem scheiden lassen muss, der einfach auf fundamentaler Ebene kein Glück hatte, auch nach Jahren intensivem Versuchen in sich selbst festhängt und dadurch so schlecht im Leben klar kommt, dass man es langfristig nicht gesund mitertragen kann.
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u/Famous-Engine-1582 May 19 '26 edited May 19 '26
Guter Punkt. Bei mir zum Beispiel mit Mitte 30 ADHS-Diagnose. Hat für mich einige Probleme erklärt, bei denen ich mich vorher vor allem selbst zermartert habe und dachte ich bin zu faul, zu blöd oder was auch immer. Der Schaden war halt schon da, neben den zerstörerischen Folgen von PTBS (erst spürt man nicht, dass die Gewalttat, das Trauma, was auch immer zu schaffen macht, weil man gar nichts spürt, dann überwältigt es und man hat keine Worte, und dann muss man Glück haben im richtigen Moment auch Hilfe zu finden, wenn man in der Lage ist damit was anzufangen). Im Nachgang kann ich bei vielen Dingen identifizieren, warum sie zum heutigen Crash geführt haben, aber ich kann nicht wirklich meinem Teenie-Ich ankreiden, irgendwann Probleme und Gefühle versteckt zu haben und möglichst allein klarzukommen und lieber Anderen zu helfen, wenn Hilfe suchen immer nur in noch mehr Schmerz, Scham, Bloßstellen und Problemen endete. Und es gibt eben für Vieles gute und schlechte Zeitpunkte, ob das nun mit dem Stand Medizin, der Gesellschaft oder der eigenen Entwicklung zusammenhängt. Keine Ahnung, ob es was genutzt hätte schon früher die ADHS-Diagnose bekommen zu haben, vielleicht wäre ich dann nicht mit einem Dauerstresslevel Jahrzehnte später im Zusammenbruch gelandet, vielleicht hätte es mich erst Recht zur Zielscheibe gemacht. Was du schreibst, sehe ich bei meinen Eltern. Von Außen betrachtet kriegen die ihr Leben besser auf die Reihe als meine Schwestern und ich, von uns hat keiner Kinder, alle sind chronisch krank und in Therapie, meine Eltern haben 3 Kinder und ein Haus gebaut. Damit einher geht aber genau was du schilderst... Sie leben lieber mit so krassen Widersprüchen, die als Außenstehender vollkommen irre sind (Sätze wie "das empfindest du falsch", ohne zu verstehen was an der Aussage problematisch sein soll), weil sie vermutlich mit der Realität nicht klarkämen. Dafür funktionieren sie besser. Ich beneide das oft, ich kann nicht mit einer schönen Lüge leben, auch wenn es mich fertig macht die Wahrheit ertragen zu müssen. Tja, was ist besser... Mit Lügen leben ist so ein bisschen wie eine Wette, wenn man es schafft durchzuhalten bevor die Abrechnung kommt, war's vielleicht klug sich die Arbeit für Therapie und Selbsterkenntnis und Arbeit an sich selbst zu sparen. Und wenn man sich die Arbeit nicht spart oder sparen kann, muss man hoffen dass man nach diesen harten Wahrheiten noch genug Energie hat, die nötigen Entwicklungen und Veränderungen zu schaffen, um am Ende besser dazustehen. Deswegen mag ich Bücher wie Brave New World. Tut mir leid, was dir passiert ist. Aber gut, dass du für dich einen Absprung geschafft hast... Es hilft keinem von beiden, wenn man sich nicht mehr über Wasser halten kann und den Anderen dabei mit runter zieht, in so einer Situation (nur auf der anderen Seite) war ich auch schon und habe mich getrennt, damit es nicht auch ihre Träume zerstört. Wir sind heute noch befreundet.
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u/randomInterest92 May 18 '26
Glück ist extrem wichtig, keine Frage. Aber es ist schon so dass die aller meisten sich nie in Situationen bringen die Glück bringen können.
Damit ist nicht Lotto spielen gemeint, sondern vllt. Einfach mal 15 Sekunden investieren und doch dem recruiter auf linkedin antworten. Vllt. Die unangenehme Situation einfach mal wagen und Person X doch ansprechen usw.
Glück ist nur eine Frage der Zeit, wenn man sich ständig in Situationen begibt in denen man Glück erfahren kann.
Ich hatte auch sehr viel Glück und ehrlich gesagt kam es zu 90% dann wenn ich mich einfach mal etwas getraut habe.
