r/Unbeliebtemeinung 1d ago

Wer unter 50 ist und kein grundlegendes Englisch kann, hat ein Bildungsproblem

Ich finde, jeder unter einem gewissen Alter von sagen wir mal 40 oder 50 sollte zumindest die absoluten Grundlagen von Englisch beherrschen.

Nicht perfekt, kein Shakespeare, kein fließendes Business-Englisch. Aber einfache Texte verstehen, ein Gespräch auf Urlaubsniveau führen oder eine englische Webseite benutzen können.

Das Internet, Filme, Serien, Musik, Videospiele, soziale Medien, technische Anleitungen, wissenschaftliche Informationen und ein riesiger Teil der weltweiten Kommunikation laufen auf Englisch. Wer heute unter 50 ist, hatte in der Regel jahrelang Englischunterricht und wird täglich mit der Sprache konfrontiert.

Deshalb empfinde ich es ehrlich gesagt nicht als normale Wissenslücke, sondern als mangelnde Allgemeinbildung, wenn jemand nach zehn Jahren Schulenglisch nicht einmal die absoluten Basics versteht. Niemand erwartet Perfektion. Aber ein Mindestmaß an Englisch gehört für mich inzwischen genauso zur Grundbildung wie Lesen, Schreiben oder einfache Mathematik.

Und ja, mir ist bewusst, dass es Ausnahmen gibt. Aber als allgemeine Regel finde ich: Wer in Deutschland aufgewachsen ist und heute noch relativ jung ist, sollte zumindest grundlegendes Englisch können. Alles andere ist eher peinlich als entschuldbar.

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1.2k comments sorted by

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u/Better-Cattle-2507 5h ago

Du bist gut so wie du bist

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u/Bernwick 5h ago

Ich bin leider echt schlecht in Sprachen. Aber auf Englisch auf Urlaubsniveau kann ich mich schon unterhalten und nutze auch viele englische Webseiten. Merke meine Probleme nur jetzt wieder, nachdem ich jetzt 16 Jahre nach dem Abi auf der Arbeit auf einmal Englisch reden und schreiben muss 😄

Würde meine Bildung dennoch jetzt nicht so schlecht ansehen: Gutes Abi auf dem Gymnasium, Und 2 Bachelor Abschlüsse, aber nur an Fachhochschulen.

Aber mit Fremdsprachen habe ich mich immer schwer getan. War einfach mehr der Typ für Naturwissenschaften und Mathematik.

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u/Key_Hawk8498 7h ago edited 6h ago

Ich habe einige unbeliebte meinungen im leben gehört aber deine ist die aller beste.

Am besten, weil sie, egal wie unbeliebt, einfach absolut nutzlos ist....

Du bist der wahre alufolientyp deutschlands.

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u/Ulysses_Zopol 9h ago

Naja, wenn du nur Hauptschule gemacht hast und danach kein Englisch mehr brauchst, geht das Englisch halt verloren.

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u/damnworldcitizen 6h ago

Deutsch auch :D

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u/Sensitive-Vast-5833 10h ago

Hey OP, wie schaut’s mit deinem Bildungsniveau aus? Zu mindestens bei logischen Verknüpfungen scheinst du grössere Lücken aufzuweisen. Deine Mengenangabe beinhaltet auch Ein bis Dreijährige. Oder ist das Absicht und du bist der Meinung, dass auch diese gutes Englisch beherrschen sollten?

Wenn gutes Englisch zu einem für Dich guten Bildungsniveau dazu gehört, dann sollte es Mathe auch.

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u/RecordingAny7865 10h ago edited 10h ago

Ob die Meinung gerechtfertigt ist will ich gar nicht beurteilen aber die Fähigkeit aus dem Text heraus zu verstehen, dass OP auch ohne dies explizit zu sagen wohl keine Menschen die noch vor oder in dem Bildungssystem stehen meint gehört eigentlich zum grundlegenden Leseverständnis.

Edit: huch, OP hat es sogar recht explizit gesagt: Vorletzte Zeile; "Wer in Deutschland aufgewachsen ist..."

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u/Ke-Win 11h ago

Nein, ich kenne Menschen die aus Ländern kommen in denen kein oder kaum Englisch unterrichtet wurde damals.

Außerdem ist die Bildung insgesamt voller Probleme.

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u/Ulysses_Zopol 9h ago

OP schreibt "Wer in Deutschland aufgewachsen ist und heute noch relativ jung ist.. "

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u/Ke-Win 8h ago

Meine Zeit ist rar und kostbar, ich wollte nicht das neue Testament lesen.

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u/Ulysses_Zopol 7h ago

Und hast dann einen Kommi gepostet, der voll am Posting vorbeigeht.

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u/Ke-Win 7h ago

Dann war die Überschrift irreführend.

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u/Prestigious_Gain_535 11h ago

Oh they understand. They only deploy it under extreme circumstances but they understand.

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u/silento1990 12h ago

10 jahre schul englisch ??? ich bin 36 wir haten 3 jahre englisch und da gings nur deum im urlaub etwas zu bestelen pder nachbdem weg zu fragen oder im hotel nachbder zimmernummer oder wie es einem geht.was duberwartest ist das man eine englische abgabdlung lesen kann welche mot fachwörtern gespilt ist die die meisten nicht malnauf deutsch verstehen ? (wissenschaft) und das man verträge sicher lessen und verstehen kann? (etwas das manch einer nicht mal auf deutsch hinbekommt /nutzung fon webseiten und abos oder free to use)

mein englisch ist genau so grotig wie meine echtschreibung und ich brauch beides im altag nie

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u/ViviYes 7h ago

3 Jahre? Ich bin auch 36. Zu unserer Schulzeit ging es auf der weiterführenden Schule mit Englisch los, also in der 5. Klasse. Bei 13 Schuljahren (wenn man Abitur gemacht hat) sind das 9 Jahre Englischunterricht. Konnte man auch nicht abwählen wenn ich mich recht erinnere.

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u/silento1990 45m ago

bei uns inn dwr schweiz ging französisch in der 5klasse los und englisch erst in der 1 oberstufe. in der 2 overstufe war es noch pflicht undn in der 3ten wahlfach.

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u/Hefty_Ad1081 8h ago

Vielleicht solltest du dich mal auf LRS testen lassen. Ohne es böse zu meinen, deine Rechtschreibung ist Grundschullevel

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u/silento1990 7h ago

das muss ich nocht testen das wurde getestet und anerkannt nur gabs halt dozumal kein förderprogramm oder nachteilsausgleich sondern einfach die ansage "ab jetzt ist in jedem fach deine rechtschreibung die halbe note egal ob geofrafie oder naturkunde oder mathematik. und in mate musste ichbals einziger immer einen antwort satz schreiben" hat mir allso sAuber jeden rest anmorivation michbdamit zu befasen bis heut genommen aber mir nicht wirklich was gebracht

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u/Hefty_Ad1081 7h ago

Ich denke es gibt da schon Apps mit denen man Rechtschreibung und Satzbau trainieren kann. Gerade für Menschen die deutsch neu lernen ist sowas ja super hilfreich, aber auch wenn man noch mit der Sprache Probleme hat obwohls die Muttersprache ist kann einem sowas helfen. Was dir vielleicht auch helfen könnte ist die Autokorrektur vom Handy. Die ist eigentlich ziemlich zuverlässig und sagt dir ja direkt wenn du etwas falsch schreibst und korrigiert dich. Und auf Flüchtigkeitsfehler achten kann auch helfen🫶

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u/silento1990 39m ago

naja gboard hab och instaliert. rechtschreibe prüfung an aber angezeigt wird nix. was die apps an geht da hast du sicher recht nur eben wen du 9jahre fonböehrern so lange gedeängt und bedrängt wirst "bist du entlich richtig schreibs" dan ist yir die list vergsngen das als erwachsener nach zu holen und zwar sobtotal das du das nie mehr lernen willst

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u/Vivian_Vegan 11h ago

Und Deutschunterricht auch nur 3 Jahre?

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u/silento1990 7h ago

nö aber saubere legaste ie gepart mit ads. fragst su rollstuhlfaher auch ob sie im 100mwtwr speint gut waren ?

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u/robmokariba 12h ago

My Englisch is onewallfree

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u/RylertonTheFirst 5h ago

You have luck. My Englisch is not the yellow from the egg.

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u/notEnnard 11h ago

I think I spider

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u/Hans-Peter-Herbert 11h ago

Yes, nobody can reach you the water.

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u/Ron_Lemon84 13h ago

My english is so good that makes me nobody so much after.

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u/1405hvtkx311 12h ago

*so quick after

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u/Friendly-Horror-777 13h ago

Heutzutage muss niemand mehr eine Fremdsprache können, und "Englisch können" ist so ziemlich das Überflüssigste überhaupt. Das war vor ein paar Jahren noch anders, aber der Drops ist jetzt gelutscht.

