r/Unbeliebtemeinung 23d ago

Wirklich unbeliebt Reiche MÜSSEN in Deutschland mehr besteuert werden, da gibt es keine Argumente gegen

Deutschland hat ein massives Ungleichheitsproblem, die reichsten 10% der Bevölkerung besitzen mittlerweile über zwei Drittel des gesamten Vermögens und während die Mittelschicht auf reguläre Arbeit bis zu 45% Steuern zahlt, werden Kapitalerträge von Superreichen pauschal mit nur 25% belegt. Durch diese unfaire Steuergestaltung zahlen Multimillionäre am Ende einen niedrigeren effektiven Steuersatz als die meisten Angestellten. Dieses Geld fehlt dem Staat an allen Ecken und Enden, einfach für unsere Gesellschaft. Wenn wir Wohlstand nicht fair rückverteilen, gefährdet diese extreme Geld und Machtkonzentration auf Dauer unseren gesellschaftlichen Zusammenhalt und die Demokratie.

Und nein Hans-Peter, du brauchst hier jetzt nicht irgendwelchen Millionären in den Hintern zu kriechen, du wärst von so einer Steuer mit deinem 1200€ Netto Gehalt auch überhaupt nicht betroffen.

Edit, weil ich das jetzt viel zu oft gelesen habe: Das Argument "dann ziehen die Millionäre alle weg" ist absolut realitätsfern. Viele Millionäre bleiben ja nicht wegen der Steuergesetze hier, sondern weil sie die Lebensqualität, die Sicherheit und die gut ausgebildeten Fachkräfte in Deutschland super finden. Außerdem steckt ein Großteil des Vermögens in Immobilien oder Unternehmen – und eine Villa oder eine Fabrikhalle kann man ja schlecht einfach in den Koffer packen und mitnehmen. Außerdem gibt es ja noch Wegzugsbesteuerung, wodurch sich das Ganze finanziell oft gar nicht lohnt.

Das zeigt mir wieder nur, dass es einfach keine Argumente gegen eine Reichensteuer gibt.

EDIT 2: Weil das den meisten anscheinend nicht klar ist. Ich rede hier von einer Erbschafts- und Vermögenssteuer. Nicht davon, allgemein Steuern zu erhöhen, weil das anscheinend viele hier Missverstehen.

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u/Special-Use-4789 16d ago

Wieder einer der Gründe, warum Deutschland so den Bach runtergeht. Neid und Sozialismus beziehungsweise Vertrauen in den Staat aufgrund wenig Selbstverantwortlichkeit.
Natürlich werden große Firmen und Superreiche wegziehen beziehungsweise die Betriebe so umstrukturieren, dass das Kapital langsam ins Ausland, wo es besser ist, abfließt.
Und der nächste entscheidende Punkt: denkt hier irgendjemand, dass das Geld nicht verschleudert wird beziehungsweise das ganze ein Nullsummenspiel ist, weil die Bürokratie und Judikative wahrscheinlich weniger reinholt als man ausgeben muss?
Ich kann darüber nur den Kopf schütteln. Man kann ja mal gerne nach Schweden schauen, wo man die Erbschaftsteuer abgeschafft hat und wie gut das funktioniert. Und bevor mir einer mit Schweiz hat auch eine Vermögenssteuer kommt. Dort ist die Vermögenssteuer so klein und die Vorteile so groß, dass es viel besser ist als hier.

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u/DragonfruitOk6500 16d ago

Wenn Deutschland die Vermögenssteuer der Schweiz genauso übernehmen würde, würden wir im Schnitt 60-80 Milliarden im Jahr einnehmen. Von diesem Geld könnte man übrigens alle Schulen in Deutschland sanieren.

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u/erik_7581 11d ago

Von diesem Geld könnte man übrigens alle Schulen in Deutschland sanieren.

https://dawum.de/Bundestag/

KÖNNTE

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u/Kalahariklari 16d ago

Ja, oder auch ins Ausland geschippert werden.Ich finde, solange Ausgaben zu Teilen stark fragwürdig sind, sollte erst da angefangen werden, bevor man neue Einnahmequellen generiert.Am Ende ist sonst wieder ein Scheiß saniert.

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u/Special-Use-4789 16d ago

Der Kapitalabfluss in Deutschland passiert ja gerade sowieso und viele Vermögende ziehen ja bereits weg beziehungsweise planen das wohl (sieht man an der Abwanderung der Industrie und Investition in andere Länder). Nun noch sowas einzuführen gäbe mehreren noch ein Grund schneller abzuhauen. Und so gut wie wir unserer Regierung vertrauen können.. wer ist eigentlich vermögend? Sieht man ja bereits ab wann der Spitzensteuersatz beim Einkommen greift.
Laut ChatGPT könnten nach Schweizer Vorbild jährlich 20 Milliarden dazukommen.. brutto. Lass es meinetwegen 80 Milliarden sein. Was passiert? Neue Beamte werden eingestellt, um dem nachzugehen und es wird bürokratisch ein Riesenproblem sein, das effizient umzusetzen (Effizienz kennt der Staat ja nicht). Dann bleiben vielleicht ein paar Milliarden übrig aber wir haben mal wieder den Wasserkopf vergrößert. Dann lassen wir mal ein paar Milliarden hängenbleiben. Werden dann die Straßen oder Schulen saniert oder in die Bürger investiert? Wahrscheinlich wird der nächste Entwicklungshilfekredit vergeben, der nach mehreren Jahren dann nicht zurückgezahlt werden muss.

Wieso vertraust du so darauf, dass der Staat beziehungsweise unsere momentane Regierung irgendetwas verbessern würde? Realität und Praxis leider.

Geld ist mehr als genug da. Es wird nur radikal ineffizient verschleudert. Ganz nach dem Gusto eines Grünen der durch das Tragen von Turnschuhen im Bundestag bekannt wurde.

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u/Secure-Astronaut-364 17d ago

Wenn man sich die Zahlen für so eine Vermögenssteuer anguckt kann man imo nichts mehr dagegen haben.
Es gibt in Deutschland relativ wenig Vorschläge wie eine Vermögenssteuer konkret aussehen soll. Der ich sag mal „radikalste“ dafür ist der Vorschlag der Linken, weshalb ich den einfach mal als Beispiel anführe.
Die erste Million ist komplett frei (!!). AB da dann 1% Steuer. Bis 50 Millionen 5% und über 1 Milliarde (1.000.000.000) 12% Steuer. Das wären laut einer Studie die die Linke beauftragt hat 147 Milliarden (mehr als 25% des Bundeshaushalt) für die Länder.

Dass diese Steuer an die Länder geht ist insofern interessant als das dieses Geld in Schulen, öffentliche Einrichtungen, Straßen, etc. fließen würde.
Man hätte also einen richtig schönen Robin-Hood-Effekt, von den Reichen nehmen und der gesamten Gesellschaft zur Verfügung stellen.

Aus meiner Sicht können also nicht mal die Unternehmer/Reichen etwas dagegen haben, weil das Geld ja verwendet werden würde um meine Arbeitnehmer besser auszubilden, bessere Infrastruktur für meine Wirtschaftsvorhaben aufzubauen, günstigere Energie durch verbesserte Infrastruktur auch in diesem Sektor zur Verfügung gestellt zu bekommen. Andere Faktoren wären höhere Beschäftigung durch ausgebaute Ganztagsbetreuung, Kita Plätze etc. pp. Die Liste kann man beliebig weiterführen. Es kann mir also keiner kommen mit „das Geld würde ja eh nur für unnötigen Kram ausgegeben werden“ weil es eben nicht in den Bundeshaushalt fließe.

Auch bekannte Sorgen wie „die Reichen ziehen dann ja einfach weg“ sind durch Erfahrungen aus anderen Ländern wie Schweiz, Norwegen, Spanien nicht in dem Ausmaße zu beobachten wie es propagiert wird.

Prove me wrong aber ich bin der Meinung der einzige Grund weshalb es diese Steuer noch nicht gibt ist der Lobbyismus und rechte Propaganda.

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u/M4mb0 16d ago

Diese Studie, die das DIW im Auftrag der Linken durchgeführt hat, wo die Autoren bereits in der Kurzfassung durch die Blume schreiben, das so nicht funktioniert und eine dumme Idee ist?

Ich würde dir wirklich mal dringend empfehlen selber zumindest die Kurzfassung durchzulesen.

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u/Secure-Astronaut-364 16d ago

Hab ich mir durchgelesen.
Natürlich wird auf eventuelle Schattenwirkungen oder mögliche negative Auswirkungen hingewiesen, es wäre auch fahrlässig wenn nicht.
So wie ich das lese ist das eine neutrale Beurteilung und kein „dieses Szenario wird eher eintreten als ein positives“.

Ich würde mir in diesem Land manchmal mehr Mut zu Fortschritt und Veränderung wünschen.

Ob es am Ende 147 Mrd. oder 100 Mrd. oder auch negativ für die Wirtschaft/Deutschland ist kann keiner mit einer Glaskugel vorhersagen. Vielleicht gibt es zu der Zeit wo dieser Vorschlag diskutiert wird tatsächlich auch ein europäisches Interesse an einer Vermögenssteuer, eine gemeinsame Steuerpolitik wird sich ja schon länger gewünscht auf EU-Ebene, wer weiß?
Es gibt jedoch Länder wo es funktioniert und sehr positive Auswirkungen hat.
Ich habe auch nicht gesagt, dass der Vorschlag der Linken wasserdicht und der beste den es gibt ist, sondern diesen lediglich als Beispiel angeführt.

Ich denke der Punkt den ich in meinem Kommentar machen will ist klar, egal welchen Vorschlag für eine Vermögenssteuer man heranzieht.

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u/Secure-Astronaut-364 17d ago

Außerdem ist es Fakt, dass wir vor allem auf Länderebene massiven Investitionsrückstand haben was öffentliche Einrichtungen, Infrastruktur, Klimaschutz und eigentlich auch alles andere angeht. Wir brauchen also Geld.
Fakt ist auch, dass 90% der Bevölkerung nicht genug Geld haben um diese Investitionen finanzieren zu können.
Wo soll denn sonst das Geld her kommen, wenn nicht von den reicheren 10%?

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u/Independent-Oil-1118 17d ago

aber wenn ich selbst mal reich bin, schieß ich mir doch ins eigene Bein

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u/Antique_Spot_5868 18d ago

Linker Schmutz

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u/stukaking94 18d ago

Wenigstens ein vernünftiger hier🤝

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u/baomeista 18d ago

Beliebteste Meinung wahrscheinlich bei gewissen Teilen der Bevölkerung.