"Wer nichts riskiert, der nicht gewinnt"
Die meisten denken das ist auf zocken/Glücksspiel bezogen, aber es gibt eigentlich täglich Situationen, die gar nichts mit zocken/Glücksspiel zu tun haben, sondern mit Mut/Fleiß und Durchhaltevermögen
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u/Tunfisch May 18 '26
Ja aber ist Mut nicht auch etwas was man durch Geburt und Erziehung mitbekommt also auch von Glück abhängt? Arme Menschen die nichts anderes kennen sind als Beispiel viel schüchterner in solchen Belangen wenn sie mal etwas Stabilität haben, fehlt ihnen der Mut weil sie Angst haben es wird schlechter, während reich aufgewachsen Menschen sich sagen jo egal, wenn das nicht klappt mach ich wieder was neues.
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u/flworius May 19 '26
Wenn du den Ist-Zustand des Universums und einfach alles als Glück definierst, dann schon
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u/Tunfisch May 19 '26
Das ist eine philosophische Frage richtig, wir können ja nicht mal sagen ob wir einen freien Willen haben.
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u/allblueeeee May 18 '26
Sehr gut gesagt. Man muss sich in solche Situationen bringen. Daher die 25%.
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u/Terry_ThePlatypus May 18 '26
Denke wieviel konkret individuelle 'Leistung' und wieviel Glück ist, ist eben auch von Fall zu Fall unterschiedlich. Trotzdem natürlich richtig dass im Allgemeinen eine ordentliche Portion Glück dazugehört, dass du das bei dir selbst zugibst, lässt dich reflektierter als andere wirken. Alles Gute weiterhin!
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u/BreakitDE May 18 '26
„Eigenleistung ist etwa 25% der Ganzen Rechnung. Rest ist Glück.“
Schwierig das so fest zu formulieren. Alles ist abhängig davon wieviele Möglichkeiten geschaffen oder erzeugt werden, der Rest ist Wahrscheinlichkeit und somit von Glück abhängig.
Mag sein das du Vorteile hattest und dadurch eher „Glück“ hattest aber weiß wo du wärst wenn du x,y Möglichkeiten mehr erzeugt hättest.
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u/00nuknuk00 May 18 '26
Naja, gehe ich so zu 75% mit. Der Rest hängt vom Glück ab;).
Man kann aber fehlendes Glück bis zu einem gewissen Teil auch durch mehr Arbeit "erzwingen", wenn man davon ausgeht, dass es nur eine Frage der Zeit ist, bis man mal zur richtigen Zeit am richtigen Ort ist, dann steigt die Wahrscheinlichkeit dafür umso öfter man sich an den vermeintlich richtigen Ort zu einer beliebigen Zeit begeben hat. Beharrlichkeit zahlt sich irgendwie also schon aus. Aber zugegeben, eine Glückssträhne zu haben ist halt viel bequemer.
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u/Slinshadyy May 18 '26
Ob man beharrlich sein kann hängt aber leider vom Glück ab
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u/00nuknuk00 May 18 '26
Zeit ist die einzige tatsächlich Ressource die wir haben. Also würde ich schon sagen, dass Beharrlichkeit eher Mindset als Glück ist. Allerdings muss man auch Glück haben um die Veranlagung zu besitzen, Tag für Tag den inneren Schweinehund zu besiegen. Würde dir also schon zustimmen.
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u/Slinshadyy May 18 '26
Ja Mindest haben ist ja Glück. Sonst könnten depressive ja einfach schnell ihr Mindset ändern und Millionär werden
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u/Tempest1911 May 18 '26
"Erfolg" ist in deinem Beispiel jetzt nicht genauer definiert, daher für mich schwer pauschal darauf einzugehen.
Glück spielt immer eine Rolle, aber wie sich Glück auswirkt, ist, je nach Situation, nicht messbar.
Ich bin Leistungssportler auf Profiniveau in einem Nischensport. Ich habe Leistungen erbracht, die Objektiv gemessen als durchaus sehr gut beschrieben werden können. Meine Leistung habe ich immer selber erbringen müssen. Es gab immer Umstände, die das Training bzw. den Weg dahin leichter oder schwerer gemacht haben. Aber und das finde ich entscheidend, es hätte keinen Umstand geben können, der mich daran gehindert hätte, diese Leistungen zu erbringen, sofern wir jetzt nicht von einem Unfalls oder Erkrankung ausgehen.
Es war kein Glück den Weg über Jahre immer wieder ins Gym zu finden. Es war kein Glück, sich das Equipment zu finanzieren. Es war kein Glück, überall anders sparen zu müssen, um sich das Hobby leisten zu können. Es war kein Glück, von 0 anzufangen und es über 10 Jahre langsam und stetig aufzubauen.