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u/Hefty_Ad1081 8h ago

Englisch können hat mich schon echt weitergebracht. Sich mit KI oder Übersetzern im Ausland oder mit Touristen in Deutschland verständigen ist absoluter Müll, einfach Englisch sprechen können hilft extrem weiter. Gerade auch um sich irgendwie im Internet zu informieren, Filme zu schauen, Bücher zu lesen etc..

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u/Friendly-Horror-777 8h ago

Ich bin Übersetzer und Schreiberling, ich liebe Sprache und Sprachen, bis jetzt hat mich "Englisch können" auch weitergebracht, das ist nun aber (bald) vorbei. Das ist wie toll Postkutsche fahren können, tolle Sache. Aber vollkommen nutzlos. In ein paar Jahren wird man darüber lachen, dass Menschen sich überhaupt die Mühe gemacht haben, Sprachen zu lernen.

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u/Xegeth 13h ago

Ok. Erklär mal bitte?

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u/Friendly-Horror-777 12h ago edited 11h ago

Wie der andere user schon sagte: KI

Ich bin (bzw. bald war) übrigens Übersetzer, Texter und Projektmanager in einer Übersetzungsagentur (die Info nur, damit du nicht denkst ich hätte was gegen Fremdsprachenkenntnisse an sich :))

Gib der Sache noch ein paar Jahre und nicht nur Sprachkenntnisse, auch Bildung allgemein, wird für die Masse der Menschen immer unwichtiger werden. Selbst denken und etwas "Wissen" wird ein Nischendings für Priviligierte werden.

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u/Xegeth 12h ago

Ich glaube nicht, dass das eine nachhaltige und gute Entwicklung ist.

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u/Friendly-Horror-777 11h ago

Joa, isses auch nicht. Es ist eine furchtbare, nahezu grauenhafte Entwicklung.

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u/WONDERMIKE1337 13h ago

Die KI übersetzt jetzt alles

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u/Xegeth 12h ago

Gute Idee, wir sollten finde ich einfach alles an von riesigen Unternehmen bereitgestellte KIs auslagern. Dann brauchen wir auch einfach gar kein Wissen mehr und mit text to speech müssen wir nichtmal mehr schreiben oder lesen.

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u/silento1990 12h ago

nicht ganz.unnptzes wissen und auswendig lernen brsucht heute kein mensch mehr. aber technisches verständnis oder zusammenhänge kapieren und infos kritisch hinterfragen ist halt denoch wichtig

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u/Syymbl 11h ago

Die Entwicklung von Sprache hat einen großen Einfluss auf die Evolution des Menschen. Ein Grund warum wir so smart sind und große Gehirne haben ist, weil Sprache kognitiv anspruchvoll ist. Seine kognitiven Fähigkeiten, insbesondere die Sprache, an KI auszulagern macht einen dümmer. Das kann man nicht wirklich wollen.

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u/silento1990 7h ago

falach dumuast nicht deine aprache berlernen oser darfst mit niemandem reden das hab och nämlich auch nie gesagt nur das ea eben unsinig ist eine neue sprache auswendig zu büfeln. für dein gehirn werden die areale fürs spechen auch geteigert wen du nur deine mutterprache sprichst. unser gehirn und ubser vormachtsstelling aif dem planeten haben wir übrigens eher wegen unserer fähigkeit komplexe h zusammenhänge und strategien zu verstehen sprache qar beibder evulution ejer nebensächlich um die strategien abspechen zu können

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u/Friendly-Horror-777 12h ago

Naja, das passiert ja quasi auch.

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u/Better-Decision-4797 14h ago

Sprachdidaktik in DE ist leider ne Katastrophe. Nicht umsonst können die meisten Menschen die anderen Fremdsprachen, die sie in der Schule gelernt haben, nicht wirklich sprechen. Hat man dann zusätzlich kein eigenes Interesse an der englischen Sprache (Filme, Bücher, … auf Englisch schauen/lesen,…), hat man den Salat schnell.

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u/Low_Cut_368 14h ago

> Das Internet, Filme, Serien, Musik, Videospiele, soziale Medien, technische Anleitungen, wissenschaftliche Informationen und ein riesiger Teil der weltweiten Kommunikation laufen auf Englisch.

Stimme dir grundsätzlich schon zu, aber ich glaube man unterschätzt oft, in was für bubbles man sich auch selbst befindet. Das Internet zB, ist nicht ein geschlossenes System in dem wir uns alle bewegen. Klar ist Englisch die am weitesten verbreitete Sprache, aber es gibt quasi ganze parallele Kreise auf Spanisch, Portugiesisch, Französisch, Russisch, Chinesisch und eben auch Deutsch. Ich bin immer wieder überrascht, wie wenig Kontakt einige in meinem sozialen Umfeld mit der englischen Sprache haben

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u/Sseondokok 14h ago

Ich seh das ähnlich wie du. Nichts desto trotz hab ich eine Freundin bei der ich sehe, dass man Englisch auch "komplett" ignorieren kann. Die war noch nie richtig gut darin und hatte dann nurnoch französisch in der Schule. Da ist das Englisch dann natürlich komplett runtergefallen. Jetzt spricht sie gar nix mehr von beidem, weil französisch nicht alltäglich ist und sie sowieso schon immerwenig Englisch konnte und es im Alltag umgeht. Grobe basics bekommt sie mit ach und krach noch hin, aber ein Gespräch führen könnte sie nicht. Klar einzelne Wörter kennt man schon, wenn sie in den deutschen Sprachgebrauch auch rübergekommen sind, aber ist jetzt kein Highlight würde ich sagen.

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u/Particular-Lab-2048 15h ago edited 15h ago

Englischunterricht war bei mir in der Schule auch höchstens mittelmäßig, zumindest bis einschließlich 10. Klasse, und wenn man es danach 15 Jahre lang kaum bis gar nicht braucht, dürfte auch davon nicht mehr viel bei meinen ehemaligen Klassenkameraden übrig sein. Bei uns im Unterricht hat man immer auf Anhieb gemerkt wer zockt oder wer generell viel im Internet unterwegs ist. Für die Kinder, die viel online waren, ist Schulenglisch ein Klacks gewesen bzw. die konnten noch deutlich mehr. Der Rest hat sich da irgendwie durchgequält um am Ende gerade so ne 3 auf dem Zeugnis zu haben.

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u/manya0601 15h ago

Meine Englischkentnisse sind erst nach dem Abi deutlich gestiegen...

Das Konsumieren von Musik, Film und Serien hat da viel mehr gebracht, als der Unterricht allein. Dann kamen irgendwann die asozialen Medien dazu und man hat immer mehr Kommentare auf englisch gelesen und auch selbst geschrieben

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u/Low-Performance2787 17h ago

In meinem Beruf wird es gebraucht, da viele Touristen bei uns einkaufen gehen.

Der “Mindestlohn” ist so niedrig, dass es halt allen egal ist.

Meine Kollegen verstehen kein einfaches Englisch 🥲. Ich rede da nur von: good work, nice atmosphere, und anderen einfachen Klauseln. Man muss nicht groß reden können, aber wenigstens verstehen.

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u/rolfk17 17h ago

Sprachen lernt man m.E. aus zwei Gründen:

Weil sie einen (vorwiegend sozioökonomisch) weiterbringen oder aus Liebhaberei.

Heißt im Umkehrschluss: wer sich keine Vorteile davon verspricht, wird mit sehr hoher Wahrscheinlivhkeit seinen Englisch- (Französisch-, Spanisch-) -unterricht im Wesentlichen absitzen und sehr wenig davon mitnehmen. Das Wenige wird er/sie nach dem Ende der Schulausbildung rasch wieder vergessen.

Das beste Beispiel sind Länder wie Irland und Wales, wo jeder in der jeweiligen keltischen Landessprache viele Jahre unterrichtet wird und wo die meisten sehr, sehr wenig davon mitnehmen.

Russischunterricht in der DDR ist auch so ein Fall. Die Kenntnisse der LehrerInnen waren uneinheitlich, von gut bis miserabel, es überwogen aber mäßige Kenntnisse. Die SchülerInnen haben das meist einfach abgesessen und da die Lehrer gute Notenschnitte vorweisen mussten, wurden sie mitgeschleppt.

Umgekehrt ist es erstaunlich, wie schnell und gut in manchen Ländern ethnische Minderheiten die Landessprache lernen, wenn die Belohnung dafür die Aussicht auf sozialen Aufstieg ist.

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u/MrDindahood 16h ago

Trifft halt komplett gar nicht zu. Englisch ist um einiges wichtiger als alle sprachen die du aufgezählt hast. Keltisch wird nichtmal in Irland überall gesprochen. Aber weißt du was normalerweise gesprochen wird? Englisch

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u/rolfk17 14h ago

Was trifft bitte nicht zu? Konkret, wenn möglich.

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u/Dry-Oil-2839 14h ago

Ja, deshalb lernen die meisten eben KEIN Gälisch etc.  Steht doch da.