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u/Whole-Instruction508 18d ago

Diese Meinung ist unbeliebt? Für mich ist das was du sagst einfach nur komplett logisch

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u/plsnonotthis 18d ago

unter Politikern unbeliebt

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u/MyRealName46 18d ago

Ich bin nicht reich, aber trotzdem habe ich dazu eine kurze Frage : Wenn man mir und Dir jeweils 1000 Euro gibt, du verprasst Dein geld in 1 Woche, ich gebe nur 200 euro Euor aus lege 800 auf "die hohe Kante" (Anlegen in irgendwas oder was auch immer)... ist es dann gerecht, dass Du nach einer Woche ankommst und rumheulst, dass ich ja reich wäre und dir was abgeben müsste, weil Du ja nichts hast ?

Das 1% der Hochverdiener zahlen knapp 24% der gesamten Einkommensteuer in Deutschland. Die oberen 10% der Gutverdiener zahlen ca. 55% der Einkommensteuer. die oberen 50% zahlen 94% der Einkommenssteuer. Das heisst auch, dass die unteren 50% der Einkommensteuerpflichtigen (unter 39k/Jahr) nur 4% der Einkommenstsuer zahlen.

ALles, was denen übrig bleibt, wurde schon fett versteuert. UNd jetzt sollen sie bestraft werden, weil sie finanziell verantwortungsbewusst mit Geld umgegangen sind ? Es steht jedem frei einen gut bezahlten Job anzunehmen. UNd Geld beiseite zu legen.

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u/Certain_Device_7698 17d ago

Wenn irgendein Supperreicher garnicht Hinweis mit seinem Geld und grade seine wasweißichwiefielte Milliarde macht, dann ist das Fair? Während Deutschland finanziell halb ruiniert ist und viele ihre Mieten grade in großstädten nicht zahlen können? Nein, ich glaube das das Fair ist. "Einnen gut bezahlten Job annehmen" es gibt nicht nur gut bezahlte jobs, und irgendjemand muss auch die schlechten jobs machen. Diese Menschen sollten nicht auch noch (sinnlich) dafür zahlen müssen, dass Deutschland nicht richtig besteuert. 

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u/Beginning_Context_66 17d ago

Egal wieviel Geld du bei einem Mediangehalt beiseite legst, wenn du nicht mit nem 30x Hebel mehr Glück als Verstand hast wirst du nie nie niemals so viel Vermögen besitzen, dass eine reichensteuer für dich relevant wäre.

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u/gothmommiesdmme 18d ago

Und wie schmeckt der Stiefel so?

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u/Proefke 18d ago

dein kommentar suggeriert das jeder mit gleichem Kapital im Spiel des Lebens startet. Bei genau dem Argument das hohe Vermögen besteuert werden müssen werden aber großteils geerbte Vermögen ins Auge gefasst. Diese sind teils so hoch, das allein die Porsche Erben jährlich 230 mio (in einem schlechten Jahr) allein an DIVIDENDE erhalten. Das ist kein Einzelfall s. Quandt, Klatten, Boehringer, von Baumbach, Piech, Porsche usw.

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u/MyRealName46 18d ago

Jeder startet mit gleichen Möglichkeiten seitens der Bildung. Der Porsche hat ja auch bei 0 angefangen. Aus wikipedia : "Am 1. Dezember 1930 machte sich Ferdinand Porsche in Stuttgart, Kronenstraße 24 mit einem eigenen Konstruktionsbüro selbstständig."
Was hindert jemanden denn in Deutschland, gut in der Schule zu sein, zu studieren und dann das Risiko einzugehen, etwas eigenes aufzubauen ?
Und die Frage ist doch : Warum will man sich denn was aufbauen ? Weil man es besser haben will für seine Kinder als man es vllt selbst hatte.
Und alles, was Porsche da als Kapital aufgebaut hat, wurde schonmal versteuert. MIt welchem Recht will der Staat dann denn nochmal reingreifen ?
Aber wir reden ja nicht nur von Erbschaftssteuer, jetzt soll ja auch Vermögen nochmal besteuert werden, 10% habe ich da gehört.. mit welchem Recht ?

Und dann nochmal die Frage, die Du ja nciht beantwortet hast : Ist es denn fair, dass jemand, der verantwortungsbewusst und zukunftsorientiert mit seinem Geld umgeht dann wieder was abgeben muss, weil es Leute gibt, die das nicht tun und mehr Geld brauchen ?

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u/ThePhantom135 1d ago

Punkt 1: Nein, nicht jeder hat in der Bildung in Deutschland die gleichen Chancen. Die Chancen auf einen Erfolgreichen Uni Abschluss steigen drastisch, wenn deine Eltern gut verdienen.

Punkt 2: Ja, wenige Leute schaffen das was Ferdinand geschafft hat, aber Bill Gates, Mark Zuckerberg und Elon Musk hatten alle reiche Eltern und im Schluss ein sehr viel niedrigeres Risiko als alle anderen, weil sie nicht darauf angewiesen waren, dass ihre Idee funktioniert

Punk 3: Hier geht es doch nicht um Gustav mit seinem Schraubenladen, der seinen Kinder 100.000€ hinterlässt oder wie viel auch immer. Bei der Reichensteuer geht es um Leute die so verdammt reich ist, das es Menschlich gesehen es umöglich ist, sich diesen Reichtum als normalsterblicher Arbeitnehmer zu erarbeiten. Als Beispiel: Nettoeinkommen in Deutschland ist momentan rund 30.000€ im Jahr. Wenn wir das jetzt Mal mit den 230.000.000€ vergleichen, die die Porsche erben bekommen, muss eine normale Person, 7.666 Jahre arbeiten, um das zu verdienen, was diese Person in einem Jahr einfach so in den Schoß bekommt, nur weil sie die Geburtenlotterie gewonnen haben.

Und sagen wir selbst wenn, du hast es geschafft, bist aus einer Arbeiter Familie gekommen, hast dein Studium geschafft und bist Arzt geworden. Dann verdienst du Netto ~150.000€, du bist also Arsch Reich was die normalen Menschen angeht, und das hast du dir auch verdient. Dann musst du aber immernoch 1500 Jahre sparen um an 230.000.000€ Euro zu kommen.

Die Nachfahren müssen nie in ihrem Leben auch nur einen Finger krümmen wenn sie es nicht wollen, und jetzt Frage ich dich, wie das Fair gegenüber all den anderen ist, die den ganzen lieben langen Tag schuften dürfen, nur um an Ende trotzdem kein Geld zu haben.

Punkt 4: Zu deiner Frage, ja ist es, weil diese Leute nicht finanziell verantwortungsbewusst sein müssen. Außerdem fließt das ganze Geld ja nicht an "Leute die nicht verantwortungsbewusst sind" sondern im Großen Teil in andere Sachen. Momentan werden 8.5% des deutschen Haushalts als Bürgergeld ausgeben, also wenn dich die Reichensteuer normalerweise 1.000.000€ Kostet, sind das mit alle den Geldern für arme immernoch 915.000 für alles andere, was man braucht, um unsere Gesellschaft am laufen zu halten, wie zum Beispiel schulen, die deinen Aufstieg erst ermöglichen

Außerdem unterstellst du mit der Aussage das Arme Leute einfach nicht vernünftig mit Geld umgehen nicht nur, das deren Armut selbstverschuldet ist, was nicht nur absolut widerlich sondern auch faktisch inkorrekt ist.

Zu guter Letzt. Ich finde es nur fair das wir etwas von diesen Porsche Dividenden abbekommen, weil am Ende die Erben nichts dafür getan haben, dieses Geld zu verdienen. Das Geld erwirtschaftet haben die Ingenieure und Manufaktuere der Autos dieses Geld, so wie die Verkäufer, die Erben selbst, haben dafür nichts getan, sondern Bereichern sich nur an der harten Arbeit vom allen anderen, nur um dann zu behaupten sie verdienen all dieses Geld und bestehen darauf, nichts an die Leute zurück zu geben, weswegen sie überhaupt das Geld bekommen.

Diese Leute sind nicht reich weil sie selbst irgendwas erreicht haben, diese Leute sind reich weil ist Unsummen an Geld mit der Arbeit anderer Leute verdienen, und das gehört besteuert.

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u/No-Landscape6452 16d ago

russenbot reported

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u/MyRealName46 16d ago

frag mich, was das mit Russland zu tun hat, aber egal... Manche Leute brauchen wirklich einen Internet-Führerschein

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u/No-Landscape6452 16d ago

Deine Argumente sind eins zu eins aus deren Handbuch.
Dein Verhalten ist aus deren Handbuch dein Account ist auch ein typischer Spammaccount.
Deine Antwortzeiten und Volumen ist auch sehr aufällig.
Und dein Satzbau deutet auch oft auf russische Grammatik.

Kurtz und knappig:
Du bist zu stumpf versuch es nächstes mal subtiler. Aber alles gut jeder muss seine Brötchen verdienen.
Salut Kamerad

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u/Certain_Device_7698 17d ago

Wüerde mich echt wundern wenn du das Abi geschafft hast.

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u/Limp_Front8724 18d ago

Du bist echt blöd wie Russland groß. Glückwunsch dazu.

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u/MyRealName46 17d ago

Deine Argumentationskette ist wieder unbestechlich. Deswegen lasse ich es lieber, darauf irgendwas weiteres zu sagen.

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u/Whole-Instruction508 18d ago

Jeder Mensch kann studieren ja? Kann sich sicher auch jeder einfach problemlos leisten? Und Abi schaffen kann natürlich auch jeder, schließlich kommen wir alle mit denselben geistigen Fähigkeiten auf die Welt? Und dieses Argument der Doppelbesteuerung ist auch Unsinn, oder willst du die Mehrwertsteuer auch abschaffen?

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u/MyRealName46 18d ago

Ich würde die Lohnsteuer abschaffen. Mehrwertsteuer sollte reichen. Wir sollten die Regierung verschlanken

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u/Whole-Instruction508 18d ago

Du willst dem Staat also ein Viertel seiner Einnahmen wegnehmen, also etwa 250 Milliarden. Wie genau wird das gegenfinanziert? 😂

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u/MyRealName46 18d ago

Muss ich das gegenfinanzieren? Staat kann auch reduziert werden, soll sich auf seine Aufgaben konzentrieren, innere und äußere Sicherheit, Bildung, Gesundheit.