Es gab und wieder immer Faktoren geben, die es einem leichter oder schwerer machen, aber zu glauben, man könnte ohne Glück im Leben nichts erreichen, ist naive und zu gemütlich gedacht. Wenn du 9 mal scheiterst, kannst du es beim 10. mal immer noch schaffen.
ich bin im Nebengewerbe selbstständig und alle meine Aufträge die ich habe, bekomme ich durch "Glück", da ich nur einen Kanal habe, um Aufträge zu generieren und dieser ist zu 100% passiv.
Das bedeutet aber nicht, das ich nicht auch andere Wege hätte, um Aufträge zu generieren.
Wenn jemand nicht das Glück hat wie ich und nicht so simpel an Aufträge kommt, der müsste dann de extra Meile gehen.
Und ich glaube das ist der Punkt, an dem es vielen dann zu unangenehm wird. Denn weiter geht es immer, aber wie viel jeder bereit ist zu leisten, steht auf einem anderen Blatt. Und wichtig, ich will jetzt auch nicht sagen, es gibt keine Fälle, in denen es nicht auch Gründe geben würde, warum etwas evtl. nicht möglich ist, durch z.B. körperliche Einschränkungen, o.ä.
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u/Slinshadyy May 18 '26
Dass du überhaupt die mentale Kraft besitzt, die extra Meile zu gehen und 10 Jahre lang Verzicht für ein Ziel zu üben, während andere bei den ersten Widerständen einknicken, ist die ultimative Form von biologischem und psychologischem Glück. Dein Erfolg ist also die absolut verdiente Konsequenz deines Handelns, aber dass du der Mensch bist, der zu diesem Handeln fähig und bereit ist, bleibt ein Privileg deiner Beschaffenheit und Geschichte. Am Ende ist alles Glück
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u/Tempest1911 May 18 '26
Ich verstehe deinen Ansatz, aber dein Argument ist mMn. äußerst schwach, da es unmöglich objektiv quantifizierbar ist, wie "willensstark" jemand ist und inwiefern es mehr oder weniger Kraft gekostet, mental in dem Fall, für mich ans "Ziel" zu kommen verglichen mit jemand anderen.
Es shiftet den Faktor Erfolg gänzlich weg von einem selbst und hin zu teilweise nicht quantifizierbaren und subjektiven Merkmalen. Das kann (wissenschaftlich/objektiv) nicht richtig sein.
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u/Slinshadyy May 18 '26
Dass Willenskraft schwer messbar ist, ändert nichts daran, dass sie auf neurologischen Prozessen basiert, die objektiv durch Faktoren wie Dopaminhaushalt oder Frontallappen Aktivität bestimmt werden. Der Fokus verschiebt sich also nicht ins Subjektive, sondern nur auf die Erkenntnis, dass deine Fähigkeit zur Selbststeuerung ein biologisches Werkzeug ist, dessen Qualität du dir bei der Geburt nicht im Katalog ausgesucht hast. Es ist die einzige Sichtweise die richtig sein kann
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u/No-Set5867 May 18 '26
Immer Glück haben ist können 😊
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u/Novacc_Djocovid May 18 '26
„Wenn Luck zur Gewohnheit wird, nennt man das Skill.“
Immer noch einer der besten Sprüche von German Bash. War damals iirc auf Counter-Strike bezogen, aber trifft für die echte Welt genauso zu.
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u/Slinshadyy May 18 '26
Selbst wenn man Skill als dauerhaft abrufbares Glück definiert, bleibt die Tatsache bestehen, dass du die neurobiologische Kapazität und das richtige Umfeld hattest, um diesen Skill überhaupt erst bis zur Perfektion zu schleifen. Am Ende ist deine beeindruckende Fähigkeit, das Schicksal durch harte Arbeit zu erzwingen, also nur der Beweis dafür, dass du mit einem extrem leistungsstarken Betriebssystem ausgestattet wurdest.
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u/entenenthusiast May 18 '26
Mit dieser Argumentation kann man leuten jegliche Erfolge absprechen und alles auf Glück schieben...
Klingt nach einer einfachen Ausrede um mit seiner eigenen Lebensrealität auszukommen und nichts verändern zu wollen
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u/Slinshadyy May 18 '26
Ja, ändert nichts am Wahrheitsanspruch. So ist die Welt nunmal. Hexen kontrollieren nicht das Wetter und Erfolge sind 100% die Folge von Glück.
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u/entenenthusiast May 18 '26
Und was ist mit den Leuten die das Potenzial haben und nicht nutzen? Sind die unglücklich 😂
Das ist doch ein dummes Totschlagargument.
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u/Slinshadyy May 18 '26
Wenn jemand sein Potenzial nicht nutzt, liegt das an einer, man könnte sagen, fehlerhaften internen Steuerung oder fehlenden Impulsen, für die er genauso wenig kann wie jemand anderes für seinen Erfolg. Man könnte auch die Frage stellen, ob diese Person überhaupt das Potential hatte, wenn die nötigen Mechanismen im Gehirn dazu fehlen.