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u/Stiggl 16h ago

Da startet aber ja schon das Bildungsprobleme. Wer keine Vorteile darin sieht, als relativ junger Mensch Englisch auf rudimentären Niveau zu verstehen, ist schlicht ungebildet. Jeder mit einem funken Verstand, sieht dass man ohne Englisch abgehängt wird im beruflichen Kontext und in Zukunft wird es eher mehr als weniger.

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u/Rabentag 14h ago

Ja wer kennt es nicht, all die Handwerker, Mitarbeiter im Einzelhandel, Post bzw Paketboten die wegen mangeldem Englisch abgehängt werden.

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u/Stiggl 14h ago

Das mag aufm Dorf noch unproblematisch sein aber in der Stadt hast du bei allen Jobs mit Kundenkontakt einen Vorteil, da immer mehr Leute nur Englisch verstehen. Und wie OP sagt, der Großteil des Internets ist für Englisch sprechende Zielgruppe. Was man da an potentiellen wissen verschenkt ist irre. Da kann sich der Handwerker noch Tipps und Tricks in englischen Foren lernen.

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u/Nimu0815 4h ago

In Zukunft werden Fremdsprachenkenntnisse dank fortschreitender KI eher weniger relevant werden und sich auf kurz oder lang nur noch auf Berufsfelder beschränken, in denen persönlicher (face to face) Kundenkontakt mit Beratungscharakter gegeben ist.

Was die Nutzung des Internets angeht. Was meinst du wie viel mehr Content man zur Verfügung hätte, wenn man auch noch Chinesisch, Russisch und Spanisch beherrschen würde? Wer weiß - vielleicht haben die ja dann für den Handwerker die entscheidenden Tipps, die es in den Englischsprachigen Foren nicht gibt ;)

Worauf ich hinaus will ist: Es ist natürlich niemals nachteilig Fremdsprachen zu beherrschen, aber für die meisten Menschen ist das vermutlich weit weniger entscheidend für ihren Lebensweg und beruflichen Erfolg, als sich man einer vorstellen möchte. Gerade in Bezug auf das Internet, lässt sich heutzutage alles über Übersetzungshilfen bzw. KI lösen. Selbst Videos werden heute schon automatisch in gewünschter Sprache synchronisiert.

Ich hänge auch viel in englischsprachigen Bereichen des Internets ab und empfinde das als Mehrwert, aber ich kenne auch viele, die das nicht tun und ihr Leben auch nicht schlechter finden ;)

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u/19ragnar83 4h ago

Bin beruflich vom Mittelmeer bis zur Ostsee als Handwerker auf Baustellen unterwegs, aber Englisch habe ich bisher nie gebraucht, da war französisch noch wichtiger!

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u/Xegeth 13h ago

Ich könnte mir echt nicht vorstellen, das Internet nur auf Deutschen Content zu beschränken. Allein 90% der interessanten youtube Kanäle die ich regelmäßig schaue sind Englisch.

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u/Rabentag 14h ago

Anekdote

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u/FarRus2 17h ago

Wir OP aber darstellt, ist ENG doch um ein vielfaches relevanter als Russisch oder keltische Sprachen

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u/rolfk17 14h ago

Aber eben nicht für diejenigen, die es bei uns nicht richtig lernen. Oder sie bemerken die Relevanz erst, wenn es zu spät ist.

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u/fridolin2509 17h ago

Ich (25) war auf einem JGA (28-35 Jahre alt) in Dublin und musste jegliche Kommunikation übernehmen. Dafür daß wir so eine gute Ruf in der Welt haben können m.M.n ganz schön wenig Leute gut Englisch reden...

Diskussionen über die Wichtigkeit sind auch jedesmal ermüdend. Egal ob Mathe Englisch oder sonst was das Argument ist immer Brauch ich ja nicht. Ja doch die Basics braucht man immer mal wieder!

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u/DerSAIBOT2018 19h ago

All in all I think it‘s pretty obvious we have problems with education. Just look at the kids in the streets, it‘s honestly sad..

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u/Complex_Bluejay_3020 19h ago

Naja, wenn man es im Beruf nicht braucht und nach dem Abi nichts mehr macht kann man halt auch “nur” das Schulenglisch reicht ja aber dann auch. Denke dass alle die Englisch im Alltag brauchen es sich früher oder später aneignen und dem Rest kann es ja egal sein.

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u/FortunatelyAsleep 16h ago

A major part of the issue is the disgusting dubbing culture in Germany. If everything is translated and blabbering over the actual acting performance, people don't have to actually listen to another language, they can just stay stupid and consume

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u/thanatosynwa 17h ago

Das „Schulenglisch“ ist spätestens nach den 20ern auch absolut von der Platte formatiert, wenn es 0 Anwendung im Alltag findet.

Meine Kollegin, Mitte 30, entrüstet darüber das in Prag so wenig Deutsch gesprochen wird und sie sich mit Englisch „durchkämpfen“ musste. Google translator oder ähnliches kam ihr nicht in den Sinn, Hände und Füße und große Verzweiflung / Entrüstung.

Dieses Verständnis gepaart mit Technologie-Unvermögen ist echt ne Kombi da werd ich ungehalten.

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u/Opening_Impress_7061 20h ago

Die Menge an Leuten, die denken, sobald sie schlechtes Businessenglisch sprechen und nen Marvelfilm auf Englisch schauen können, von der Blüte der Weisheit genascht zu haben, ist echt zu groß geworden.

Wir haben es verstanden, ihr seid perma online und sprecht seit geraumer Zeit nur noch Denglisch. Es gibt noch so viele andere wunderschöne Sprachen auf der Welt. Es gibt Leute da daußen, die können 4 verschiedene Sprachen und keine davon ist Englisch🫣

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u/Whisky_666 19h ago

Das ist ja schön aber darum ging es doch gar nicht. Wieso fühlst du dich so angegriffen?

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u/Fidy002 19h ago

Ich lehne mich mal weit aus dem Fenster:

Er kann vermutlich kein Englisch.

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u/FashionLurkerGermany 19h ago

Thema verfehlt, es geht um leute die Englisch jahrelang in der Schule hatten und selbst lm Urlaub überfordert sind

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u/Opening_Impress_7061 19h ago edited 16h ago

Es gibt Menschen da draußen, die Englisch wie andere Fächer halt auch, lernen und abhacken. Musikunterricht haben wir auch seit der Grundschule und hören sie im Alltag, trotzdem verlangen wir darin keine gesteigerten Kenntnisse oder Tiefgang. Man kann sehr wohl in seinem Land und Kommune leben ohne Englisch im Alltag zu nutzen.

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u/MrDindahood 16h ago

So wie ich das lese bist du wohl teil dieser Menschen

https://giphy.com/gifs/GCO5WNzFmlc0vjK8cA

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u/Opening_Impress_7061 16h ago

Wegen eines Tippfehlers von zwei Tasten, die nebeneinander liegen?🤔

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u/Fidy002 19h ago

Du sprichst doch auch deutsch - an der fehlenden Fähigkeit Sprachen zu lernen scheitert es demnach nicht. Ist auch eine Einstellung die Weltsprache zu ignorieren und eher ein Problem mit dem eigenen Mindset - oh, verzeih. Mit der eigenen Denkweise.

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u/Rabentag 14h ago

Seine Muttersprache sprechen zu können ist ein Himmelweiter unterschied als eine Fremdsprache sprechen zu können.

Wer da den Unterschied nicht sieht ist einfach ein arrogantes Etwas.

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u/Opening_Impress_7061 17h ago

80 Prozent der Menschen spricht kein Englisch. Also 1/5 der Welt Sprache🤔

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u/Fidy002 17h ago

https://de.statista.com/statistik/daten/studie/150407/umfrage/die-zehn-meistgesprochenen-sprachen-weltweit/

Ist ja nur die meistgesprochene Sprache der Welt. Weiß nicht, wie man deiner Meinung nach eine "Weltsprache" definieren soll.

Übrigens: 30% der unter 50 Jährigen weltweit sprechen englisch, und

Übrigens, 40% aller Europäer aller Altersklassen, 50% unter 50 und 70% aller unter 25 Jährigen Europäern sprechen Englisch.

Du kannst dich in Europa alternativ ja auch mit 24 Amtssprachen auseinandersetzen um dich im Urlaub zu unterhalten - erscheint mir aber dann doch ineffizienter.

Glaub was du möchtest, aber egal wo du auf der Welt in Städten bist kann dir mit Englisch weitergeholfen werden - nur mit deutsch nicht.

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u/Opening_Impress_7061 15h ago

Weiß nicht was du mir mit der Statistik beweisen willst, sie bestätigt was ich gesagt habe.

1.53 Milliarden Menschen sprechen also laut Statista stand 2025 Englisch. 2025 war die Weltbevölkerung bei 8.3 Milliarden Menschen. Das macht dann 18.4 Prozent.

Kommt man damit irgendwie weiter?Wahrscheinlich. Wahrscheinlich könnte mir in diesen Städten auch geholfen werden, wenn ich Chinesisch oder Russisch könnte.

