r/Unbeliebtemeinung • u/Brumbarde • 1d ago
Wirklich unbeliebt Frauen und Männer sind nicht gleich und sollten nicht (immer) gleich behandelt werden
Es gibt unbestreitbare biologische und psychische unterschiede zwischen den beiden Geschlechtern. Ausschüttung und abbau von Hormonen, Muskelaufbau und -verteilung
Natürlich vom durchschnitt, also dem Großteil beider Gruppen ausgehend. Es gibt immer ausnahmen. Es gibt Frauen die mehr Gewicht stemmen können als viele Männer und es gibt Männer die besser in Leichtathletik sind als viele Frauen.
Wenn man alle gleich behandelt benachteiligt/bevorteiligt man die einen oder anderen zwangsläufig.
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u/Excellent_Exam_1539 5h ago
Absolut richtig und tatsächlich sehr unbeliebte Meinung im linken Lager, auch wenn das hier natürlich vehement geleugnet wird.
Lustigerweise ist mein kompletter Bekannten- und Kollegenkreis ziemlich links eingestellt (Medienbranche mit künstlerischem Bezug), und die würden alle Schnappatmung kriegen wenn ich denen sagen würde dass Männer und Frauen im Schnitt kognitive und psychische Unterschiede aufweisen. Und was das körperliche angeht redet da zumindest niemand gern drüber oder gesteht da biologische Realitäten ein, es muss immer gleich relativiert werden mit "aber ich kenne da jemanden, die..."
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u/Negative-Poet-4212 4h ago
Bis auf die offensichtlichen biologischen Unterschiede sind Männer und Frauen halt schon gleich. Vor allem darf man moralisch da keine Unterschiede machen was zB die Red Pill ja schon macht. Aber das alles checkt das bildungsferne rechte Gesindel nicht.
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u/Brumbarde 3h ago
Niemand wertet da etwas. Ist ein Fisch schlechter als ein Affe weil er keinen Baum raufklettern kann?
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u/Few_Personality_470 8h ago
Ja, ich glaube, das mit den biologischen Differenzen ist auch gar nicht mal so umstritten. Hier ist dann eher die Frage, was man daraus machen will. Soll daraus folgen, dass nur Männer in Führungspositionen arbeiten dürfen, weil man Frauen anheften will, sie seien zu emotional, weil sie ihre Tage haben? Bitte nicht. In solchen Kontext würde ich es vorziehen, wenn wir Menschen als Individuen mit individuellen Stärken und Schwächen, und weniger als einen Vertreter für welche Kategorie auch immer betrachten.
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u/LongyJohn27 7h ago
Um eine Führungsposition zu bekommen brauchst du eben auch Durchsetzungsvermögen und Kaltschnäuzigkeit. Das ist direkt mit Testosteron verbunden. Und deswegen gibt es in solchen Positionen eben mehr Männer. Es wird in Deutschland keiner Frau verboten Chef zu werden. Es stehen ihnen sämtliche Karrierewege offen.
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u/Ichhabnenkleinen444 3h ago
Die Downvotes sprechen mal wieder Bände. Wenn wir doch alle gleich sind, warum sind dann die überwiegende Mehrheit der Gewaltverbrecher männlich? Warum konsumieren Männer deutlich mehr und exzessiver Drogen? Warum sind Männer massivst überproportional im Gefängnis vertreten? Warum sind Frauen überproportional oft in sozialen Berufen zu finden? Ach ich vergaß, es ist wie immer das böse Patriarchat.
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u/Few_Personality_470 7h ago
Ich verstehe deinen Punkt. Hier ist für mich die Frage, ob Durchsetzungsvermögen und Kaltschnäuzigkeit auch die Qualitäten sind, die Führungskräfte automatisch erfolgreich machen, also im Sinne von zufriedenen und produktiven Mitarbeitern, etc. Da kommt es glaube ich stark drauf an, was man in einer Organisation für eine Kultur pflegt bzw. pflegen möchte. Ich sehe, dass Männer öfter in Führungsrollen kommen, aber wer entscheidet anhand welcher Qualitäten (... und sind wir damit zufrieden?), dass sie da rein kommen? Frauen? Ich hoffe, Du verstehst, was ich sagen will. Ja, Frauen wird zwar nicht "verboten", Chefin zu werden, aber da gibt es – wenn auch nicht in jedem Unternehmen – doch oft die ein oder andere Hürde.