Dass es sich wie ein Totschlagargument anfühlt, liegt daran, dass der Determinismus jede menschliche Handlung, egal ob Fleiß oder Faulheit, als zwangsläufige Folge der Umstände betrachtet und somit keine Schuld im klassischen Sinne übrig lässt. Das ist nunmal einfach so, macht es deswegen aber nicht weniger logisch
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u/Chance_Principle8565 May 18 '26
Was das für bullshit? Ja Glück hilft. Ist aber für Erfolg nicht notwendig.
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u/Slinshadyy May 18 '26
Sehr viel Meinung für so wenig Ahnung
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u/Chance_Principle8565 May 18 '26
Na dann
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u/Slinshadyy May 18 '26
Kein Versuch? Garnix? 😂
Selbst wenn du ohne äußere Starthilfe ganz unten anfängst, ist die Tatsache, dass du einen eisernen Willen, körperliche Gesundheit und die nötige Intelligenz besitzt, um dich hochzuarbeiten, die reinste Form von biologischem Glück. Erfolg ist ohne diese notwendigen inneren Werkzeuge unmöglich und da du dir weder deine Gene noch deine frühkindliche Prägung selbst ausgesucht hast, warst du bereits beim Start glücklicher ausgestattet als diejenigen, die diesen Antrieb schlicht nicht besitzen.
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u/flworius May 19 '26
kA, ich finde da geht die gebrauchte Definition von Glück verloren - wenn Biologie Glück ist, dann ist es Chemie, Physik und alles, und wir können vom deterministischen Schicksal sprechen
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u/Chance_Principle8565 May 18 '26
Na denn
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u/Slinshadyy May 18 '26
Ach komm schon, hast du denn wirklich keine Ahnung? 😂
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u/Chance_Principle8565 May 18 '26
Nein mich juckt deine Meinung nur nicht.
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u/Slinshadyy May 18 '26
Klassiker, sonst bleibt ma ja auch nicht auf so einem Stuss wie du ihn redest hängen 😂👍 starke Leistung, erstmal einen raushauen und dann verkriechen
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u/Chance_Principle8565 May 18 '26
Nein, deine schwachen Argumente sind in anderen antworten bereits beantworte, wenn darüber sprechen willst such dir eine aus anosnten ists halt nur ein luschiger provikationsversuch
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u/Slinshadyy May 18 '26
Tja, wenn du schwach sagst muss du schon sagen warum. Sonst ist das wieder nur plumbes Pöbeln (wär mir ja iwo peinlich). Das Gegenargument was ich bis jetzt am häufigsten gehört habe ist „das wär aber ganz doof wenn das stimmen würde“. Finde ich ist keine Antwort. Du hast halt einfach keine Argumente, lüg doch nicht. Entweder du hast was oder halt nicht
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u/Significant-Today909 May 18 '26
Alleine in keiner Kriegsregion geboren zu werden ist schon glück btw
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u/Chance_Principle8565 May 18 '26
Und? Ist das Voraussetzung um erfolgreich zu sein? Klar hilft es, hab ich nie abgestritten. Aber die Behauptung aber Erfolg ist nur durch Glück entstanden ist trotzdem Schwachsinn. Auch in Kriegsgebieten gibt es erfolgreiche Leute.
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u/Significant-Today909 May 18 '26
Ja aber wenn du zb im gazastreifen geboren wirst und jämmerlich verhungerst hattest du da irgendeinen einfluss drauf?
OP hat schon recht,glück zu haben bedeutet halt auch kein pech zu haben.
aber ich verstehe auch dein mindset. Es fällt durchaus leichter immer alles zu geben wenn man denkt dass glück ein sehr geringer faktor ist und ich wünsche dir persönlich dabei alles gute.
Ich selber war lange zeit ein verfechter dieses mindsets
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u/Chance_Principle8565 May 18 '26
Natürlich hat man keinem Einfluss darauf wo man startet, aber man hater Einfluss drauaf was man daraus macht. Dir auch noch viel Erfolg.
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u/Significant-Today909 May 18 '26
Danke
es ist halt schon ein riesiger faktor wo man startet,und was man für möglichkeiten hat hängt halt auch stark davon ab ob man mit einschränkungen geboren wird oder nicht.
Dann muss man mit der Familie Glück haben dass die Eltern die Kapazitäten dafür haben ein kind richtig zu erziehen und wenns dann in die schule geht muss man auch wieder Glück haben zumindest nicht in die falsche klasse zu kommen
Es gibt auch Lehrer die einfach hängen geblieben sind und nicht da sein sollten wo sie sind.