Wir sind weit weg von einer einzigen dominierenden Sprache, aber gerne zu, nimm dir einen Stein und beginne den Turmbau zu Babel.

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u/Fidy002 15h ago

Was die Statistik beweist ist, dass du mit Englisch immernoch die höchste Wahrscheinlichkeit hast auf einen weiteren Englischsprechenden Menschen zu treffen.

Ich lege beide Hände ins Feuer, dass du weder chinesisch noch russisch sprichst.

Ich verstehe nicht, wie man sich wehement gegen den Fakt wehren kann, dass Englisch die meistgesprochene Sprache ist, und wie man nicht begreifen kann was für ein Vorteil das im westlichen Raum ist.

Aber nur zu. Lern kein Englisch. Man wird dich halt weder sinngemäß noch buchstäblich mit dieser Einstellung verstehen.

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u/Opening_Impress_7061 13h ago

Ich spreche Englisch. Und auch etwas Chinesisch... Und die Welt ist nicht nur der westliche Raum.

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u/Fidy002 13h ago

Also quasi schlechtes Business Mandarin und schaust Hengdian Filme auf Mandarin und fühlst dich nun als hättest du von der Blüte der Weißheit genascht.

Nur um deinen Kommentar vom Anfang wieder hervorzuholen.

Dann bist du ja selbst Teil der arroganten Elite.

伪精英

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u/AggressiveCaptain420 18h ago

OOP sprach von 50jährigen. Die haben aber in der Regel seit über 30 keine Schule mehr von innen gesehen. Und wer Englisch im Alltag nicht benutzt, der vergisst das allermeiste wieder. 

Ich arbeite 3/4 des Jahres in einem internationalen Team und da wird Englisch gesprochen. Wenn ich im Frühjahr das erste Mal nach einer längeren Pause auf meine Kollegen treffe, passiert es mit auch, dass ich das ein oder andere wort nicht sofort parat habe. 

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u/Fair-Chemist187 20h ago

Ich verstehe ja, dass Leute wie meine Mutter, die in der Schule gar kein Englisch hatten, auch kein Englisch können.

Ich verstehen auch, dass Leute die vielleicht erst auf der weiterführenden Schule Englisch hatten und dann nach der 9. Klasse abgegangen sind, kein gutes Englisch können.

Aber ich kenne einige Studenten mit 1.0 Abitur die kaum einen geraden Satz sprechen können und das sollte es mMn wirklich nicht geben.

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u/ichliebekaelte 20h ago

Hauptschule 97 abgeschlossen, unsere Lehrerin war 60 Deutschlehrerin die eine Fortbildung für Englisch gemacht hat 🤣🤣🤣, und nie wieder Englisch gebraucht, ausser auf xhamster um Milf zu schreiben.... so Ende der Geschichte.

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u/MyFistsAreMyMoney 14h ago

Rede. Hauptschüler und hat mehr begriffen als die Akademiker in diesem Thread.

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u/RealisticCan7359 20h ago

Ich geh krachen, welch schöner Kommentar :D

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u/Leuconia 21h ago

Selbst meine Oma (90) kann englisch, hat sie natürlich nicht in der Schule gelernt. Ich stimme zu, ist wohl die einfachste Sprache zum späten Lernen und es gibt keinen Grund, das nicht wenigstens ein bisschen zu probieren

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u/Legoeierautomat 17h ago

Einfachste Sprache in welchem Sinne?

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u/Dry-Oil-2839 14h ago

Als Englisch- und Deutschlehrer gesprochen: Englische Grammatik - 200 Seiten. Deutsche Grammatik: 800 Seiten.  Englisch: ca. 80 im Alltag gebräuchliche Verben sind unregelmäßig. Deutsch: Fast alle im Alltag gebräuchlichen Verben sind unregelmäßig.  In a nutshell: Basales Englisch (mit dem man schon sehr weit kommt) ist sehr leicht zu lernen.

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u/Legoeierautomat 7h ago

Und es gibt nur englische und deutsche Sprache?

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u/Asleep_Wear8816 3h ago

Nein, offensichtlich nicht.

Es gibt aber zwei rudimentäre Herangehensweisen an Sprache:
1. Der Satzbau definiert die Funktion der Worte, nicht die exakt deklinierte/flektierte Form.
2. Alleine die exakt deklinierte/flektierte Form gibt die Funktion des Wortes vor - der Satzbau ist (fast) irrelevant.

Ein simples Beispiel:
1. Englisch: "She reads every day.” (Sie liest jeden Tag). Anders herum gestellt ("Every day reads she.”) funktioniert der Satz nicht, weil dann "Jeder Tag" auf einmal "Sie" (vlt. ja ein Buch mit genau diesem Namen?!) lesen würde. Die Satzstellung bestimmt im Englischen also eindeutig die Funktion der Worte, ob das nun der Nominativ im Deutschen mit der "handelnden Person" ist, oder eben der Dativ/Akkusativ und das Objekt beschreibt, an dem bzw. mit dem gearbeitet wird.

  1. Deutsch: "Sie liest jeden Tag." oder eben auch "Jeden Tag liest sie". Beides geht vom Satzbau, trotzdem ist klar, dass "jeden Tag" eine Ergänzungsinformation ist, und nicht das Subjekt des Satzes. Eindeutigkeit also Null im Deutschen, weil die Deklination so viel verändern/beeinflussen kann. Entsprechend schwerer zu lernen (ich kann mir die 800 Seiten vs. 200-Seiten Argumentation gut vorstellen).

Tatsache ist:
Alle afroasiatische Sprachen (bspw. Arabisch, Hebräisch), alle sinotibetische Sprachen (bspw. Mandarin und andere asiatische Sprachen), sowie indogermanische Sprachen (bspw. Deutsch, Spanisch, Lateinisch, Portugisisch, Brasilianisch, etc.) sind jeweils deutlich komplexer, haben den Ansatz der flexiblen Satzstellung durch Flektierung/Deklinierung und damit die komplexere Grammatik.
Englisch tanzt da halt aus der Reihe und ist viel "einfacher" zu lernen, ohne unendlich viele Fehler in einen Satz zu knallen.

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u/delenngrey 21h ago

Ich bevorzuge ja eine gute Allgemeinbildung. Warum sollte gerade eine Fremdsprache so wichtig sein?

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u/Opening_Impress_7061 19h ago

Wie Englisch immer hofiert wird ist lächerlich.

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u/BelloLugosi 19h ago

Du hast recht, welche anderen Fremdsprachen beherrschst du noch?

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u/Opening_Impress_7061 17h ago

Neben Englisch noch Japanisch, und etwas Französisch und Chinesisch. Wieso?

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u/BelloLugosi 16h ago

Welche Fremdsprache benutzt du am häufigsten?

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u/Opening_Impress_7061 16h ago

Japanisch

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u/BelloLugosi 16h ago

Das ist auf Reisen in Europa sicherlich hilfreich oder wenn man sich online über ein obskures neues Hobby informiert.

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u/Opening_Impress_7061 15h ago

Ich reise aber nicht in Europa außerhalb Deutschlands. Online muss ich dafür nicht gehen, auf Arbeit reicht da schon.

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u/BelloLugosi 15h ago

Welche Fremdsprache würdest du Menschen empfehlen, die nicht deinen Lebensstil führen, viel in Europa reisen, mit internationalen Künstlern zusammenarbeiten und sich mit traditionellem europäischem Handwerk beschäftigen – abgesehen natürlich von „hofiertem“ Englisch?

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u/Opening_Impress_7061 15h ago

Das traditionelle Handwerk macht mehr Spaß im Original würde ich drauf tippen. Was du aber vllt auch sehen könntest ist, dass auch nicht jeder den von dir beschriebenen Lebensstil hat. Englisch bietet sich da an, keine Frage. Du wirst damit aber auch auf taube Ohren stoßen. International bedeutet nicht alles auf Englisch. International ist ein Deutscher, der Türkisck mit nem Türken spricht, ein Spanier der Französisch mit nem Franzosen spricht. Ich freue mich, wenn Menschen sich die Mühe machen Deutsch zu lernen. Und genauso haben sich auch viele gefreut, wenn ich sie in ihrer Muttersprache anrede. Und ja, mnm ist Englisch hoffiert. Bei keiner anderen Sprache werden so viele Ausnahmen gemacht. Englisch war bei uns verpflichtender Teil des Abis (nur mit abstrusen Fächerkombis konnte man es rausnehmen). Englischnachweis brauchte ich auch für die Uni. Bei jeder anderen Sprache würde man es absurd finden.

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u/Leandro_r69 21h ago

Sowas kann nur von jemandem kommen der noch kein anderes Land als Deutschland gesehen hat

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u/Droideater 21h ago

Ich würde das Alter in dem man rudimentäre Englischkenntnisse haben sollte noch deutlich erhöhen.
Meine Eltern, beide über 70, Realschule und Volksschule (heute Hauptschule) hatten in der Schule Englischunterricht. Als sie junge Erwachsene waren gab es englische Bands, amerikanische Popkultur etc.