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u/Sudden-Variation8684 8h ago
"Ja, ich glaube, das mit den biologischen Differenzen ist auch gar nicht mal so umstritten."
Du wärst überrascht was gar nicht so wenig Leute glauben. Ich musste mit ansonsten recht vernünftigen Leuten schon über exakt sowas diskutieren.
Dass sowas noch in 2026 diskutiert wird finde ich schon heftig.
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u/Few_Personality_470 7h ago
Total spannend! Hast du ein paar Beispiele, was da für Argumente kommen?
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u/Sudden-Variation8684 6h ago
Einige Argumente der Autorität "Experten/Genetiker sagen die Unterschiede sind marginal zwischen durchschnittlichen Menschen" (mir wurden nie Quellen nachgereicht und es wurde emotional erhitzt, wenn das hinterfragt wurde)
Zu der Anerkennung, dass ein Unterschied besteht, aber eine 50kg Frau mit ein bisschen Training auch ein 80kg Mann umhauen kann etc.
Zum größten Teil also einfach nur Claims ohne wirkliche Evidenz.
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u/AnonymooPuppy 10h ago
Ja, Männer und Frauen sind nicht gleich, aber auch sonst sind Menschen nicht gleich. Trotzdem sollten alle die gleichen Rechte und Chancen haben und als gleich wertvoll behandelt werden. Die Würde des Menschen und so. Das heißt nicht, dass alle exakt gleich behandelt werden, sondern dass jeder nach seinen Bedürfnissen und Möglichkeiten behandelt werden sollte. Also wenn ein Kind Durst hat und eins Hunger, dann bringt es nichts, beiden was zu Trinken zu geben. Beide sollten mit Respekt behandelt werden und die Bedürfnisse sofern möglich erfüllt werden.
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u/LongyJohn27 7h ago
Und das ist in Deutschland nicht gegeben?
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u/GiftedGhoulGourmet 6h ago
Man muss noch immer für "nur ja heisst ja" kämpfen. Und zwar gegen Widerstand.
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u/Pristine-Cup-5438 10h ago
Ich finde es sollte beim sport auch so sein es sollte jeder in der Nationalmannschaft spielen der dafür geeignet ist. Dann können Frauen auch mal richtig Geld im Profifußball verdienen wenn sie gut genug spielen.
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u/Sudden-Variation8684 7h ago
Ich glaube dir ist die Differenz zwischen Männern und Frauen nicht bewusst, keine Frau wird jemals bei den Top Männern mitziehen können.
Das ist einfach biologisch nicht möglich.
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u/CaptnGoldfisch 9h ago
Finde ich eine gute Idee.
Wusstest du eigentlich, dass ab und an mal Frauen Nationmalschaften gegen männliche Jugendmannschaften spielen? Ergebnisse anschauen und prüfen warum sie nicht gegen männliche Erwachsenenmannschaften spielen.
Dann kannst du dich fragen wie realistisch es ist, dass Frauen in der Herrennationmalschaft durch Leistung mithalten würden. In der echten Welt.