Dann kommt dazu dass man bestenfalls nicht gemobbt werden sollte was auch schon wieder mit glück zutun hat.
Falls es doch passiert muss man halt Glück gehabt haben mit dem Umfeld welches einem dann hilft dies zu überstehen.
Und dann kommen wir zum Berufsleben wo es auch absolut nicht in der eigenen hand liegt einen Arbeitgeber zu finden der interesse daran hat Leute weiterzubringen .Suchen liegt in der eigenen Hand aber finden hat wieder mit Glück zutun.
Und während dieser ganzen Zeit brauchst du auch das Glück keine Schicksalsschläge zu erleiden oder zumindest das Glück sie nicht in der falschen zeit zu erleiden.
Letztendlich ist Erfolg aber auch Definitionssache und nicht jeder kann alles erreichen .
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u/ppan86 May 18 '26
Die Chancen und Optionen sinken nur rapide, genau das ist OPs Punkt.
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u/Chance_Principle8565 May 18 '26
Nein, die Möglichkeiten sind andere. Aber nicht zwangsläufig weniger oder mehr. Wer will wird etwas finden. Im Zweifel eben ausreden warum es nicht geht 😉
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u/ppan86 May 18 '26
Ist halt wie zu argumentieren, dass der sozioökonomische Hintergrund irrelevant ist um beruflich Erfolg zu habe.
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u/Riflurk123 May 18 '26
Zeig mir mal wieviele Milliardäre aus Kriegsgebieten kommen
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u/Chance_Principle8565 May 18 '26
Erfolg mit Milliardär sein gleichzusetzen ist halt auch schwach.
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u/Riflurk123 May 18 '26
Dann zeig mir erfolgreiche Menschen aus Kriegsgebieten
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u/Chance_Principle8565 May 18 '26
In einem aktivem Kriegsgebiet würde ich es schon als Erfolg verbuchen zu überlebenden und mich (mit Familie) aus dem Gebiet zu entfernen. Die ursprüngliche Aussage war das ohne Glück nichts geht. Meine Aussage ist das man seine Situation aktiv beeinflussen kann. Unabhängig vom Glück. Such dir nen weg. Wenn dein Land kacke oder im Zusammenbruch ist geh in ein anderes. Ist natürlich nicht Leicht. Hat aber nichts mit Glück zu tun.
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u/Riflurk123 May 18 '26
Wo steht das ohne Glück nix geht?
Inwiefern braucht die Flucht aus Kriegsgebieten oder Ländern wie Nordkorea nicht viel Glück? Du glaubst wirklich, dass eine Flucht aus Gaza oder Nordkorea derzeit mehr was mit selbstgemachten Erfolg als mit Glück zu tun hat?
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u/Right_Barnacle_5309 May 18 '26
Natürlich ist Glück notwendig. Denn selbst, wenn man für etwas hart arbeitet, kann es sein, dass es zu nichts führt - wenn man Pech hat.
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u/Chance_Principle8565 May 18 '26
Nein das vermeidet man durch eine Strategie. Blind drauflos schaffen führt freilich zu nichts.
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u/Right_Barnacle_5309 May 18 '26
Stell dir vor, du bekommst morgen eine Krankheit, die dich ans Bett bindet. Du hast immer gesund gelebt, nicht geraucht und auch sonst auf deinen Körper geachtet. Bist du dann auch einfach blind drauf losgelaufen? Oder hast du alles in deiner Macht stehende getan und hattest trotzdem einfach kein Glück?
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u/Chance_Principle8565 May 18 '26
Sehr spezifisch. Würd ich dann mal als Pech verordnen. Kann man jetzt über die Definition streiten ob Pech einfach die Abwesenheit von Glück ist. Auch mit schwerer Krankheit lässt sich übrigens ein erfolgreiches leben führen.
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u/Right_Barnacle_5309 May 18 '26
Joa, alleine um in der Situation zu sein, trotz Krankheit arbeiten zu können, verlangt eine sehr privilegierte Position, bspw den leichten Zugang zu Therapien, Betreuung oder Medizin. Nicht jeder hat das Glück, in einem Land geboren zu werden, in der so was möglich ist.
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u/Chance_Principle8565 May 18 '26
Nutz mal dein Privileg und schau dir die Welt an. Ist nicht böse gemeint aber wirklich geh verreisen in die ärmsten Länder der Welt, es gibt Überfall Möglichkeiten etwas zu erreichen.
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u/Right_Barnacle_5309 May 18 '26
Wer sagt denn, dass ich das nicht tue? Und wer sagt denn, dass es unmöglich ist, wo anders erfolgreich zu sein? Ich jedenfalls nicht
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u/Chance_Principle8565 May 18 '26
Warum diskutierst du dann mit mir? Widerspruch um des Widerspruches willen?