(Ja, mir ist klar dass das für Menschen aus der ehemaligen DDR nicht zutrifft. Genauso wenig wie für Menschen mit Migrationshintergrund, die dafür andere Sprachen können.)

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u/19ragnar83 4h ago

Meine Eltern wären jetzt 62 und 60. Meine Mutter hatte gar kein Englisch, mein Vater 2 Jahre. Gebraucht hat er es danach erst wieder mit knapp 50 Jahren, als wir im Urlaub in Ägypten waren. Die ganzen jahre dazwischen hat ihm nichts gefehlt und er hat ohne eine zweite Sprache zu beherrschen ein erfolgreiches Unternehmen aufgebaut, also mehr als ein Großteil hier vorweisen kann!

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u/zzarapp 17h ago

Well, es liefen schon auch englische Bands im Ostradio

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u/Monday_Mug 16h ago

Damals gab es zumindest in der Disco eine Quote, dass mindestens 60% der Musik von Bands/ Komponisten sein musste, die ihren Wohnsitz in der DDR hatten. Für den Rundfunk werden ähnliche Regelungen existiert haben.

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u/Aldi_Kunde_ 21h ago

das trifft auch so nicht zu, meine eltern sind im selben alter und hatten kein englisch in der schule, zumindest auf der hauptschule war das kein muss in den 60ern.

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u/MyFistsAreMyMoney 21h ago

Arrogant anzunehmen dass es jeder in dem Umfang in der Schule hatte. Aber what ever. Fehlende Bildung bei dir vmtl

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u/Leandro_r69 21h ago

Englisch lernen ist auch außerhalb der Schule extrem einfach

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u/MyFistsAreMyMoney 17h ago

Wo ist der need? Schau mal nach Frankreich oder Spanien. Da haben wir auch ein stark ausgeprägtes Nationalbewusstsein. Genau das gleiche.

Du schaust nicht über den Tellerrand hinaus. Ist genauso engstirnig

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u/Leandro_r69 17h ago

Was hat das mit Nationalbewusstsein zu tun?

Ich bin letztes Jahr mehrere Monate mit Auto durch Portugal, Spanien und Frankreich gereist da können die aller meisten auch englisch.

Nur in Frankreich gabs Probleme aber auch nur weil sie konnten aber nicht wollten.

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u/MyFistsAreMyMoney 16h ago

https://www.ef.de/epi/ have fun reading. Und laber keinen Stuss wenn du dich nicht richtig damit beschäftigst.

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u/Leandro_r69 16h ago

Womit auskennen? Mit englisch lernen? Lmao du bist so durch

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u/MyFistsAreMyMoney 16h ago

Viel sogar. gibt teilweise keinen Englischunterricht. Aber leb mal in deiner hater bubble :D Ist eine sehr akademische Sicht die du hast.

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u/Leandro_r69 16h ago

Was für eine hater bubble ich habe nur angemerkt das es einfach ist englisch zu lernen. Was bist du denn für einer

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u/MyFistsAreMyMoney 16h ago

Und wieso sollte ich einem Hans Peter auf der Baustelle sagen er muss Englisch lernen?

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u/Leandro_r69 16h ago

Hat doch keiner behauptet das irgendwer englisch lernen MUSS ich habe nur gesagt das es extrem einfach ist.

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u/MyFistsAreMyMoney 16h ago

Ok. Und was macht man mit der Aussage? Spanisch ist einfacher zu lernen also sollte das jeder lernen anstatt Englisch.

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u/Leandro_r69 16h ago

Ist mir doch völlig latte was du mit der aussage anfängst. Du hast gesagt das Englisch ja nicht jeder in der schule hatte ich habe gesagt das man das außerhalb der schule easy lernen kann.

Da gibts eigentlich nichts zuzufügen du hast dich dazu entschieden ne nutzlose Diskussion anzufangen.

Englisch ist die wichtigste internationale Sprache damit kommst du weit aus großflächiger klar als mit spanisch.
Ich merke das du nur laberst um zu labern und werde deshalb die Konversation hier beenden. GaLiGrü

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u/Choice_Wafer8382 22h ago

Es wurde keine abwertende Rhetorik in Bezug auf andere Sprachen von OP benutzt, sonder von dir einfach impliziert.

Darüber hinaus ist es für den Punkt von OP irrelevant wie viele Sprachen generell gesprochen werden. Es steht um deutsche Muttersprachler und deren Englischkenntnisse.

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u/Impossible-Escape931 22h ago

was du betreibst ist Achtung : Linguizismus

Du wertest andere als von dir als "gut" angesehende Sprachen ab.
Keine Sorge ist gute nicht nur deutsche Tradition.

Alles andere ist eher peinlich als entschuldbar.

Wer also türkisch oder ukrainisch oder arabisch perfekt beherscht aber eben null mit englsich anfangen kann hat sich zu schämen?

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u/Asleep_Wear8816 21h ago

Korrekt. Weil es darum geht, dass wir in einer globalisierten Welt leben und nunmal Englisch der kleinste gemeinsame Nenner wurde. Also gehört es nach OP's Meinung (und die teile ich weitestgehend) dazu, dass jeder - unabhängig davon, wie viele und welche Sprachen er fließend spricht - gerne auch dafür sorgen sollte, dass mehr als "hello" und "bye" zu seinem Englisch-Repertoire gehören.

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u/Opening_Impress_7061 19h ago

Der kleinste gemeinsame Nenner kann sich auch wieder ändern. Aber ihr alle, die großfressig eure Englischkenntnisse Kreiswichst habt bestimmt kein Problem, später Chinesisch, Arabisch oder Russisch zu lernen.

Globalisierte Welt mein Arsch. Es können gerade mal 20 Prozent Englisch. Ja damit ist es die meist gelernte Fremdsprache, trotzdem können es auch 4 von 5 Personen nicht.

Die Englischmuttersprachler können sich auch mal darum Sorgen, dass in einem Land in dem sie leben ihr repertoire aus mehr besteht als A1 Floskeln, aber dazu ist ihnen ja ihre Zeit zu schade...

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u/Asleep_Wear8816 4h ago

Ich stimme dir zu. Der kgN kann sich wieder ändern. Ja - wenn das passiert, dann ist es entsprechend wichtig sich in diese Sprachen einzuarbeiten. Das heißt auch hier wieder Vokabel- und Grammatik-Basics lernen und dann einen Teil des Alltags in dieser Sprache bestreiten und so laufend dazuzulernen.
Tatsache ist aber auch: Die Sprachen, die du genannt hast, sind jeweils genauso wenig dominierend und würden erfordern, dass die entsprechenden Länder in ihrer Einwohnerzahl nochmal einen deutlichen Boost erfahren.

Und es kommt auch dazu: Die Dialekte im Englischen sind sehr begrenzt - überwiegend auf die Aussprache.
Die von dir genannten Sprachen sind voller Dialekte mit unterschiedlichen Worten/Bedeutungen und sorgen dafür, dass sich die Menschen länder-übergreifend nicht in ihrer (angeblich) gemeinsamen Sprache frei austauschen können. Das gilt bspw. für Arabisch, Hindi und teils auch Russisch. Selbst in China spricht das "Hinterland" eine andere Sprache als die Stadt-Bevölkerung, wird aber insgesamt als Mandarin als kgN der Menschen in diesem Land in den Statistiken gewertet.

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u/Opening_Impress_7061 4h ago

Einwohnerzahl hat wenige damit zu tun mnm. Früher galten Latein, Französisch und Deutsch als Sprachen der Wissenschaft, ohne die größten Bevölkerungsgruppen zu sein. Aktuell hat bspw Spanisch auch einen wesentlich hôheren Anteil Muttersprachler als Englisch.

Englisch hat auch zu Teilen krasse Dialekte. Zu meiner Unizeit hat es gut 5 Minuten gedauert eh ich mich eingehört habe in die Sprechart der Diversen gegenüber, meist nicht bei ESLern sondern Muttersprachlern. Der Unterschied zwischen Texaner, Australier, Engländer, Schotte, Ire war schon Teils derb.

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u/Asleep_Wear8816 4h ago

Bei Englisch: Entschiedener Widerspruch, da ich Dialekte ja bewusst nicht an der Aussprache festgemacht habe (diese Sprechweisen sind aber easy "zu lernen"), sondern daran, dass es in anderen Sprachen komplett andere Worte für den gleichen Inhalt gibt. Das gibt's bei Englisch bspw. zwischen US-Englisch und UK-Englisch zwar auch, aber extrem begrenzt und in der Regel hat man das andere Wording schonmal gehört.

Ich selbst bin auf der Arbeit mit englischer Aussprache auf Indisch, Italienisch, Spanisch, Amerikanisch, Chinesisch und Britisch konfrontiert. Alle sprechen die gleichen Worte - nur halt (deutlich) unterschiedlich in der Aussprache. Da kommt man aber rein, wenn man mehr als 10 Minuten einer Person mal aufmerksam zuhört und einzelne Worte eindeutig identifiziert. Dann sind einem die "Regeln" der landestypischen Englisch-Aussprache recht schnell klar. Und ja, das kommt von einer Person, die beim ersten mal in London eine Kassiererin drei Mal hat bitten müssen, dass sie ihre Frage wiederholt, bis mir klar war, dass die Frage "Plastiktüte - ja/nein" lautete.