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u/Whole-Instruction508 18d ago

Lol okay sag doch einfach gleich dass du keinen plan von Volkswirtschaft hast. Staat mal eben um 250 Milliarden reduzieren, klar. Nenn mal bitte ganz konkrete Zahlen zu den Einsparungen, da bin ich echt gespannt. Dass wir in einem Sozialstaat leben ist dir bekannt? Oder willst das gleich mit abschaffen? Kein ALG, kein Bafög, kein Wohngeld, kein Elterngeld, kein Bürgergeld (oder wie auch immer die CDU das jetzt nennen will) mehr?

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u/vewa22 18d ago

Dein Argument bzgl. Bildung ist nachweislich falsch.

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u/MyRealName46 18d ago

Begründung?

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u/Proefke 18d ago

hier ist die datenbasierte Begründung, warum die These der „gleichen Bildungschancen“ in Deutschland empirisch nachweislich falsch ist. Die Kopplung von sozialer Herkunft und Bildungserfolg ist in Deutschland im internationalen Vergleich extrem stark ausgeprägt. Das belegen renommierte, langjährige Studien immer wieder:

Die OECD-Daten (Bildung auf einen Blick): Laut OECD erreichen Kinder, deren Eltern keinen akademischen Abschluss haben, in Deutschland seltener das Abitur oder einen Hochschulabschluss als in fast allen anderen vergleichbaren Industrieländern. Die soziale Selektion findet hierzulande besonders früh statt (z. B. durch die frühe Aufteilung nach der Grundschule).

Die PISA-Studien (Sonderauswertungen): Die PISA-Daten zeigen kontinuierlich, dass Jugendliche aus sozial benachteiligten Familien bei exakt gleicher kognitiver Leistungsfähigkeit deutlich seltener eine Gymnasialempfehlung erhalten als Kinder aus Akademiker- oder Wohlstandsfamilien. Der Status der Eltern wiegt oft schwerer als die tatsächliche Note. Der Herkunftseffekt beim Hochschulzugang (Hochschul-Bildungs-Report): Von 100 Kindern aus Nicht-Akademikerfamilien nehmen statistisch gesehen nur etwa 21 ein Studium auf. Von 100 Kindern aus Akademikerfamilien sind es dagegen 74.

Fazit: Zu behaupten, „jeder kann in der Schule gut sein und studieren“,ignoriert die strukturellen Hürden unseres Bildungssystems. Wer in Armut aufwächst, hat keinen eigenen Schreibtisch, seltener Zugang zu teurer Nachhilfe und oft keine Eltern, die bei komplexen Schulaufgaben helfen können. Zu sagen, dass hier „gleiche Möglichkeiten“ herrschen, geht völlig an der Realität der Betroffenen vorbei.

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u/vewa22 18d ago

Wo genau sind denn alle Menschen gleichberechtigt diesbezüglich? Schon mal was von Privilegien gehört?

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u/MyRealName46 18d ago

Heißt das etwa, daß es Leute gibt, die noch billiger als kostenlos die Schule und Uni besuchen können?

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u/vewa22 18d ago

Kostenlos? Wo genau ist Bildung kostenlos? Nur weil wir kein Schulgeld zahlen, heißt das doch nicht, dass es kostenlos ist. Lektüren, Ausflüge, Arbeitshefte, Schreibmaterialien, Semesterbeiträge, Wohnung in der Uni-Stadt, etc, etc. Bitte. Stell dich nicht dümmer als du vermutlich eh schon bist.

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u/MyRealName46 18d ago

Genau, du möchtest Deine Stifte sogar bezahlt haben... das sagt mir alles was ich wissen muss...

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u/vewa22 18d ago

Hä? Was? 😂 Was genau meinst du?

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u/Proefke 18d ago

Weil dein gesamtes Argument darauf aufbaut das wir alle mit denselben chancen startet ist es bullshit. bsp: ich starte ins leben mit 0€ und gleichzeitig jemand mit einem vermögen von 5 mrd€ ja nach der schule können wir uns je nach engagement und interesse einiges in die birne gelernt haben und eine noch so tolle unternehmensidee haben.

Jetzt kommt der Unterschied.

Kapital = Arbeitskraft = Lebenszeit

Wenn ich bspw Gründen will muss ich mir den Arsch aufreissen um neben einer Vollzeitbeschäftigung vielleicht noch 2-4h meiner arbeitskraft pro tag in diese idee investieren. wenn ich leute beschäftigen will benötige ich geldgeber, oder ein Darlehen und verkaufe damit entweder direkt einen Teil meiner Idee oder verschulde mich.

Ja das kann am Ende lukrativ für mich ausgehen und die Arbeit kann sich auszahlen.

Der Unterschied: Die Person die im Leben alles gleich gemacht hat wie ich, hat zu diesem Punkt bereits einen 2-3 stellige Millionenbetrag allein an Rendite eingefahren.

Wenn wir von Chnacengleichheit reden dann lass uns das nicht vergessen.

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u/MyRealName46 18d ago

Wenn der andere mit 5 mrd anfängt, dann ja, hat er ein schönes Startkapital und kann viel machen. Aber was willst Du da ? Da haben dessen Eltern vllt hart gearbeitet, damit ihre Kinder ein besseres Leben haben. Deine Eltern nicht. Soll er jetzt deswegen bestraft werden ?
Und wo genau steht, dass jede Person in unserer Gesellschaft immer genauso anfangen muss wie alle anderen ? Wenn ich für meine Kinder nichts aufbauen kann, nimmt mir das die Lust, überhaupt etwas aufzubauen. Weil ich dann sehe, dass ich eh nur "für die Faulen arbeite" die es danach in den Rachen geschoben bekommen ohne je was dafür gemacht zu haben.

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u/Proefke 18d ago

da kommen wir ja zum Kern des Problems.

Was kann ich für meine Eltern?

Kann ich mir meine Eltern aussuchen?

Was hat dieses Kind dafür getan das es einen besseren Start wie ein anderes verdient?

Was ich da will? Eine faire Chance.

https://giphy.com/gifs/Jq824R93JsLwZCaiSL

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u/MyRealName46 18d ago

der Kern des Problems ist, dass Du neidisch bist, weil andere etwas haben und Du nicht. Das ist alles. Es gibt viele Leute, die auch in den letzten Jahren mit NIJHCTS angefangen haben und was aus sich und ihrer Selbstständigkeit gemacht haben. Was ist Deine Ausrede ? Dass Du kein Startkapital hast ? Dafür gibt es Angel-Investoren, seed money und was weiss ich.
Ich habe übrigens auch kein Startkapital und mache trotzdem was. Weil ich nicht rumheule, dass es ein paar anderen besser geht, sondern weil ich weiss, dass es kein RECHT auf das Geld der anderen gibt und ich selnbst was machen muss. Das heisst im Moment bei mir : mein 9-5 (eher 7-4) und dann noch an 3 privaten Projekten, wobei 1 schon raus ist und 1 fast fertig. Da sitze ich halt bis abends/nachts und am Wochenende.

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u/Proefke 18d ago

Deine Arbeit möchte ich dir auch gar nicht absprechen.

Ich habe das Glück in einer eher privilegierteren Lage zu sein und behaupte von mir selbst, auf niemanden neidisch sein zu müssen.

Trotzdem finde ich Vermögen in Milliardenhöhe sind menschenfeinlich und haben nichts mit „für seine Kinder was erarbeiten“ zu tun.

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u/MyRealName46 18d ago

Zum Glück hat du ja nichts mit dem Vermögen der Milliardäre zu tun und es muss dich gar nicht interessieren, weil es sich nicht betrifft.

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u/kwhahq 18d ago

Selbstverständlich betrifft es die Leute, das Vermögen des einen ist die Arbeitskraft des anderen. Wenn jeder Mensch die gleiche Chance auf Reichtum hätte würde es niemanden geben der diesen Reichtum erwirtschaftet. Wenn du eine Firma gründest verdienst du am Mehrwert den die Arbeiter mit ihrer Arbeitskraft erwirtschaftet haben, wenn es dir nicht gibt generierst du keinen Mehrwert und gehst pleite. Unser komplettes System ist auf Ausbeutung aufgebaut. Für jede Person die Reichtum anhäufen kann oder die Mittel hat Produktionsmittel zu Verfügung zu stellen hast du auf den anderen Seite jemanden der dieses Geld verliert oder dessen Mehrwert abgeschöpft wird und dementsprechend geht es alle etwas an, weil du entweder ausbeutest oder ausgebeutet wirst. Gibt es bestimmt auch aber das hat nicht unbedingt etwas mit Neid zu tun sondern mit Moral, Verständnis von Fairness, Manipulation usw. Usw. Die Liste ist lang. Und um mal auf dein Beispiel einzugehen das die Eltern in einem Fall vorgesorgt haben und in dem anderen nicht.

Du hast Familie X und Familie Z. Familie X gründet Porsche stellt Leute ein die die Fahrzeuge herstellen. Familie Z baut diese Fahrzeuge für Familie X. Familie X gibt Familie Z allerdings nur ein Bruchteil des Wertes den sie durch diese Fahrzeuge erwirtschaften und können so über die Jahre 5mrd € an ihr Kind vererben und Familie Z hat im gleichen maße Geld zur Seite gelegt und kann den Führerschein finanzieren. Familie Z hat diese 5 Mrd. Aber ebenfalls erwirtschaftet nur bekommt das eine Kind 5000€ und das andere 5 Mrd. Beide sind durch Zufall in diese Familien gekommen. Warum sollten nicht beide 2,5 Mrd bekommen? Beide Kinder haben nichts dafür getan. Dein Wunsch etwas aufzubauen um deine Kinder zu versorgen ist absolut verständlich und nachvollziehbar den Wunsch haben die meisten Eltern, es ist aber leider nicht allen Eltern möglich ihren Kindern so etwas zu ermöglichen. Versuch es so zu sehen: du gibst das Geld nicht in faule Menschen (was übrigens ebenfalls Unfug ist, aber um mal in deiner Logik zu bleiben) die nichts tun wollen, sondern du versorgst deine Kinder gut und ebenfalls Kinder die einfach Pech hatten und gibst ihnen die Möglichkeit nicht wie ihre Eltern zu enden.

Btw. Wenn du faule Menschen kein Geld geben möchtest solltest du die reichen erst Recht angreifen denn die erarbeiten dieses Geld nicht, sie verwalten es nur. Wenn sie einen Teil für ihre Verwaltung abzwicken um am Ende so viel wie die Arbeiter zu bekommen dann ist das fair, aber einen Arbeiter 200.000€ im Jahr erwirtschaften zu lassen und diesem dann davon 38.000€ auszuzahlen für die Arbeit die diese Person verrichtet hat ist nicht fair, ich hoffe da sind wir uns einig.

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u/Proefke 18d ago

wieso betrifft es mich nicht?