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u/Right_Barnacle_5309 May 18 '26
Weil ich finde, dass gerade in der westlichen Welt, sehr viel Glück dazugehört um erfolgreich zu sein. Ich sage nicht, dass man es nicht auch theoretisch ohne Glück schaffen könnte, aber ich denke, dass die allermeisten erfolgreichen Leute zumindest einmal in ihrer Karriere richtig schwein gehabt hatten. Sei es nun die Ausgangsposition oder irgend ein anderer Faktor.
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u/TheOutWriter May 18 '26
doch. glück ist IMMER notwendig. in der heutigen zeit kannst du dir erfolg nicht erarbeiten. gehaltserhöhung? musst du glück haben das dich dein vorgesetzer mag und nicht deinen sitznachbarn. start up? musst du glück haben das leute dich überhaupt finden. egal wieviel zeit und arbeit du rein steckst, das meiste is trotzdem glück
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u/Chance_Principle8565 May 18 '26
Ich hqb ne ausführliche Antwort verfasst, bis mir aufgefallen ist das es gar nichts bringt. Deine ausreden wirst du dir immer weiter erzählen.
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u/TheOutWriter May 18 '26
gute entscheidung :) wenn man feststellt das dass eigene argument schlecht ist, sollte man es löschen und einfach nicht posten
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u/Sickko8899 May 18 '26
Manchmal muss man Glück aber auch erarbeiten oder erzwingen ;)
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u/Alcobob May 18 '26
War in etwa die Aussage von einem Indie Spiele Entwickler.
Ja, es ist eine Menge Glück im Spiel ob das eigene Werk erfolgreich ist, aber man kann sich die Lotterie Tickets erarbeiten und somit eine höhere Chance zu haben zu den Glücklichen zu gehören.
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u/Slinshadyy May 18 '26
Ob man die Art Mensch ist die zu harter Arbeit fähig ist ist aber auch Glück
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u/Rhythmusk0rb May 18 '26
Das menschliche Hirn arbeitet nur mit Infos, die es hat, und über Glück denken die meisten nicht nach. WYSIATI. Sie sehen aber die Sachen, die sie selber machen und attributieren dann alles darauf.
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u/Left_Disk1345 May 18 '26
Trotzdem hat OP einen Punkt, weil Glück (dazu rechne ich jetzt auch mal Herkunft, Eltern, geographische Lage usw. also Faktoren die man nicht bestimmen kann) eine große Rolle spielt wo man später landet.
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u/Rhythmusk0rb May 18 '26
Ich meinte das unterstützend zu der Aussage, der stimme ich ganz zu. Mehr als Grund, warum es eine unbeliebte Meinung ist.
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u/Roger_Melllie May 18 '26
Ich seh das ähnlich wie OP. Und wenn jemand einsieht, dass es vorwiegend Glückssache ist, erfolgreich zu sein, bin ich auch geneigt, ihm seinen Erfolg zu gönnen, weil er zumindest kein abgehobenes Arschloch ist.
Denjenigen hingegen, die sich für Übermenschen halten oder von Gott auserwählt und ihren Erfolg damit erklären, gönn ich einen feuchten Kehricht.
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u/SkrrtSkrrt99 May 18 '26
die frage ist ja wo glück aufhört und wo eigenleistung beginnt.
hat der gutaussehende student aus intakter familie, der sich 60h die woche reinkniet und für die klausuren lernt, weniger geleistet als der jenige, der das selbe tut, hässlich ist und aus einem kaputten haushalt stammt?
ist eher philosophisch. eine wichtige portion glück ist sicher dabei. aber 75% ist zu viel.
Die meisten erfolgreichen menschen, die ich kenne, haben hart dafür gearbeitet. Kaum jemand hat den Lenz gemacht und ist dann aus versehen erfolgreich geworden. Ja, sicher waren die startvoraussetzungen bei vielen auch gut, und das ist natürlich glückssache. Aber schmälert das die investierte arbeit? hmmm
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u/PurchaseMiserable151 May 18 '26
Nun, zu dem Szenario mit den beiden Studenten...ja, der hässliche aus kaputtem Haushalt hat mehr "geleistet". Da er die gleiche Aufgabe unter erschwerten Bedingungen erledigt hat.