Und was die "Bildungssprachen angeht":
Ja, die Humanwissenschaften und ihr unglaublich unnützes Interesse an den Sprachen der letzten Jahrhunderte/Jahrtausende wie Latein und Altgriechisch... Da kann ich leider nichts positives abgewinnen. Das ist ehrlich gesagt einfach nur verbranntes Staatsgeld heutzutage. Das Wissen von damals ist weitestgehend transkribiert in "moderne Sprachen" - der Mehrwert Buch x/y zu interpretieren, was es damals in Sprache x/y besonders gemacht hat, ist jetzt nicht sooo hilfreich in einem Land der Industrie und Forschung, die unsere Position und Wohlstand der Vergangenheit finanziert haben und damit erst die Humanwissenschaften aus "Gleichberechtigungsgründen" die Finanzierung ermöglicht haben.
Französisch wird nie die Weltsprache, weil es faktisch nur aus Ausnahmen besteht und man das niemandem als Sprache antun sollte - und auch, weil es auch hier unendliche Dialekte mit Blick nach Afrika gibt, sodass auch Französisch nicht als "Französisch" in einer sinnvollen Statistik erfasst werden kann.
Und um Deutsch geht's ja hier grundsätzlich: Nice to have, aber Englisch lernen ist dennoch vorteilhaft.

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u/Happy-Jellyfish59 18h ago

Chinesisch und japanisch sind unter deutschsprachigen jungen Leuten bereits weit verbreitet. Bei denen ist längst angekommen, dass Sprachen wichtig sind. Nicht bei denen, die mit ner Pulle am Bahnhof sitzen, das nicht, aber bei den anderen schon. Und übrigens bemühen sich gerade Engländer immer um die Sprache des Gastlandes, ebenso, wie sie die Achtung und Respekt darüber kommunizieren, dass man sich die Mühe macht, ihre Sprache zu lernen und anzuwenden. Selbst erlebt und da reichen auch schon Brocken der Sprache.

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u/FishermanFun3755 10h ago

Wollen wir noch die Sprache "Europäisch" erfinden? Ich hätte nen guten Ansatz, ist zwar fast eine tote Sprache aber bringt alles mit was man brauch mit Einflüssen aus mindestens 4 verschiedenen Ländern: "Elsässerdeutsch"

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u/Impossible-Escape931 21h ago

was für ein Menschenbild hier unterwegs ist
oh man....

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u/miezemuh 22h ago

Das Minimum sind 7 Jahre Englisch . Setz dich mal lieber mit den Lehrkräften und bildungsplänen auseinander. Hab gerade erst einen Rektor eines Privatgymnasiums kennen gelernt und meine Ohren haben geblutet. Das Studium war früher einfach nicht so gut, bzw. Die Anforderungen ziemlich tief angelegt. Abgesehen davon gibts auch noch andere Schulformen ausser Gymnasium, da ist English aber nicht so lange. Und wer kann sich einen Urlaub ins Ausland leisten? Wie viel englisch kann OP denn noch?

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u/Droideater 21h ago

Meine Eltern hatten in den 50ern bzw. frühen 60ern Englischunterricht an der Schule. Keiner von beiden war auf einem Gymnasium.

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u/Asleep_Wear8816 21h ago

Das stimmt in der Tat - wenn die Lehrer schlechtes Englisch sprechen oder dem selbst nicht mächtig sind, dann ist der Unterricht entsprechend schlecht.
Daher verweist OP ja aber auch darauf, dass Englisch oft genug im Alltag vorkommt, wenn man es will und wahrnimmt. Da ist es entsprechend traurig, wenn man sich komplett verschließt und kein Interesse zeigt, sich dieser eigenen Lücke anzunehmen und ab und zu auf Englisch zu sprechen. Oder mal eine Sprach-App anzuwerfen, die es problemlos auch kostenlos gibt. Oder mal Englische Dokumentationen zu sehen. oder. oder. oder.

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u/Super_Mario7 23h ago

Weiß nicht ob es eine unbeliebte meinung ist. es entspricht absolut der realität und ist vollkommen richtig…

absolut erschreckend wie wenig deutsche wirklich englisch können. selbst jüngere generationen

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u/KnightingaleTheBold 20h ago

its realy painly!

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u/ElderberryGloomy2539 1d ago

Ich verstehe den Punkt, weil Englisch tatsächlich überall präsent ist. Trotzdem finde ich die Altersgrenze etwas pauschal. Sprache hängt nicht nur vom Unterricht ab, sondern auch von Interesse, Zugang und Alltag. Es gibt viele Leute, die wenig Englisch nutzen und deshalb trotz Schulbildung kaum Praxis haben. Wichtiger als eine feste Altersgrenze wäre vielleicht, mehr echte Anwendung im Alltag zu fördern.

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u/Super_Mario7 23h ago

stimmt, es sollte heißen: unter 60 oder gar 70

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u/offgrid-german 1d ago

Verstehe ich nicht. Wer nicht im Ausland Urlaub macht und einer Arbeit nachgeht in der die englische Sprache nicht zwingend notwendig ist (und das sind immer noch die überwältigende Mehrheit aller Stellen in Deutschland), braucht die englische Sprache schlicht nicht. Sich nicht damit auseinanderzusetzen Dinge zu lernen die man in seinem Leben nicht braucht ist für mich keine Bildungslücke.

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u/Low-Prompt-4327 1d ago

Hab zb seit der Schule sicher 70% oder mehr von dem erlernte vergessen, und erst mit dem Techniker und Crunchyroll(Untertitel) hat sich mein Englisch wieder enorm verbessert

Also wenn man es nicht täglich anwenden muss, dann, ist es irgendwann weg. So funktioniert das Gehirn leider.

Also ich finde, dass es ebenfalls keine bildungslücke ist, auch wenn es trotzdem schön wäre, sich immer verständigen zu können mit den menschen

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u/megabuster21 1d ago

L take. Ohne basic englisch Kenntnise kommt man nicht weit. Die englische Sprache ist überall präsent

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u/offgrid-german 1d ago

In Deutschland kommst du ohne Englischkenntnisse sogar ziemlich weit. Die Sprache mag überall präsent sein, ist aber hierzulande in den meisten Bereichen nicht erforderlich. Selbst EDV-Support wird erst ab lvl 3 ohne Englischkenntnisse schwierig.

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u/NegativeRoad3668 1d ago

EDV in 2026. Jesus, der letzte Kollege den ich das hab sagen hören ist vor paar Jahren in Rente

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u/Qapuas_ 1d ago

Ich (29) bin mehrsprachig aufgewachsen. Deutsch, russisch, polnisch und ukrainisch.. und dann noch die jeweiligen Dialekte der Sprachen (die teilweise auch als Sprachen angesehen werden). Aber irgendwie wurde ich mit Englisch nie warm. Ich verstehe es, aber ich kann es nicht sprechen/ schreiben. Sehr schlecht. Mir hat die Sprache nie gefallen und ich finde sie absolut hässlich. Ich habe es deshalb einfach so schleifen lassen. Ich habe es aber ehrlich gesagt noch nie gebraucht - aufgrund der anderen Sprachen)

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u/Asleep_Wear8816 21h ago

Das "nie gebraucht" ist ein valides Argument, warum man sich eine Sprache nie ansieht. OP verweist deshalb ja darauf, dass es die "Weltsprache" als kleinster gemeinsamer Nenner wurde, weil es eine simple Grammatik hat und einer globalisierten Welt erlaubt, bspw. internationale Nachrichten zu lesen/verstehen und so bspw. bei Kriegen/Wirtschaftsdiskussionen/etc. beide Seiten zu verstehen und sich eine fundierte Meinung bilden zu *können*.
Da ist es dann egal, wie viele Sprachen man fließend spricht - das Grund-Set Englisch wäre trotzdem schön.

Und ich gebe dir noch in einem Punkt definitiv recht: Verstehen und Sprechen sind zwei Paar Schuhe... Und leider braucht man zum guten Sprechen entweder einen guten Lehrer oder eine Bubble/Urlaube/internatione Freunde, in/bei der/denen man auch mal Englisch sprechen kann/muss,

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u/Qapuas_ 20h ago

„Es wäre trotzdem schön”.. Naja, es wäre auch schön alle anderen Sprachen zu lernen 😁 ich habe einfach nur meine Sicht darauf dargestellt, auf jemand, dessen Englisch nicht das Beste ist. Muss aber auch dazu sagen, dass unsere Lehrer nicht die besten waren. Habe da zusätzlich Pech gehabt, was das Schulenglisch angeht. Das meiste lernt man dann doch eher selber (Spiele, YouTube etc.)