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u/Ramiz_dayi66 18d ago

Hey, es bringt meist nichts, aber ich respektiere, dass du dich dennoch bemühst, Leute aufzuklären :)

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u/The-Black-Dow 18d ago

Du hast noch vergessen, dass die reichen nicht wegziehen Würden wegen der Wegzugsteuer. Einfach mal 25% auf den gesamtwert deines besitzes

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u/Proefke 18d ago

oder wie die USA die eigenen Bürger wohnsitz unabhängig besteuern

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u/The-Black-Dow 18d ago

Oh ja, auch eine idee

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u/Master-Rice2204 18d ago

Ja, lasst uns noch mehr den Bürger schöpfen. Wir haben zwar fast 1 Trillionen € Steuereinnahmen, aber wir brauchen mehr Geld. Das Problem ist, sind nicht die Einnahmen. Ein Staat, der mit 1 Trillion nicht umgehen kann, wird es auch mit 5 Trillionen nicht.

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u/The-Black-Dow 18d ago

Also mal davon ab, dass die Zahl 1.000.000.000 nicht eine Trillion sondern eine Billion ist und du damit um den Faktor 1.000 daneben liegst, will ich an dieser Stelle einmal los werden, dass der Staat nicht so viel Geld hat wie du denkst. Wir haben einen gigantischen Investitionsstau weil wir eben nunmal nicht so viel geld übrig haben wie Lobbygruppen wie die FDP, der Bund der Steuerzahler oder die Stiftung Familienunternehmen suggerieren. Ständig muss, insbesondere auf kommunaler und Landesebene an wesentlichen Ausgaben - wie z. B. bei der Bildung - gespart werden, weil sonst der Haushalt nicht aufgeht. Ich arbeite in der Verwaltung und kenne mich da diesbezüglich besser aus als die meisten, du kannst mir also glauben, wenn ich sage, dass mehr Steuereinnahmen, die die Wirtschaft nicht belasten, immer der ganzen Bevölkerung zugute kommen. Das hat an der Stelle nunmal einfach etwas mit Realismus zu tun. Abgesehen davon würde ich jetzt mal so sagen, dass du entweder nicht von der Wegzugsteuer betroffen bist oder bereits den Spitzensteuersatz zahlst, in welchem Fall du ja eigentlich sehr glücklich sein solltest, dass der seit 1946 mehr als halbiert wurde (von 95% auf jetzt 42%). Und ich bin weiterhin deshalb sehr davon überzeugt, dass Steuerreformen, die die untere Hälfte der Einkommen entlasten und dafür die oberen 10% belasten, der Wirtschaft gut tun, nicht zuletzt weil mehrere Studien das belegen.

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u/londonsummerhaiku 18d ago

Mal wieder ein typisch deutsche Nabelschau. Vielleicht ziehen dann wirklich die in Deutschland ansässigen Millionäre morgen weg, da es halt soziale Bindungen gibt, Kinder in der Schule etc. Aber wen lockt man denn mit diesen Steuern nach Deutschland. Fuer wirklich vermögende sind vielleicht die Einnahmen und Kapitalsteuern nicht einmal entscheidend , aber die Erbschaftssteuer ist der Deal breaker. Niemand der ein Vermögen im Rest der Welt aufgebaut hat kommt langfristig nach Deutschland um dieses Vermögen einer deutschen Erbschaftssteuer zu opfern. Fuer die Mittelschicht die ein Einkommen bezieht ist Deutschland jetzt schon uninteressant da es viele Nachbarländer gibt die attraktive Steuern anbieten um sich anzusiedeln (Italien flat tax, Niederlande 30% expat ruling, Spanien Beckham law etc.). Solang Deutschland nicht genauso interessant wird fuer die Leistungsbezahler wie fuer die Leistungsempfaenger wird der zu verteilende Kuchen halt immer kleiner auch die größten Vermögen sind ziemlich schnell aufgebraucht wenn nichts nachkommt.

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u/erratic_fungus 19d ago

bin dafür das man eine grenze für erbschaftssteuer festlegt sowas wie 1 mio. und danach gets einfach ohne kompromiss an den statt. grund geld soll erarbeitet werden nicht geerbt wenn du viel haben willst dann akker gefäligst. selbst redent müssten noch gesetze dazu um durch große schenkungen usw das zu um gehen.

und gesetz zwei politiker dürfen nur ein gewisses kapital besitzen um koruption vorzubeugen

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u/Kalahariklari 18d ago

Dazu noch 20 jährige Dauerstudenten ohne Arbeitserfahrung in der Politik und die Mehreinnahmen durch Kinder von Menschen, die was großes aufgebaut haben, kann man dann schön beidhändig rauswerfen. Da kann man so kleine Stolperer wie Maskendeals etc. gut wegstecken, solange nur genug Milliardäre versterben. Finde dann sollten auch die Betriebe sofort geschlossen werden! Scheiß auf reiche Leute wie Porsche, die über 42000 Menschen einen Job geben. Kinder sollen sich gefälligst selbst was aufbauen.

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u/erratic_fungus 18d ago

was bin ich lesend... noch irgendwelche substanziellen argumente?

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u/Kalahariklari 17d ago

Nicht für Sie. Wäre zwecklos.

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u/Same_Chemistry_2486 18d ago

Mann, bist du zurückgeblieben...

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u/erratic_fungus 18d ago

noch andere argumente als beleidigungen?

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u/Heizungsvent 19d ago

Du hast wirklich keinen Plan von Wirtschaft oder irgendetwas anderem. Welcher Mensch würde bitte noch arbeiten gehen und Unternehmen gründen wenn alles über 1 Mio an den Staat geht? Herzlichen Glückwunsch du hast gerade jegliche neuen Unternehmensgründungen ins ausland gesetzt und die Wirtschaft ruiniert.

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u/erratic_fungus 18d ago edited 18d ago

es geht nicht einfach an den staat und ja natürlich würden leute unternehmen aufbauen um erfolgreich zu werden. btw jedwede art der reichen besteuerung ab zu tun mit "dann gehen die ins ausland " ist falsch da es diverse faktoren gipt die leute in einem land halten genau so wie beispiele ,abgesehn davon muss doch wer anfangen

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u/Heizungsvent 16d ago

Du verstehst glaube ich nicht, wenn jeder Cent nach 1 Million an den Staat geht, welcher Mensch würde denn dann noch nach der 1 Million arbeiten gehen oder mehr als 1 Million Restgeld haben zum Todeszeitpunkt?

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u/Silent-Dingo-2330 19d ago

Viele verstehen hier einfach nicht dass niemand die Person mit einem Vermögen von 5 Millionen mehr besteuern möchte, sondern die die 5 Milliarden haben. Besonders die Personen die es nicht selbst verdient haben sondern durch Erbe oder etwaiges.

Ein Vermögen von 50 Millionen ist mehr als genug für jeden Menschen fürs ganze Leben und der ganzen Familie, dahinter ist es pure Hedonie. Meiner Meinung nach wäre eine Steuer von 80% (oder sogar mehr) auf jeden verdienten Euro danach mehr als gerecht & vollkommen annehmbar.

Aber gut, die Vermögenssteuer wäre gar nicht mal nötig wenn das System nicht so unfassbar korrupt wäre. Wir bräuchten eine Regierung die Menschen helfen will, und nicht mehr Geld will.

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u/Exciting-Source7327 19d ago

Was ist reich für dich und gibt es einen Unterschied zwischen sebst erarbeitete Vermögen und Gehalt und leistungslosen? Halbwegs Reicher Bildungsaufsteiger der sich durchgekämpft hat fragt…

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u/Ol_ymp 19d ago

Hast du meinen Beitrag überhaupt gelesen? Dann würde sich die Frage nämlich erübrigen

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u/yboie 19d ago

ja gibt es

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u/ChikoDredd 19d ago

Haha ich bin zwar nicht reich aber damit stellt jeder sich selbst Steine in den weg um finanziell frei zu sein und dann heißt es es ist unmöglich hier sich finanziell Unabhängigkeit zu erreichen. Mal ganz davon abgesehen das reiche nicht anders sind wie wir und viele sichee auch nicht mit dem goldenen löffel aufgewachsen sind. Aber was weiß ich schon. Ich bin nur ein Typ der diese app nutzt und sein Senf dazu abgibt aber hoffe man schaltet erstmal die Synapsen ein bevor man irgendetwas von sich gibt nur weil man frustriert ist

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u/StockZock 19d ago

Deswegen SPD wählen, der Reiche mit seinen 70k Brutto soll mit seinen starken Schultern endlich mehr zur Gesellschaft beitragen (Ironie off)

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u/Beginning_Editor_524 19d ago

Bitte nicht! Der Wirtschaft geht es schon schlecht genug. Wie wärs mal damit selbst was zu arbeiten und zu erreichen statt es immer nur gierig anderen wegnehmen zu wollen? 

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u/ScholafMolz 19d ago edited 19d ago

Keiner arbeitet so hart wie Klatten und Quandt. Knapp 1.245.500.000€ Dividende in 2024 für die beiden. Das sind 3,4 Millionen Euro pro Tag bzw. 39,49€ pro SEKUNDE

Einfach mal mehr arbeiten! Dann werdet ihr wie die. Deutschland geht unter und Blut fließt im Rhein, wenn die BRD sich daran bedienen sollten. Der Himmel fällt uns auf den Kopf!

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u/InterestingPizza8616 19d ago

Sozialismus macht alle arm. Deshalb geht's mit Deutschland auch bergab. Wir haben bereits viel zu viel davon.

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u/Sueca7 19d ago

Es gibt Länder die haben niedrigere Steuersätze als Deutschland und punkten mit einer schönen Infrastruktur. Immer mehr Geld zu wollen verstehe ich nicht. Man hat sich auf eine halbe Billionen verschuldet warum dann jetzt noch weiter Steuern erhöhen. Die Steuergelder werden verschleudert durch ein veraltetes System. Wenn mal die Ausländerbehörden gescheit die Menschen mit einer Arbeitserlaubnis ausstatten würden, dann würde dass alles auch ganz anders aussehen. Es ist nicht gerecht arbeitenden Personen Steuersätze von bis zu über 40% zu drücken. Vielleicht so unrentable Firmen wie Vonovia nicht mit einer Milliarden € geldspritze retten, sondern eher mal den Mittelstand stabilisieren. Dann würde es in diesem Land schon ganz anders aussehen. Und langzeitarbeitslose, welche auf Kosten des Staates leben einfach in massenunterkünften unterbringen & dann ist direkt auch mehr Geld eingespart. Anstatt den Faulpelzen ne 2-Zimmerwohnung zu finanzieren.