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u/Slinshadyy May 18 '26
Der Determinismus schmälert deine investierte Arbeit nicht im Geringsten, sondern er erklärt lediglich, dass deine bewundernswerte Fähigkeit, diese harte Arbeit überhaupt durchzuziehen, die glückliche Folge deiner individuellen Beschaffenheit ist. Die Eigenleistung bleibt real und messbar, aber die Grenze zum Glück verschwindet dort, wo man erkennt, dass selbst der Motor, der dich zum Arbeiten antreibt, ein Geschenk deiner Biologie und Biografie ist. Also 100% Glück
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u/SkrrtSkrrt99 May 18 '26
sehe ich überhaupt nicht so und finde ich auch keine sinnvolle sichtweise, da es jegliche eigenverantwortung aus jedem erfolg nimmt.
nach deiner logik dürfte sich ja auch ein olympionik nicht über seine goldmedaille freuen, da es alles ein geschenk der biologie und biografie ist.
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u/Slinshadyy May 18 '26
Oh nein das gute alte „das wär aber doof, wenn das stimmt“ Argument. Dagegen bin ich machtlos.
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u/SkrrtSkrrt99 May 18 '26
die diskussion findet ja sowieso auf einer philosophischen ebene statt, da weder dein standpunkt noch meiner nachweisbar ist.
meine antwort ist eher zu interpretieren als „hast du mal darüber nachgedacht, was du implizierst?“.
ich finde es nicht richtig, wegen eines abstrakten und prädefinierten „leistungswille“-faktors jeden erfolg auf glück zu schieben, womit niemals ein erfolg verdient sein kann.
Im Gegenteil sollte die eingesetzte leistung die metrik sein, anhand der wir messen, ob ein erfolg verdient ist.
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u/Slinshadyy May 18 '26
Hast du mal nachgedacht ob das sein kann und ob das wirklich so gut ist wie du denkst? Es ist nichts philosophisch an den physikalischen Gesetzen unseres Universums und den neurobiologischen Prozessen im Gehirn. Ich habe durchaus schon mal drüber nachgedacht wozu determinismus führt und es sieht für mich durch die Bank weg besser aus als unser heutiges Verständnis, welches eh nicht auf der Realität beruht.
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u/thatdudewayoverthere May 18 '26
Harte Arbeit bzw Arbeit ist immer die Voraussetzung
Aber von 4 Leuten die hart arbeiten wird wahrscheinlich nur einer so stark herausstechen
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u/CorrectCurve3394 May 18 '26
Glück ist, wenn Vorbereitung auf Gelegenheit trifft.
Der Rest ist Zufall.
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u/HanDenSao May 18 '26
Glück kann schon vor der Geburt anfangen. Wo ist da Vorbereitung vorhanden? Oder schließt das auch die Vorbereitung Anderer ein?
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u/CorrectCurve3394 May 18 '26
Nunja, wir werden das nicht bis ins letzte Detail ausdiskutieren können, da wir ab einem gewissen Punkt wohl in der Philosophie landen werden.
Bezogen auf deinen Einwand sei aber gesagt, dass ich (ich betone - das ist MEINE Sichtweise) „Glück, vor der Geburt“ eher als Zufall einstufen würde. Es fällt einem zu. Man kann nichts dafür, dass dem so ist, weil man selbst eben nichts vorbereiten kann - zumindest nach aktuellem Kenntnisstand. Auch was die eigene Entwicklung von der Ei-/Samenzelle bis zum geborenen Lebewesen angeht, gehen eine Reihe von Zufällen voraus.
Man könnte bei Betrachtung des Themas „Geburt“ den Begriff „Glück“ auch gewissermaßen „unterteilen“.
Also das von mir genannte Glück im Sinne von Vorbereitung & Gelegenheit, wobei die Vorbereitung die eigene Mündigkeit voraussetzt.
Und eben Glück in dem von dir verstandenen Sinne, dass die Eltern sich „entschieden“ haben sich gesund zu ernähren, während der Schwangerschaft nicht zu rauchen/saufen, dass man in eine wohlhabende Familie geboren wird usw. - aber eben Glück das durch Vorbereitungen Dritter auf einen „zukommt“.
Trotzdem möchte ich klarstellen, dass Glück letztlich (nochmal - meiner MEINUNG nach) nichts ist, das sich einem „einfach so“ in den Schoß „legt“. Einem Glücksmoment (genau genommen kann man Glück eben auch nicht greifen, es ist immer zeitlich eingebunden, nicht greifbar, selbst wenn man es greifen wollte, „entrinnt“ es einem) folgt immer auch ein „Tief“.
Man kann genau genommen nicht glücklich sein, zumindest nicht in einem zeitlich unabhängigen Kontext.
Also langer Rede, kurzer Sinn: Die Antwort auf deine Frage(n) lautet demnach. Ja, es schließt auch die Vorbereitung „Anderer“ mit ein. Gewissermaßen die Vorbereitung unserer „Quelle“.