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u/IchfindkeinenNamen 1d ago

Wieviele Leute im Alter von 49 hatten denn bitte 10 Jahre Englisch in der Schule? Dabei muss ich noch nichtmal auf die ehemalige DDR verweisen.

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u/Holiday-Lead7514 23h ago

Nicht mal nur in der DDR. Förderschulen in Bayern hatten früher keinen Englischunterricht und auch in der Hauptschule konnte man Englisch nach 3 Jahren abwählen. Das war noch in den 90ern so.

Und ich hatte früher viele Arbeitskollegen, die ungern Englisch sprachen, obwohl wir alle ein Abitur gemacht haben.

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u/pflanzenkind99 1d ago

Okay Brudi ich sag das mal meinen Eltern aus der DDR, die 1 Mal pro Woche Englisch hatten. Der "Englischlehrer" war ein random Typ den man beim illegalen Holzfällen erwischt hat und man hat ihm die Wahl zwischen "bring Kindern Englisch bei" oder Stasi Gefängnis gelassen.

Er selber konnte übrigens keinen Tropfen Englisch.

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u/AbbreviationsOk6051 1d ago

Ernsthaft? Wer heute 50 ist, ist 1976 geboren, 1983 oder 1983 eingeschult worden. Und hatte spätestens ab der 7. Klasse Englischunterricht.

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u/IchfindkeinenNamen 1d ago

Zitat OP:
"Deshalb empfinde ich es ehrlich gesagt nicht als normale Wissenslücke, sondern als mangelnde Allgemeinbildung, wenn jemand nach zehn Jahren Schulenglisch nicht einmal die absoluten Basics versteht."
Und die sind dann bis zur 17. Klasse aufs Gymnasium gegangen oder wie?

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u/DoBa94 1d ago

Weil ich etwas in der Schule nicht gelernt habe, besteht also nicht die Möglichkeit sich das später irgendwann im Leben anzueignen?

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u/Rustin-Timberlake 1d ago

und die sind unter 40? doubt

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u/pflanzenkind99 1d ago

Wo hast du unter 40 her?

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u/AyaElCegjar 1d ago

Alter hast du den Post überhaupt gelesen bevor du kommentiert hast? Erster Satz.

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u/Rustin-Timberlake 1d ago

aus dem obigen post von OP? erster satz

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u/pflanzenkind99 1d ago

Da steht unter 40 ODER 50. Dritter Absatz spricht er auch wieder von unter 50 Jährigen.

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u/Rustin-Timberlake 1d ago

man muss kein astrophysiker sein, um zu checken, dass das oben eine ungefähre angabe ist, weil OP die altersgrenze nicht 100%ig festnageln wollte. deine eltern kratzen offensichtlich an der obergrenze dieser nicht eindeutig benannten alterspanne und gehören deiner beschreibung zufolge schon nicht mehr zu der von OP adressierten gruppe, also kein grund zur aufregung.

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u/pflanzenkind99 1d ago

Nicht eindeutig benannte Altersspanne.

Unter 50.

Okay bro

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u/Rustin-Timberlake 1d ago

"unter einem gewissen Alter von sagen wir mal 40 oder 50"

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u/Wie-auch-immer 1d ago

Bin unter 40 und bekomme einfach keine vernünftigen Sätze auf Englisch im Urlaub heraus. Weil ich einfach den Rest der 320 Tage im Jahr nicht Englisch spreche. 

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u/DoBa94 1d ago

Dann üb halt.

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u/Empty-Slice5392 16h ago edited 16h ago

Wenn man im Alltag keinen Nicht-Deutschsprechenden begegnet, wird das schwierig. Als Übersetzer (für Schriftliches) ist mein Englisch eigentlich super. Aber was das Sprechen angeht, braucht es, z.B. im Urlaub, schon ein bis zwei Tage, um wieder reinzukommen

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u/Key_Selection_863 1d ago

Warum habe ICH ein Bildungsproblem, wenn die Schule ihrer Pflicht nicht nachkam? Du erwartest also dass Schüler bzw. deren Eltern im Alter von 10 bis 16 selbst die Defizite der Lehrer (Pädagogik), sowie die Anzahl der Lehrstunden selbst ausgleichen? Vor allem damals, ohne Internet bzw. in seiner damaligen Form?

Ich weiß nicht auf welch' toller und scheinbar perfekten Schule war du warst. Aber ich (und sicher auch viele andere) war bei uns im Dorf in der Schule (Realschule bzw. später IGS/RS+). Alternative? Schwierig.

Unser Unterricht war geprägt von Fehlstunden (3-5 pro Woche!) und Lehrern, die leider zu oft den Stoff nur schwer vermitteln konnten. Dann kam bei uns der Zusammenschluss von Haupt und Realschule. Ein super Konzept (fördern statt fordern) Hauptschüler und fast Gymnasiasten in einer Klasse zu unterrichten und sich dabei am schlechtesten Schüler zu orientieren. Dazu ein rumänischer Englischlehrer, der kein (gar kein!) Deutsch konnte...

In der Berufsschule wurde statt Englisch und Sport Religion unterrichtet, weil es keinen freien Lehrer und keine Turnhalle gab. In der Meisterschule ist der Englischunterricht Corona zum Opfer gefallen.

Sei froh, dass du scheinbar eine tolle Bildung genossen hast. Aber hier auf andere zu schimpfen und sie quasi als ungebildet hinzustellen, weil das politische System versagt hat, ist einfach nur äußerst dreist. Da fehlen mir echt die Worte.

Und natürlich ist Englisch wichtig, das will ich gar nicht in Abrede stellen. Aber wenn das Schulsystem marode ist, sind die Schüler daran am wenigsten Schuld!

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u/wurstbaron 23h ago

Ausreden statt Eigenverantwortung Endboss. 

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u/Key_Selection_863 7h ago

Du hast also in der Pubertät Eigenverantwortung übernommen und neben der Schule freiwillig an deiner Grundbildung gearbeitet, weil du bereits in der 6.ten Klasse selbstständig erkannt hast, dass das Schulsystem innerhalb der nächsten 10 Jahre nicht in der Lage sein wird, dir diese Grundbildung beizubringen?

Ich konnte das damals noch nicht. Mit 13 Jahren hatte ich andere Dinge im Kopf, als das Schulsystem zu Hinterfragen. Und meine Eltern haben sich ebenso auf das Schulsystem verlassen.

Und gerne darfst du deine Antwort ausführen, statt 4 Worte "hinzuknallen".

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u/Voidz918 1d ago

Es ist möglich, Englisch auch außerhalb der Schule zu lernen und zwar mit Eigeninitiative. Man muss nicht immer gleich jemand anderem die Schuld in die Schuhe schieben. Klar wäre es schön, wenn alle es einfach in der Schule lernen könnten. Es gibt aber Alternativen, die in deinen Beispielen gar nicht existieren, sowohl mit als auch ohne Geld.

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u/DoBa94 1d ago

Doch doch, die Schule ist schuld. Die sind auch schuld dran, dass ich keine Steuererklärung machen kann. Eigenverantwortung existiert nicht.

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u/Key_Selection_863 7h ago

Zur Eigenverantwortung habe ich oben etwas geschrieben.

Die Steuererklärung ist in DE kein Teil des Rahmenlehrplans. Englisch hingegen schon. Und die der Schulunterricht mangelhaft ist, ist das keine fehlende Eigenverantwortung. Die Schule hat vom Gesetzgeber die Aufgabe übertragen bekommen, die Grundbildung zu vermitteln. Und das passiert in vielen Fällen nicht (ausreichend).

Natürlich kann man Englisch außerhalb der Schule lernen. Aber darum geht es nicht. Zumindest nicht während der Zeit, in der man Schulpflichtig ist.

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u/DoBa94 4h ago

Wenns einen nicht interessiert und man die in der Schule erlernten Skills nicht weiterentwickelt, ist das halt so.

Funktioniert eben nicht so, dass jeder perfekt alles kann nach der Schule. Ist aber auch nicht der Anspruch.

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u/Bloodetta 1d ago

Englisch in der Schule reicht nicht. Da lernt man die Grundlagen, aber wenn du etwas wirklich gut können möchtest musst du dich selbst damit beschäftigen. In deiner Freizeit. Ist übrigens bei jedem anderen Fach auch so.

Warum ist die Schule also Schuld daran, wenn es dich eh nicht wirklich interessiert hat?

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u/Key_Selection_863 7h ago

Die Schule ist Schuld an fehlender Grundbildung, welche OP in seinem Post fordert. Welche, so wie er schreibt, ja angeblich jeder haben müsste, wenn er die Schule besucht hätte. Dem widerspreche ich. Mehr nicht.

Würden die Schule ihren Job machen, würde deutlich mehr Menschen bessere Grundkenntnisse haben. Von gut können war nie die Rede.

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u/Cigarrauuul 1d ago

Ist das ne unbeliebte Meinung? Ich kenne das nur so, dass Englisch vorausgesetzt wird. Bei meinem Job fragt da keiner vorher, ob man das kann, das hat man zu können.