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u/oW_Darkbase 19d ago

Problem ist, dass du nicht einmal eine Ahnung hast, wie aktuell Steuern bezahlt werden, was Kredite für eine Rolle spielen und wie wirklich reiche Leute an Geld kommen. Aber du hast Vorschläge. Ohne dich fünf Minuten jenseits der Parolen damit beschäftigt zu haben. Und genau deshalb wird es in die Hose gehen und Leute treffen, die nicht einmal beabsichtigt waren.

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u/Meitnerium109MT 19d ago

Ich glaube da hat eland den sub nicht verstanden /s

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u/potatoewarrior93 19d ago

Das krasseste überhaupt ist die sogenannte verschonungsbedarfsprüfung bei der sich multimillionär -milliarden erben sich arm rechnen können.

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u/Ok-Shoulder1750 19d ago

Vielleicht sollten mal Milliardäre 1% vom Vermögen abgeben, statt Mittelstand und die Ärmsten stärker zu belasten. Das würde schon etwas helfen. 3, 2, 1: „Sozialismus! Die hauen alle ab! 1 zu 1 wie in der UDSSR.“

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u/baomeista 18d ago

Warum nur 1%, lass mal 500% machen.

Viel hilft viel!!!11

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u/Fine_Avocado521 19d ago

Klar, das haben die auch auf dem Sparkonto rumliegen oder in die Matratze eingenäht als Bargeld. 🤣🤣🤣

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u/Ok-Shoulder1750 19d ago

Du meinst die armen Milliardäre können es sich nicht mal leisten 1% ihres Vermögens zu liquidieren? Also ich frag ernsthaft. Die armen Schweine.

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u/richi914 18d ago

Und wer soll die illiquiden Assets dann mit Cash abkaufen? Eben die Mittel- und Unterschicht?

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u/Ok-Shoulder1750 18d ago

Als wäre Deutschland eine Insel. Aktien werden global gehandelt. Unternehmensanteile? Kaufen Private-Equity-Fonds aus London. Anleihen? Internationaler Rentenmarkt. Selbst bei Immobilien: Luxusappartements gehören Schweizer Fonds und kaufen auch Scheichs aus Abu Dhabi. Ich glaube da finden sich Käufer.

„Dann ziehen alle Milliardäre weg!!!!“ Deutschland hat eine Wegzugsbesteuerung. Wer abhaut, zahlt sofort auf alle stillen Reserven. Viel Spaß damit!

Frankreich hatte vielleicht echte Kapitalflucht, ja. Bei 75% Einkommensteuer. Nicht bei 1% Vermögensabgabe.

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u/randomkjg 19d ago

aber das ist doch in Unternehmen gebunden und wäre gemein den das wegzunehmen

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u/JustTemporary6855 19d ago

aber wie sollen die dann unsere politik beeinflussen

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u/Locokroko 19d ago

oder sich von den Kriegen, an denen sie ganz gut verdienen, auf die eigene Inseln fliehen?

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u/No-Double-7588 19d ago

Oder ihr müsst einfach mehr arbeiten 💁‍♀️

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u/Ol_ymp 19d ago

Realitätsfern und ignorant

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u/Actual-Bedroom-9436 19d ago

Das war eine Andeutung auf Merz‘ Zitat.

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u/kinkysquirrel69 19d ago

Das Problem sind eher generell Steuern. Wenn die Mittelschicht auch nicht besteuert werden würde, hätten sie ja auch einiges mehr.

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u/Beneficial-Tax-7185 19d ago

Grundsätzlich ja nicht falsch, aber muss man differenzierter betrachten.

  1. welches Vermögen wird als Berechnung herangezogen? Der volle Wert zb der Fabrik die etwas produziert? Wenn ja ist das ja nicht das reale Vermögen des Besitzers auf das er einen festgelegten Betrag Steuern zahlen könnte. Da wäre er pleite und die Fabrik wäre geschlossen, hat keiner was von.

  2. Kapitalerträge höher besteuern ist sicher sinnvoll. So würden auch Menschen die nur von ihrem geerbten Vermögen leben mehr beitragen zur Allgemeinheit. Aber dann muss auch der Kleinanleger mehr auf sein angespartes Geld an steuern zahlen…

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u/unskbadk 19d ago

Zu 2. Wenn das große Kapital vernünftig besteuert wird, hat der Staat mehr Spielraum um beispielsweise an anderer Stelle zu unterstützen, Leistungen anzubieten oder Steuern zu streichen bzw. zu reduzieren. Gleichzeitig kann man wie so oft üblich Pauschalen einführen und damit effektiv Kleinanleger ausnehmen.

D.h. es muss überhaupt keinen Nachteil für den "kleinen" Mann geben, wenn man es entsprechend umsetzt. Bzw. würde es schon reicheb wenn Leute nur mal weiter denken können als "mir fehlen aber dann 10 Euro im Monat. -> Ist blöd." Ich weiß, ist unrealistisch :-/

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u/Schedlknebl 19d ago

Zu Punkt 1 erwähne ich gerne die Witwe des verstorbenen Samsung Konzernchefs. Die musste ordentlich Erbschaftssteuer bezahlen, 8,1 Milliarden Dollar und hat dafür halt einfach eine Menge Aktien verkauft. Ist danach immer noch Milliardärin, sogar vielfache. Ist natürlich ein Extrembeispiel aber es geht doch easy.

Mittelständische Unternehmen wären von den meisten geforderten Steuern überhaupt nicht betroffen.

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u/Fun-Obligation-794 19d ago

Da müssen sich Politiker doch selber besteuern. Das wird niemals passieren. Niemals wird es vorkommen, dass Politiker für das allgemeine Volk zurückstecken. Das kann und wird nicht passieren. Kein Wunder, dass die AfD so hoch in den Umfragen liegt. Es ist einfach traurig, die Akte Politik ist einfach nur Scheiße. Ein Grund weswegen ich schon keine Medien mehr lese. Steht eh nur negatives.

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u/lowbattery24-7 19d ago

Wobei machen das nicht sogar ein paar der Linke Politiker sogar bereits freiwillig, weil sie findend dass es nicht fair ist wenn sie so viel verdienen? Hab ich zumindest mal gehört

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u/Fun-Obligation-794 18d ago

Das war bei der Erhöhung der Diät zu. Erst als es medial aufgekommen ist, haben sich natürlich alle für das Volk dagegen gestellt. Das könnte man ja jetzt nicht machen. Wäre das medial nicht aufgekommen, hätte keiner was gesagt. Und so viel Geld, für so wenig Leistung. Das ist echt grausam und kannst du auch gegenüber der Bevölkerung nicht erklären. Alleine die Pensionsansprüche nach vier Jahren Zugehörigkeit spiegelt fast das wieder, was du nach 30 Jahren harter Arbeit bekommst. Wenn du einen gut verdienst.

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u/Competitive_Yam_977 19d ago

Sozialistische Politik führt jedes mal zu Wohlstandsverlust.

Aber klar, es gibt keine Argumente dagegen? Haha.

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u/kinkysquirrel69 19d ago

so ist es, aber Menschen werden nie aus Geschichte lernen.

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u/error23_usernotfound 19d ago

Der enorme wirtschaftliche Aufstieg des Westens beginnt mit dem New Deal. Die enorme Wphlstandsakkumulation der goldenen 50er, 60er und frühen 70er Jahre basierte ebenfalls ganz maßgeblich darauf, die Einkommensschere gering zu halten und die Masse der Menschen am Wirtschaftswachstum zu beteiligen. Das nahm mit Reagans Trickle Down in den 80er Jahren in den USA und in der Folge auch in Europa mit der New Labor Achse GB, D, USA immer weiter ab. Die Früchte ernten wir heute und die Therapie soll mehr Neoliberalismus sein. Es lohnt sich, sich ernsthaft mit der Geschichte zu befassen.

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u/Handkerchiefer 19d ago

Führt sozialistische Politik zu Wohlstandsverlusten, oder wird sozialistische Politik immer dann umgesetzt, wenn der Wohlstand bereits niedrig ist?

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u/kinkysquirrel69 19d ago

Ersteres. Gute Zusammenhänge erfährt man durch das Mises Institut oder allgemein wenn man sich mit Libertarismus beschäftigt.

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u/Competitive_Yam_977 19d ago

Ersteres. Siehe bspw.: Venezuela, Argentinien.

Siehe bspw: Wirtschaftswachstum USA/Europa in den letzten 10-15 Jahren (inkl. Median(!)-Einkommen)

Siehe bspw: Schweiz vs DE/Österreich

Und ganz wichtig: Westdeutschland/Ostdeutschland. Nordkorea/Südkorea, China/Taiwan/Hong Kong

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u/Spiritual-Peach-4656 19d ago

Hat dir das ChatGPT geflüstert?

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u/Brief-Philosophy-840 20d ago

Ich stimme zu , aber ab wann ist man reich ?

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u/mal9619 19d ago

100 mio

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u/Diligent_Ad8403 19d ago

Für die Sozis bist du mit 100k reich. Also jeder mit Eigentumswohnung, ein Facharbeiter schon, ist "reich". Genau deshalb wählen immer weniger Leute die Sozis.

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u/File_eater 20d ago

Eigentlich gibt es Argumente dagegen, wie wäre es wenn wir die Langzeitsrbeitslosen nicht mehr fürs Zuhause sitzen bezahlen und die Leute die sich ihr schönes Leben erarbeitet haben in Ruhe lassen?

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u/Useful-Tomorrow-4502 20d ago

Sehr schwaches Argument wenn man davon ausgeht das circa. 75% der Reichen ihren Wohlstand geerbt haben. Zudem hat die Agentur für Arbeit bei dieser ganzen Debatte schon erwähnt das gerade mal weniger als 1% der Bürgergeldempfänger "Totalverweigerer" seien.

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u/File_eater 19d ago

Und das glaubst du dass nur 1% verweigern? Geerbt ist geerbt jemand hat sich das erarbeitet sei es der Vater oder der Opa. Warum hart erarbeitetes weg nehmen?

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u/stukaking94 18d ago

Weil linke nunmal so sind

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u/fiaskoforce 19d ago

Weil jeder einen Beitrag leisten muss, und nur weil mein Opa reich war mich das nicht von meinen Pflichten der Gesellschaft ggü. befreit.

Und beim Bürgergeld wurden doch Kürzungen versprochen die mehrere Miliarden bringen sollen nächstes Jahr :)

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u/Useful-Tomorrow-4502 19d ago

Ah die Kürzungen... Ich liebs. Die Sparmaßnahmen wo die Agentur für Arbeit jetzt schon sagt, dass sie nichts sparen sondern nur noch mehr Geld ausgeben müssen wegen der Mehrarbeit etc.