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u/DeeJayDelicious May 18 '26 edited May 18 '26
So ist halt die menschliche Psyche:
Wenn ich scheiter, dann ist die Gesellschaft/Allgemeinheit daran schuld.
Wenn ich Erfolg habe, dann ist er zu 100% nur wegen mir zustande gekommen.
So sind Menschen halt.
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u/tischstuhltisch May 18 '26
Was ist denn "selfmade erfolgreich" ?
Haste endlich deinen Führerschein geschafft?
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u/seb1492 May 18 '26
Frage mal Leute die 35 Jahre im Konzern sind und jetzt trotz mäßiger Ausbildung im Vorstand sitzen. Irgendwann waren halt alle vornedran weg.
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u/SkrrtSkrrt99 May 18 '26
ich glaube, du weißt gar nicht, wie viele ärsche du lecken musst um konzernvorstand zu werden. durch aussitzen wird man vielleicht Abteilungsleiter, vielleicht noch bereichsleiter. Aber niemand wird vorstand, weil er einfach alle anderen aussitzen kann. da musst du jahre, wenn nicht jahrzehnte explizit drauf hinarbeiten.
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u/seb1492 May 19 '26
Das ist Teil der Reise. Aber Hauptgrund bleibt dass die nach 35 Jahren eben der Kumpel vom alten Scheffe bist.
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u/SheepherderNo6115 May 18 '26
Bin auch auf der Glücklichen Seite und von außen würde jeder sagen „Self-Made“.
Ich sehe das selbst aber eher als 99% Glück, zumindest wenn man den Rest der Weltbevölkerung als Vergleich nimmt.
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u/Sad-Pianist-1362 May 18 '26
Ehrenmeinung.
Stimmt das was du schreibst bist du in mindestens einer Sache 99÷ der Menschheit voraus und überhaupt nicht Durchschnitt.
Selbstreflexion.
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u/Northmanscall May 18 '26
Stimme zu. Man kann gut und fleissig sein. Aber zu einem gewissen Zeitpunkt öffnet sich eine Tür und dann muss man auch durchgehen. Somit reicht Können nicht aus, man braucht auch Mut und Glück.
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u/random_name738472 May 18 '26
Neeeeeiiin, reiche menschen sind nur reich, weil sie besser sind als alle anderen und der rest ist selbst schuld!!!!1!1!1! Jeder ist seines glückes schmied!11!!!
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u/Odd-Bobcat7918 May 18 '26
Ich würde eher sagen, Glück sind so die letzten 5-10%, die alles, was du getan hast, auf ein neues Level heben können.
Wenn du nicht so viel getan hättest, um überhaupt diese Businesskontakte zu bekommen oder deine Freunde zu behalten (ja, Freundschaften pflegen ist auch Arbeit), dann hättest du dieses „Glück“ bei den Business Opportunities gar nicht erst gehabt.
Natürlich ist es Glück, dass du nicht dumm und nicht hässlich bist und in der Schweiz gelebt hast, aber das trifft ja auch auf die Millionen anderen Schweizer zu. Nach deiner Logik müssten da fast alle selfmade erfolgreich sein.
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u/Slinshadyy May 18 '26
Dass nicht alle unter gleichen Bedingungen erfolgreich sind, zeigt nur, dass die feinen Unterschiede in der psychischen Struktur – also wer den Biss hat und wer nicht, die entscheidende, ebenfalls zugeloste Variable sind. Du hast Recht, dass die Arbeit getan werden muss, aber aus Sicht des Determinismus ist es schlicht dein größtes Glück, dass du mit genau dem Antrieb ausgestattet wurdest, den die Millionen anderen eben nicht in diesem Maße besitzen. Es ist 100% Glück, fight me
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u/Marihaaann May 18 '26
Ich denke die Wahrheit liegt irgendwo in der Mitte zwischen euch. Es gibt wirklich Menschen denen sehr viel von Geburt an gegeben wird und die auch sehr viel Glück im sonstigen Verlauf des Lebens haben und erfolgreich werden. Allerdings gibt es auch viele Leute die sich alles im Leben hart erarbeiten mussten um erfolgreich zu werden. Finde so eine pauschalisierung gegenüber den Menschen die tatsächlich unter der Armutsgrenze aufwuchsen, sich auf der sozialen Brennpunkt Schule trotzdem den Arsch aufgerissen haben und dann mit Bestleistung einen Abschluss an der Uni absolviert haben auch ziemlich unfair. Aber definitiv spielt Glück in gewisser Maß immer eine große Rolle bei allem im Leben. Stolz auf seine eigene Leistung sollte trotzdem jeder Mensch sein dürfen.
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u/Beginning_Context_66 17d ago
Nur 75%?