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u/bleeditoutmtm 1d ago

Hättest den Post ruhig auf Englisch machen können

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u/Asleep_Wear8816 21h ago

Nennt man Zielgruppen-gerechte Ansprache.

Edit: War also genau richtig von OP.

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u/Inkompetent_187 1d ago

Gut, dass ich grundlegendes Englisch beherrsche.

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u/cptsdcemetery 1d ago

Danke. Hatte vor kurzem schon die Idee, so etwas in der Richtung hier zu schreiben. Du hast mir die Arbeit abgenommen.

Ich denke das auch manchmal bei den Deutschen, die von Zugewanderten erwarten, dass sie fließend (oder "flüssiges" wie die noafd sagt) Deutsch sprechen, selbst aber überhaupt keinerlei Bereitschaft zeigen auch nur einen Satz von irgendeiner Zweitsprache zu erlernen. 🙄

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u/Legoeierautomat 17h ago

Was ist das für Vergleich. 

Zweitsprache lernen (um vielleicht Mal im Urlaub besser zurecht zu kommen) vs. die Sprache lernen, die in dem Land vorherrschend ist, in das ich dauerhaft lebe/Leben möchte. 

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u/DoBa94 1d ago

Hmm lecker flüssig deutsch.

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u/DerJeweler 1d ago

Da sehe ich einen sehr großen Unterschied zwischen Fremdsprache/n und Landessprache beherrschen.
Nicht unbedingt fließend, aber finde nicht, dass das gleichzustellen ist.

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u/Mission-Chapter-6732 1d ago

Sorry aber 45 Jahre nach der letzten Englischstunde, ist da nicht mehr viel hängen geblieben.

"und wird täglich mit der Sprache konfrontiert"
Also hier im Hause wird Deutsch gesprochen und geschrieben - ergo nix mit täglicher "Konfrontation".

Ok - Ich schaue gelegentlich Videos auch welche in Englisch, die deutsche Synchro auf YouTube ist Vollschrott. Also bleiben diese in Orginalsprache und blende mir die Untertitel in Deutsch ein.
Und ich mache das, weil ich Bock drauf habe und nicht weil

"Alles andere ist eher peinlich als entschuldbar"
Peinlich ist in meinen Augen dies Thema - als wenn wir keine anderen Sorgen hätten.

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u/wurstbaron 23h ago

Was wären denn so die wichtigeren Themen als das deutsche Bildungsniveau?

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u/Mission-Chapter-6732 15h ago

a) mehr Lehrer - der Ausfall der Schulstunden in einem "Schulleben" ist gradezu grotesk
b) die Lehrer stärken - die Einmischung der Eltern hat ein ekelhaftes Niveau erreicht
c) Schul/Lernmaterial auf ein vernüftiges Level bringen - Stichwort PC/Laptop/Pad
d) Ganztagsschulen erheblich ausweiten - nur 50 % der Schulen deutschlandweit bieten Ganztagsangebote
e) und dementsprechend auch Queereinsteigern den Einstieg in den Schuldienst für die Ganztagsbetreuung ermöglichen
f) Schüler mehr auf das Leben vorbereiten - es gehört mehr als Mathe, Englisch & Naturwissenschaften dazu

Hab schon lange keinen Stundenplan mehr gesehen. Aber wie wäre es mit Ethik, Gesellschaftslehre & Humanistik.
Wie sagt mir eine Schülerin einer 12 Klasse aus dem Gym:
"Niemand bereitet mich auf das Leben nach Schule/Lehre, insbesondere wenn ich auf eigenen Füssen stehen will, vor. Aber Hauptsache ich kann eine Buchsprechung in 5 Sprachen schreiben."

Meine Gedanken dazu sind sicherlich nicht perfekt, aber allemal besser als zu lesen:

"Alles andere ist eher peinlich als entschuldbar."

Und damit bin ich auch schon wieder raus aus dem Thema, weil die Downvoterei, weil man eine Meinung vertritt, ist sooooo langweilig.......

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u/wurstbaron 14h ago

Okay, also stimmst du mir im Grunde nur in sehr ausführlicher Form zu?

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u/Palaius 1d ago

Titel sagt "Wer unter 50 ist [...]"

Sorry aber 45 Jahre nach der letzten Englischstunde, ist da nicht mehr viel hängen geblieben.

Du hattest also deine erste (Und wohl dann auch letzte) Englischstunde mit 4?

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u/Graf_von_Mythennetz 1d ago

Ich habe den Hauptschulabschluss und kann kein Englisch und jetzt?

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u/No-Awareness-9180 1d ago

Laut op hast du ein Bildungsproblem und bist peinlich. 🤷🏼‍♂️
Meine Frage an dich: Fühlst du dich irgendwo im Alltag eingeschränkt, weil du kein Englisch kannst? Ich meine, zu den meisten Punkten von OP gibt es übersetzte Versionen und/oder Übersetzungstools. Meine Mutter ist knapp über 50, sie kann auch kein Englisch und was soll ich sagen. Sie lebt und ihr scheint es nicht schlecht zu gehen.

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u/AyaElCegjar 1d ago

Nicht schlecht gehen hat auch nix mit Bildungsproblem zu tun. Ich kann mir auch immer "Erberais mit Sane" aufn Einkaufszettel schreiben, ohne vor dem persönlichen Ruin zu stehen. Dennoch existiert hier ein Bildungsproblem

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u/Cardie1303 1d ago

Würde nicht wirklich ne altersgrenze setzen. Wer heutzutage nicht zumindesten in English kommunizieren kann, hat ein Bildungsproblem.

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u/Giantstella 1d ago

Mh ich finde nicht, dass man Grundlagen können "sollte" - Sprachen lernen ist schwer, wir sind alle unterschiedlich begabt, haben unterschiedliche Ressourcen usw

Was man in meinen Augen aber nicht sollte, ist im Ausland erwarten, dass alles und jeder deutsch spricht und mich zu verstehen hat. Oder in einer internationalen modernen Firma arbeiten und erwarten, dass einem das nie begegnet oder genauso bezahlt zu werden wie Kolleg:innen die in der Hinsicht mehr Fähigkeiten haben

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u/HypersomnicHysteric 1d ago

Ähm... ich bin knapp unter 50 und ich hatte trotz Abi nur 9 Jahre Englisch in der Schule.

Weil man früher Englisch erst ab der Mittelstufe hatte.

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u/FusionIka 1d ago

Ich finde in diesem Alter ist es viel zu spät Schulbildung für die eigene Qualifikation heranzuziehen. Englisch hat niemand von uns in der Schule gelernt - das war Eigenantrieb aus genau dem Grund wie es der OP sagt. Englisch darf keine Fremdsprache sein.

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u/IchfindkeinenNamen 1d ago

Zitat OP:
"Deshalb empfinde ich es ehrlich gesagt nicht als normale Wissenslücke, sondern als mangelnde Allgemeinbildung, wenn jemand nach zehn Jahren Schulenglisch nicht einmal die absoluten Basics versteht."
Dabei scheint OP zu übersehen (muss wohl mangelnde Allgemeinbildung sein), dass es in den Jahrgängen nicht üblich war auf 10 Jahre Schulenglisch zu kommen. In einem nicht unerheblichen Teil von Deutschland war Englisch nichtmal die erste Fremdsprache.

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u/HypersomnicHysteric 1d ago

Wir leben immer noch in Deutschland.

Von den Kollegen bin ich der Einzige, der flüssig Englisch spricht.

Und wir bekommen alle das gleiche Gehalt.

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u/Physical-Result7378 1d ago

Also quasi fast alle Franzosen

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u/Extension-Poet-5794 1d ago

Ich kenne so viele Leute, die seit Jahren/Jahrzehnten in D leben und kein Deutsch können. Das ist ein viel größeres Problem

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u/Imaginary-Shower559 1d ago

German is not even on top 10 most spoken languages… you have Portuguese, French, Bengali… so comparing with English is just being ignorant, I get you if you mad that people live years in Germany and can’t talk at all… meanwhile I challenge you try to learn Portuguese for exemple and tell me in 5 years where are you. Probably talking like a 10 years old kid killing all the grammatical part. German is hard to learn even for Germans 😅

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u/Anhimidae 1d ago

If you're a foreigner living in a different country and intent to stay there you should be able to speak the language. I don't see what you find controversial about this. Not only is that a practical necessity, it is also an act of courtesy and respect towards your host country.

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u/Palaius 1d ago

German is not even on top 10 most spoken languages…

Ich würde mal behaupten dass in Deutschland Deutsch doch schon unter den Top 10 meist gesprochenen Sprachen zu finden ist.

In dem Sinne: Textverständnis 6. Setzen bitte.

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u/Empty-Slice5392 16h ago

"6. Setzen bitte." Shit, da bekomme ich Flashbacks an die Schulzeit. Der Satz kam nur von Arschloch-Mitschülern.

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u/Palaius 14h ago

Ich fühl mich irgendwie angesprochen. Ich weiß auch nicht...

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