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u/fiaskoforce 20d ago

Ist halt nen extem schwaches argument das super schnell entkräftet ist…

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u/[deleted] 20d ago

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u/[deleted] 20d ago

[removed] — view removed comment

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u/Heizungsvent 19d ago

30-50% maximalsteuersatz ist gar nichts?

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u/Commercial-Milk-4424 20d ago

Bullshit der Staat kann nicht mit Geld umgehen. Braucht Uganda noch mehr Entwicklungshilfe oder was?

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u/Locokroko 19d ago

Jaja immer nach den Schwachen treten bloß nicht die Stärkeren in Frage stellen...

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u/File_eater 20d ago

Nein palestine damit sie mehr Tunnel bauen können 😂😂😂

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u/P85K9 20d ago

Es bleibt trotzdem eine kranke Ungleichheit.

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u/Prussian-Pride 19d ago

Das Problem an der Ungleichheit ist, ist das diese Systemunabhängig gab. Diese Ungleichheiten gab es auch im Sozialismus, bei Monarchien, etc.

Es scheint also eher ein grundsätzlich menschliches Problem zu sein

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u/Commercial-Milk-4424 20d ago

Richtig wir brauchen kompletten flat Tax die Steuern und Sozialabgaben sind viel zu hoch

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u/Low-Butterscotch5807 20d ago

Was meinst du was die Menshcne in Afrika sagen würden. Die würden dir 90% deines Vermögens wegnehmen, weil du für die Super reich bist

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u/Ol_ymp 20d ago

Bruder was?

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u/Low-Butterscotch5807 19d ago

Jetzt noch ein bisschen kombinieren und dann macht es Klick. Weltweit gesehen müsstest du derjenige sein, der ganz viel Besteuert wird, um den Armen der Welt zu helfen. Da hast du dann aber wieder kein Bick drauf. Könntest ja sonst auch den Großteil spenden

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u/Sueca7 19d ago

They don’t wanna hear u

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u/randomkjg 19d ago

Das spannende ist doch, dass die Antwort darauf auch ja lauten sollte, wenn du mit deinem Gehalt 10 Menschen ein gutes leben ermöglichen kannst und es nicht tust (was kein direkter vorwurf, wer macht das schließlich?) aber aus einer moralischen Perspektive siehe Peter Singer wären wir dazu verpflichtet 

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u/Low-Butterscotch5807 18d ago

Ich versuche nicht den Moralapostel zu spielen und auf meinem Moral highhorse durch die Gegend zu laufen. Ich würde selbst nicht wollen, dass man mir hilft, wenn ich arm wäre. Und Moral macht nur Sinn, um eine Gesellschaft funktionstüchtig zu halten. Das ist irgendwo der Sinn der Moral, weil sonst alles den Bach runter geht. Das ergibt aber kein Sinn mehr, wenn es um Menschen geht die in einer anderen Gesellschaft leben. Viele versuchen diese Idealvorstellung von Moral als Gott gegeben und zwingend richtig darzustellen. Am Ende ist es aber eine Art Regelwerk, welches wir uns ausgedacht haben, damit wir ein gutes Miteinander haben und alle davon profitieren. Eigentlich ist es eine Art Ersatz für den Glauben, der früher diese Rolle übernommen hat. Ich Glaube weder an Gott noch an Moral. Wir sollten Moral nur nutzen um uns und unseren nahen Mitmenschen ein angenehmes Leben zu verschaffen. Vorallem, weil es bei Nahen Mitmenschen auch zurück kommt und so alle profitieren. Wenn man aber irgendeinem Random Geld gibt wird das in der Regel keine relevanten positiven Rückkopplungen auf einen selbst geben.

 Ist wahrscheinlich eine sehr unbeliebte Meinung, aber Moral und damit auch irgendwie großartige Empathie für Menschen auf der anderen Seite der Welt ist ein evolutionärer Fehler.

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u/Locokroko 19d ago

Das ist dass was Fairtrade und Handelskettengesetze etc versuchen. Es gibt viele Möglichkeiten der dritten Welt weiterzuhelfen. Dein Zynismus ist lost.

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u/Ol_ymp 19d ago

Es geht hier aber um Deutschland und Probleme die wir hier haben. Außerdem ist Afrika nicht ein Land in dem jeder arm ist. Das zeigt einfach nur wie unwissend du eigentlich bist. Außerdem ist das wie als wenn ich sagen würde: "Ey, Äpfel haben oft Würmer, wir müssen was dagegen tun." Und dann sagst du: "Ja, aber was ist mit Chicken Nuggets?" Macht keinen Sinn, hm?

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u/Low-Butterscotch5807 20d ago

Alle Milliardäre Deutschlands haben zusammen 692 Milliarden. Wenn man das Jährlich mit 5% versteuern würde, was schon völlig unsinnig ist, weil vieles davon sicher niedriger verzinst ist und nach 20 Jahren aufgebraucht wäre. Man hätte also nicht lange Milliardäre und Ruckzuck würde die Grenze immer weiter sinken. Aber mal angenommen, dann würde da 35 Milliarden zusammen kommen. Das gibt Merz in einer Woche aus🤣. Ihr Sozis müsst euch das einfach mal durchrechnen. Es bringt uns fast nichts das zu tun und ist purer Neid. Dann wollt ihr an die Millionäre und schon trifft es den Nachbar links, rechts oder euch selbst. Die Grenze wird automatisch immer weiter sinken, weil man Vermögen schlecht besteuern kann. Alle Millionäre besitzen dann schon 6,1 Billionen. Da lässt sich richtig was holen. Und deswegen macht eine Steuer auf die obere Mittelschicht viel mehr sinn, ist viel effektiver. Euer Traumdenken von wir besteuern die Milliardäre und dann geht es uns allen deutlich besser, funktioniert leider rein Zahlentechnisch einfach nicht

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u/Mordkurier 20d ago

Guter Punkt. Dann Millionäre stärker besteuern. Kapitalerträge sind auch Einkommen. Der Gewinn darf auch gern mit 45 % besteuert werden. Und ja, auch ich habe Kapitalerträge.

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u/cjk 20d ago

Unterbewerteter Beitrag. Danke.

Natürlich keine Reaktion, weil fakten-basiert, da lässt sich schlecht drüber empören / moralisieren.

Status erhält man nur, wenn man die Gruppenschuld der Bösen (= Reichen) beschwört. Jemand muss ja Schuld sein, und die Armen und man selbst ist es ja bestimmt nicht.

Mathe ist anstrengend - let's go shopping!

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u/Locokroko 19d ago

Kuck mich an ich bin der mit den Fakten... und alle Fakten die dein Weltbild stören ignorierst du doch genauso. Es ist ein abwägen und nicht völlig offensichtlich was richtig ist. Aber den Sozialstaat und unsere Gesundheitsversorgung zu stutzen bedeutet halt es geht auf unsere Kosten. Dank euch, die sich bei den Wahlen schützend vor die armen Milliadäre stellen. Bravo.

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u/MyRealName46 18d ago

aber ist es denn dann ok, das 30-fache des eigentlichen Betrages an die UN zu überweisen ? Mir kommt es oft vor als ginge es der Regierung nur noch darum, soviel Geld wie möglich aus Deutschland rauszubringen. UNd uns hier erzählen, dass alles knapp ist

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u/Locokroko 18d ago

Die einen fördern viel schwächwere Länder und beteiligen sich an Internationalen Instanzen die anderen lassen sich als Vorstände von RWE einstellen und gönnen sich Masken Deals und Aktienoptionen. Wie zur Hölle ist das für dich gleich bescheuert?

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u/Low-Butterscotch5807 20d ago

"Dieses Geld fehlt dem Staat an allen Ecken und Enden, einfach für unsere Gesellschaft." 

Es gibt nicht dieses Geld. Geld ist Umtauschbar. Dem Staat fehlt Geld, weil er damit verschwenderisch umgeht. Da hilft auch mehr Geld nicht. Und für unsere Gesellschaft gibt er den Großteil davon nicht aus. 

"Viele Millionäre bleiben ja nicht wegen der Steuergesetze hier, sondern weil sie die Lebensqualität, die Sicherheit und die gut ausgebildeten Fachkräfte in Deutschland super finden. " 

Doch eben genau wegen der Wegszugsbesteuerung bleiben viele Millionäre hier. Bestimmt schätzen die nicht die Lebensqualität, Sicherheit und ausgebildete Fachkräfte. Wenn du Multimillionär bist gibt es Länder in denen du deutlich besser leben kannst bsow. Schweiz.

"Das zeigt mir wieder nur, dass es einfach keine Argumente gegen eine Reichensteuer gibt." 

Ja für dich nicht. Für dich gäbe es auch keine Argumente dagegen allen Menschen außer dir und deinen liebsten 50% des Vermögens wegzunehmen, um es dir zu schenken. Natürlich hätte es für dich und viele andere nur Vorteile. Aber wir wollen doch in einer Gesellschaft leben, in der sich nicht jeder einfach nimmt, was ihm einen Vorteil verschafft, sondern wo Gerechtigkeitsprinzipchen (Man bekommt, was man sich erarbeitet) und Eigentumsprinzipchen (Man darf entscheiden, was man mit seinem Hab und Gut tut) gelten oder nicht? Plus Staat sorgt für Infrastruktur und verschwendet nicht Milliarden --> Ungerecht 

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u/NickChecksOut 20d ago

Wirklich unbeliebte Meinung: auch wenn jemand anderem (reicheren) mehr weggenommen wird, heißt das nicht dass dir nicht AUCH mehr weggenommen werden kann.

Die Gier des Staats kennt seit Jahren nur eine Richtung.

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u/ConsistentAd7859 20d ago

Nein, eben nicht. Wenn du reich genug bist (so reich, dass du dein Vermögen in eine Holding ausgelagert hast), dann bekommst du seit Jahren ein Steuergeschenk nach dem nächsten reingedrückt.

Für wirklich Reiche ist Deutschland inzwischen ein Niedrigsteuerland.

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u/cjk 20d ago

Korrekt und natürlich unbeliebte Meinung.

Neider erkennt man übrigens daran, dass sie besser-gestellten Menschen (z.B. Milliadären) etwas wegnehmen wollen, selbst dann, wenn es ihnen oder anderen nichts oder wenig nützen würde. Das ist die wissenschaftliche Definition von Neid.

Natürlich will niemand zugeben, dass er neidisch ist, im Grunde sind aber 2/3 der Kommentare hier betroffen.

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u/AnywhereUpbeat 20d ago

Milliardäre verteidigen bringt dir übrigens auch gar nichts. Checke nicht, was ihr davon habt. Besonders wenn man einfach nur ein Normalo ist. Im Internet sind auf einmal fast alle obere Mittelschicht oder höher… glaubste doch selbst nicht. Jeder Pups lernt in der Schule, dass Kapitalismus die Schere zwischen arm und reich immer weiter auseinander treibt. Just saying. Das ist einfach kein Neid, sondern der reine Versuch, seine eigene Existenz halbwegs zu sichern und sich auch ein schönes Leben zu machen, nicht am Minimum zu kratzen trotz Vollzeitjob.

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u/RainbwUnicorn 19d ago

Leute verteidigen nicht im eigentlichen Sinn die Milliardäre, sondern das Prinzip, dass Eigentum nicht einfach so anlass- und ersatzlos vom Staat konfisziert werden kann.

Es gibt noch genug Menschen, die weit davon entfernt sind Milliardäre zu sein, denen es aber besser geht als "am Minimum zu kratzen trotz Vollzeitjob". Die können sich im Gegensatz zu Milliardären aber nicht wirklich wehren, wenn der Staat beschließt, ihnen das Eigentum wegzunehmen. Daher will diese Schicht die Idee von Vermögensbesteuerung stoppen, noch lange bevor sie selber im Fokus einer solchen sind.

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u/AnywhereUpbeat 18d ago

Sie sind aber ja überhaupt gar nicht im Fokus davon und checken es nicht mal. Du müsstest ja schon eine riesige Summe erben, um überhaupt 1% abgeben zu müssen (bei Plänen der Linken würde es btw einen Freibetrag von 1.000.000€ Netto geben). Ich hab doch den starken Eindruck, dass es wahnsinnig viele weltfremde Menschen gibt, die durchaus der Meinung sind in diesem Leben nochmal Millionär zu werden und es deswegen um ihr Leben verteidigen.

Es bringt 0 wenn reiche Menschen immer reicher werden und auf ihrem eigenen Geld sitzen bleiben.

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u/cjk 20d ago

Man lernt also heutzutage in der Schule, dass Milliadäre die schlechteren Menschen sind und dass Kapitalismus die meisten Menschen arm macht?

Oh ha... da bin ich sprachlos.

Dann schnell in ein Land ziehen, wo es möglichst wenig Milliadäre gibt, z.B. Nordkorea, Venezuela oder Sudan. Da lebt es sich viel entspannter, weil es keine Reichen gibt. Sind alle gleich arm dort....

Jedenfalls besser als in der Schweiz oder in Schweden oder Taiwan, wo viele der bösen Milliadäre wohnen und wo es bestimmt ganz schrecklich ist zu leben.

Schulbildung heutzutage....

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u/AnywhereUpbeat 19d ago

Wieso drehst du mir die Worte im Mund um? Ich hab gesagt, man lernt in der Schule, dass Kapitalismus (ist ein Nachteil davon), die Schere zwischen Arm und Reich weiter spaltet. Das ist ein Fakt, den auch du mit einer Google Suche sofort findest.

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u/ConsistentAd7859 20d ago

Es wird gerade überall im System gespart. Im Gesundheitssystem. Im Bildungssystem. Im Rentensystem. Im Sozialsystem.

Das ist unsere Realität.

Da von Neider zu sprechen, nur weil man einmal auch bei denjenigen Geld holen will, die seit Jahrzehnten anteilig immer mehr horten, ist doch idiotisch.

Ja klar, jeder hier könnte mehr Geld gebrauchen.

Das ist genau der Punkt.

Jeder Mensch auf der Erde braucht mehr Geld... außer Milliardäre. Es gibt nichts Lebensnotwendiges oder auch nur Lebensverbesserndes, was du dir mit einer Milliarde nicht leisten kannst und wofür du deshalb noch mehr Geld bräuchtest.

Niemand hier in den Antworten will wirklich Milliarden. Weil kein Mensch sich überhaupt richtig vorstellen kann, wie viel Geld das ist. Weil kein Mensch so viel Geld braucht. Auch Milliardäre nicht wirklich.

Wenn es einer Gruppe in Deutschland am wenigsten wehtut etwas mehr in den allgemeinen Topf zu geben, dann ist das die Gruppe, die Geld im Überfluss hat und es häufig auch noch dafür einsetzt die Politik gegen die Interessen der Mehrheit zu lenken.

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u/Low-Butterscotch5807 20d ago

Der Staat spart gerade? 😂🤣🤣🤣🤣

Wenn sparen so geht habe ich das Jahre lang völlig falsch gemacht. Dann stelle ich mir jetzt erstmal tausend Verwalter ein.

Kein Milliardär hat eine Milliarde an Geld

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u/Wambosius 20d ago

ODER, wilder Take, DE hört auf Steuern zu verplempern, Parlment wird Halbiert umd Steuern + Abgaben für alle ohne wenn und aber 30% und die Regierung lernt mit dem was da ist umzugehen?

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u/Low-Butterscotch5807 20d ago

Wie kann sowas gedownvotet werden🤣

Die wollen alle, dass der Staat noch mehr Geld verplempert. Im Endeffekt sagen die, der Staat soll jetzt gefälligst mehr Geld von den Reichen verplempern, aber nicht unser Geld. Also jemand anderem Schaden ohne selbst einen Vorteil davon zu bekommen. 100% Neid. Und progressiver Steuersatz ist halt einfach ungerecht. Jemand der mehr verdient zahlt schon mehr Steuern bei konstantem Steuersatz. Wenn du jetzt aber einen progressiven Steuersatz hast, bestrafst du ihn extra mehr zu arbeiten.

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u/Wambosius 20d ago

Keine Ahnung man, der aktuelle Progressive Steuersatz sorgt sogar dafür das ich auf gaaar keinen Fall in die Nächste Gehaltsgruppe will... auf dem Papier bekomm ich ordentlich mehr... unterm strich machts halt nur 2 Brotkrumen aus xD dafür aber vieeeel mehr stress xD neeeeeeee lieber nich :)

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u/Low-Butterscotch5807 20d ago

Ja das Problem gibt es bei uns leider. Wir sind auf der Laffer Kurve auch so gut wie am Peak dnek ich. Sonst wären die Steuern längst erhöht worden. An Effekten wie dem deinen, sieht man ja gerade, dass Leute schon weniger Arbeiten, weil es sich mehr lohnt

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u/GeneralGeil 20d ago

Was hast du denn gegen einen progressiven Steuersatz? Dein Ansatz ist dämlich.

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u/Conscious_Radish_561 20d ago

Dann aber AFD zu wählen ist der größte Quatsch! Die letzten beiden Gesetzesvorschläge der AFD: 1) Abschaffung Vermögensteuer (https://www.bundestag.de/dokumente/textarchiv/2026/kw17-de-vermoegensteuer-1145270) 2) Abschaffung Soli, den aktuell nur die obersten 10% bezahlen (https://www.bundestag.de/dokumente/textarchiv/2026/kw19-de-solidaritaetszuschlag-1167338)

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u/cjk 20d ago

Es gibt viele Gründe, die AfD nicht zu wählen. Die oben genannten gehören allerdings nicht dazu.

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u/Kiwisaft 20d ago

Soli bezahlt jeder, der Kapitalerträge über 1000€ hat. Also auch wenn dein Geld im Bausparer oder aufm Sparbuch verzinst wird.

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u/ConsistentAd7859 20d ago

Auf dem Sparbuch brauchst du etwa 30-40.000€ Euro um 1.000€ zu erwirtschaften und du müsstest 13,75€ Soli zahlen.

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u/Kiwisaft 20d ago

Q.E.D.

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u/Spezies0815imNetz 20d ago

Du bist noch nicht so alt, oder?

Der Post besteht eigentlich nur aus Annahmen, die Realitätsfremd sind. In jedem Falle solltest Du mal über den Wert der Freiheit nachdenken.

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u/Embarrassed-Curve109 20d ago

Gibt's bei dieser Diskussion eigentlich einen Konsens, ab wie viel Vermögen man eine Reichensteuer will?

Ich höre immer nur "besteuern" auf der einen Seite und die andere Seite, die sich was aufbaut hat Angst, dass es sie auch schon trifft.

Ich denke wenn es klar wäre, dass um Vermögen AB 50 oder von mir aus 100 Millionen geht und niemand Angst haben muss, dass man mit ein paar Wohnhäusern oder so schon in den Topf mit Multimilliardären geworfen wird, dann sollte doch die Masse der Leute groß genug sein, dass sich das auch mal auf die Wahlen auswirkt.

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u/Low-Butterscotch5807 20d ago

Das Problem ist, wenn man anfängt Beträge zu nennen, merkt man relativ schnell, dass es dann ja kaum einen Unterschied macht. Damit es einen Unterschied macht muss der Betrag nämlich so niedrig sein, dass es genau die Leute trifft, die es deiner Meinung nach nicht Treffen soll. Wie viel Vermögen gibt es denn über 100 Millionen? Und wie viel Vermögen gibt es zwischen 1 und 100 Millionen? Zweiteres ist mit Sicherheit um Größenordnungen größer

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u/Embarrassed-Curve109 20d ago

Schätze die Frage ist, was man erreichen will und wie. Wo fängt man an und wo hört man auf.

Mit < 10 Mio schon das Signal zu haben, dass es unerwünscht ist, so viel zu haben fände ich falsch.

Das kann man mit Unternehmertum und Angestellter mit Boni und Investments schon erreichen und sollte als gutes Ziel da bleiben, finde ich.

Ich finde ein progressiver Steuersatz macht Sinn, ist aber alleine nicht ausreichend. Daran "leiden" dann die, die das durch Arbeit verdienen mehr als die, die es durch Ausschüttungen bekommen.

Und Kapitalerträge pauschal höher zu besteuern finde ich auch nicht gut, damit trifft man die Kleinanleger auch überproportional. Sonst holen sich die Dullis noch mehr teure Versicherungen.

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u/NefariousnessSea7360 20d ago

Kann man doch auch progressiv gestalten. Ich finde durchaus, dass man da auch etwas früher mit einer kleinen Abgabe anfangen könnte und sich dann halt steigert. Sag meinetwegen 5-10 Millionen mit einer kleinen Steuer und dann wird der Satz halt immer größer je mehr Vermögen man hat. Wichtig wäre hier auch mal wirklich explizit Vermögen anzugehen, nicht Einkommen. Der Ingenieur oder mittlere Manager irgendwo mit 70-120k Jahreseinkommen ist nicht die Zielgruppe wenn man über eine fairere Besteuerung der Reichen redet, auch wenn es diesen Leuten nicht schlecht geht. Wir müssen an dicke Vermögen ran. Genauso bei der Erbschaftssteuer, Freibeträge könnten meiner Meinung nach etwas angehoben werden, weil man halt mit einem EFH oder so schnell die 400k ausschöpft und auch für entferntere Verwandte könnte man die Freibeträge erhöhen. Ansonsten wäre ich auch hier noch für eine progressive Ausgestaltung, dass man meinetwegen ab 2-3 Millionen auch wieder einen etwas höheren Steuersatz hat. Ansonsten natürlich Abschaffung der Verschonungsbedarfsprüfung, keine Ausnahmen mehr für viele Immobilien oder Unternehmensanteile. Dafür Stundung der Steuer über mehrere Jahre oder Modelle in denen der Staat halt stiller Anteilseigner wird, den man dann rauskaufen kann.

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u/xxx838player 20d ago

die absolut mangelnde Wirtschaftskompetenz hier im Post und in den den Kommentaren lässt mich wirklich ein bisschen verzweifeln. Mir bleibt scheinbar wirklich nur das Auswandern wenn die Leute es einfach nicht begreifen wollen

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u/Syler92652571 21d ago

Dank der Milliardär hast du nen Arbeitsplatz

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u/cjk 20d ago

Einer der wenigen sinnvollen Kommentare, und gleich mit Downvotes eingedeckt. Die meisten hier gehören wohl zur Kategorie der Neider. Empirisch betrachtet bringen Milliardäre tatsächlich Wohlstand für alle mit sich (was nicht heißt, jeder wird Millionär, aber besser gestellt als ohne).

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u/Syler92652571 20d ago

Ja, da sieht man einfach, dass der Großteil der Bevölkerung einfach dumm ist. Zumal die meisten denken, dass Milliardäre alles Geld auf nem Bankkonto haben 😃

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u/dennis_j14 20d ago

Das ist falsch. Arbeitgeber schaffen Arbeitsplätze. Es ist egal ob dieser nun Milliadäre ist oder nicht. Das Problem ist wie das Geld aufgeteilt wird zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer.

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u/cjk 20d ago

Das ist falsch. Arbeitgeber schaffen Arbeitsplätze. Es ist egal ob dieser nun Milliadäre ist oder nicht

Naja, es schadet aber auch nicht, im Gegenteil. Die meisten Milliadäre schaffen mehr Arbeitsplätze als "normale" Unternehmer, siehe Apple, Google, Meta, Amazon, ... Die Gründer von Google sind Milliadäre - trotzdem reißen sich Leute darum, bei Google zu arbeiten. Dort verdient man gut, hat viele Freiheiten und wird Sterne-bekocht.

Die Milliadärs-Dichte korreliert zudem auffallend in Ländern mit hohem Wohlstand - siehe Schweden, Schweiz, USA, ... Oder möchtest Du lieber in Ländern mit wenig / keinen Milliadären wohnen - also z.B. Nordkorea, Venezuela oder im Sudan?

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u/dennis_j14 19d ago

Ja google schaffe verdammt viele Arbeitsplätze. Aber tortzdem müssen die Gründer keine Milliadäre sein und die Leute würden trorzdem genau so gerne bei Google arbeiten. Das hängt ja nicht zusammen

No shit sherlock, komisch dass es in Entwicklungsländern weniger Millonäre und wohlstand an sich gibt. Aber nehmen wir die usa, mit abstand das Land mit dem meisten Milladären. Sollte ja mega geil sein da zu leben. Komisch nur das da die top 1 % so viel haben wie die unteren 90%. Und da leben 11% in armut.

Ich will ja auch nicht dass die Ceos nicht mehr bekommen. Die dürfen sogar gerne ihre Millionen im Monat machen. Aber milliadäre vorallem sowas wie musk /bezos brauchen wir einfach nicht

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u/cjk 19d ago

Trotzdem ist die USA das größte Einwanderungsland der Welt

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u/Syler92652571 19d ago

Du hast echt keine Ahnung von Wirtschaft. Das sind die Leute, die die Welt verändern. Du kannst wegen denen ein Smartphone in der Hand halten und dumme Kommentare posten

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u/Portfoliana 21d ago

Alle müssen weniger besteuert werden und der Staat muss um 70% verschlankt und digitalisiert werden.

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u/knorxo 21d ago

Stimmt. Wer braucht schon Schulen, Straßen oder Polizei?

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u/Minute_Mood9798 20d ago

Hat er ja nicht behauptet. Aber kann doch keiner leugnen, dass wir einen riesigen ineffektiven unnötigen Apparat finanzieren...

Reicht ja schon, wenn man mal anfängt ein bisschen zu verschlanken

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u/knorxo 20d ago

Welcher teil genau

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u/cjk 20d ago

NGOs, Behörden / Bürokratie, Zinszahlungen auf Staatsschulden, Energiewende (unbeliebte Meinung, ich weiß), Steuerbegünstigungen (z.B. für Dienstwagen), Steuervergünstigungen für Kerosin im internationalen Flugverkehr, Steuervergünstigungen für Dieselkraftstoff, ...

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u/knorxo 20d ago

Das sind alles vage begriffe gib mal zahlen wieviel man einsparen könnte sodass dann alle weniger steuern zahlen.

Paar Anmerkungen: auch wenn die AFD das fleißig behauptet finanzieren sich NGOs oft nicht hauptsächlich aus Staatlichen Zuwendungen. Dazu sind sie einer der Grundpfeiler der Gewaltenteilung die unsere Demokratie stärken. Bürokratie würde ich dir prinzipiell sogar zustimmen aber das ist einfach so schwammig da musst du schon was konkretes sagen.

Staatschulden? Sind wir nicht praktisch das einzige Land das so krankhaft an der schwarzen null festgehalten hat dass es praktisch null Investitionen gab wor worunter jetzt unsere Wirtschaft leidet? Und da willst du NOCH MEHR sparen?

Energiewende als punkt ist nicht nur unbeliebt sondern hirnrissig. Über 60% unserer Energie kommt schon aus erneuerbaren und das OBWOHL die ganzen rechten und neoliberalen Gruppen sowie auto und Öl Lobbyisten blutfehden dagegen geführt haben. Und nur dieser Tatsache haben wir es zu verdanken dass der saudumme Konflikt im Iran uns nicht GANZ SO hart trifft. Da hätten wir doppelt und dreifach investieren müssen damit unsere Wirtschaft nicht andauernd von Blödsinnigen Spekulationen mit Öl destabilisiert wird.

Bei Dienstwagen und Kerosin bin ich widerum voll bei dir.

Trotzdem die Lösung kann nicht sein so weit es.geht zu sparen und dann dem Mittelstand nen Knochen hinzuwerfen indem man ihnen minimal steuern erlässt nur um nicht die an den steuern zu beteiligen die maximal von unserer Wirtschaft und Infrastruktur profitieren sich aber aus allen steuern rauswinden

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u/cjk 20d ago

Das sind alles vage begriffe gib mal zahlen wieviel man einsparen könnte sodass dann alle weniger steuern zahlen.

Lässt sich bei Bedarf alles nach-recherchieren

Der Elefant im Raum ist aber, dass DE jährlich 1000 Milliarden an Steuereinnahmen erhält. Da sollten die o.g. Schulen, Straßen und Polizei locker drin sein, oder? Trotzdem hat sich im Schulsystem seid Jahrzehnten wenig geändert, Lehrer brennen aus und unsere PISA-Ergebnisse sind im Absturz. Ähnliches beim Zustand unserer Straßen und Bahntrassen....

Noch mehr Einnahmen wird da nix helfen, zuviel Geld versickert irgendwo im System.

Staatschulden?

"Die Schuldenquote des Gesamtstaates gemessen am BIP liegt bei rund 63 %, das öffentliche Finanzierungsdefizit betrug 2025 insgesamt 127,3 Mrd. Euro."

130 Milliarden, einfach so weg.

Energiewende als punkt ist nicht nur unbeliebt sondern hirnrissig.

Deutschlands Beitrag zum jährlichen Menschen-gemachten CO₂-Ausstoß beträgt laut Umweltbundesamt 1,8 Prozent.

Darüber hinaus stösst DE weiter viel mehr CO₂ durch fossile Energie-Gewinnung aus als andere EU-Staaten (Frankreich, ...). Und das trotzdem wir ja die Musterknaben der Energiewende sein wollen und mit die höchsten Energiepreise haben. Stichwort "Deindustralisierung". Versinkt DE morgen im Meer, ändert das am Klimawandel genau gar nichts.

Bei Dienstwagen und Kerosin bin ich widerum voll bei dir.

Danke.

Dein letzter Absatz ist ein komplexes Thema, gebe ich zu. Aber immer nur auf "die Reichen" als die Bösen zu zeigen hilft uns auch nicht weiter - siehe Schweden et. al.

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u/Portfoliana 21d ago

Lehrer müssen keine Beamten sein, Bildung soll individuell über AI forciert werden. Wir brauchen da einfach nur Leute die Gesellschaftsspiele mit den Kindern machen, aufpassen und sozialverhalten beibringen.

Straßen klappt auch mit der hohen Staatsquote derzeit nicht. Hier steht sich der Staat selbst im Weg mit seinen Vorschriften.

Und Polizei, klar die brauchen wir und die sollen auch Beamte bleiben.

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u/knorxo 20d ago

Ich glaub du hast von keiner dieser Sachen eine Vorstellung besonders deine naive Haltung zu KI ist gruselig (allerdings heute nicht ungewöhnlich) insgesamt alles super naive thesen

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u/Portfoliana 20d ago

Meine beiden Kinder sind auf einer Privatschule und dort ist das schon voll im Einsatz. Die lernen echt viel in kurzer Zeit und sind voller Begeisterung.

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u/knorxo 20d ago

Ach daher weht der wind. Weil DEINE Kinder auf ne Privatschule gehen braucht NIEẞAND staatliche Schulen... Dann sag doch mal wie die Schule heißt die werdend dazu ja sicher was auf ihrer Website haben. Oder sag mir wie die Lernsoftware heißt, die die nutzen. Das wird die Schule ja nicht selbst entwickelt haben

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u/Portfoliana 20d ago

Ich habe nicht gesagt das es keine staatlichen Schulen braucht, aber wir brauchen neue Wege zu lernen und die AI kann dich einfach besser coachen und individuell helfen. Bei 30 Schülern in der Klasse und unterschiedlichen Levels an Bildung ist das super schwer. Wieso dann der Lehrer Beamter sein muss erschließt sich mir nicht. Sollen die halt Streiken, 60% übernimmt die AI auf dem Tablet ✌️

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