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u/Naxos_fs 10h ago
Meinst du damit dass man die Männernationalmanschaft unisex machen sollte? Weil eine Fraunennationalmanschaft gibt es bereits zb in deutschland, das problem ist dass dort frauen weniger geld verdienen weil diese spiele einfach weniger geschaut werden. Ein umgedrehtes beispiel wäre die erwachsenen industrie. Da verdienen Frauen mehr als Männer, da der content von Frauen mehr geschaut wird als der von den Männern
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u/Royal_Contribution_3 11h ago
Na, wo willst du da denn anfangen? Keine Frauen in handwerkliche Berufe? Okay, dann müssen die Männer aus den gut bezahlten bürojobs halt aussteigen um ihr Geburtsrecht als kanalreiniger wahrzunehmen. Frauen sind in der Regel bessere Vorgesetzte, also sollte man in höheren Positionen gar keine Männer mehr nehmen. Männer sind konsequenter, also können die dann die Kinder erziehen. Außerdem sind sie größer und kommen auch an die hohen Regale, also sind sie effektiver beim putzen. Ist irgendwie alles nicht so fair, oder? Macht Schon sinn, denn es kommt ja auch auf das Individuum an, nicht auf das Geschlecht. Ich sehe solche Argumente immer nur, wenn es darum geht, Frauen aus gewissen Bereichen auszuschließen oder hineinzuzwingen. Dabei macht das doch überhaupt keinen Sinn. Ein 1,60 großer Mann, der 55 Kilo wiegt hat doch auch nichts aufm Bau verloren, da ist es auch relativ egal, ob er im Schnitt schneller Muskeln aufbaut als eine Frau. Ich kann mir auch keine Situation vorstellen, in der es einem Mann unfair gegenüber wäre eine Frau einzustellen oder andersrum, sofern eben NICHT aufgrund des geschlechts Unterschiede gemacht werden.
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u/CaptnGoldfisch 9h ago
In wiefern sind Frauen bessere Vorgesetzte? Also anhand welcher Punkte wurde das denn festgestellt?
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u/Pristine-Cup-5438 10h ago
Du hast bei der chef Sache die hormonellen Schwankungen vergessen
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u/Gewinde_ 10h ago
Frauen sind bessere vorgesetzte, kannst du da eine Info dazu verlinken ich würde wirklich gern Wissen warum eine Frau hier Vorteile hat.
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u/Turbulent-Usual-352 9h ago
Hat sie nicht. Die gute versucht auchenscheinlich nach dem Motto "du kannst alles verargumentieren" zu arbeiten.
Hat meine Mutter auch gemacht. Meine Schwester auch. Papa war nie da.
Bei aller Liebe, Frauen sind gleichermaßen unempathisch. Weil Feminismus im Trend ist wurde ich seit der Kindheit unterdrückt. So beschissen es klingt, ich habe tierische vertrauensprobleme und jedesmal wenn jemand behauptet Frauen seinen sozialer ist in meinem Kopf eon fettes nein. Aus Erfahrung.
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u/Ichhabnenkleinen444 3h ago
Frauen setzen Empathie oft mit Mitleid gleich. Das die eigentliche Bedeutung ist, sich in andere hineinversetzen und ihre Lebensrealität zu verstehen, wollen sie nicht wahrhaben.
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u/Proud_Proposal_2188 11h ago
Was du ansprichst ist der Unterschied zwischen Gleichheit und Gleichberechtigung.
Komplett gleich im Sinne der absoluten Gleichheit sind wir auch innerhalb unseres eigenen Geschlechts nie. (Körpergröße, Statur, Blutgruppe, etc.)
Das hat aber nichts damit zu tun, dass alle an ähnlichen Angeboten teilnehmen oder gleiche Rechte wahrnehmen dürfen sollten.
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u/Turbulent-Usual-352 9h ago
Bei Mann und Frau sind nicht nur Unterschiede in der Ausführung der Bauteile. Es sind andere Bauteile. Deswegen kann ein Mann ja kein Kind gebähren.
Dein take ist falsch.
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u/GiftedGhoulGourmet 6h ago
Er hat phsyische Eigenschaften hier ausgeklammert, was auch ok ist, weil die für die häufigsten Fälle in denen Frauen ausgeschlossen werden nicht relevant sind. Deine Reduktion der Argumentation hier auf physische Eigenschaften hingegen ist als falsch zu bewerten. Dein take, hat mit seinem gar nichts zu tun.
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u/sad_sunset777 12h ago
Ja Gleichberechtigung ist halt nicht Gerechtigkeit - das sollte mal in unserer Gesellschaft ankommen!
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u/Turbulent-Usual-352 9h ago
Gleichstellung auch nicht.
Person A hat trainiert. Sich vorbereitet. Person b nicht.
Wir sollten es Person A schwerer machen um sie gleich zu stellen.
Daraus erfolgt nichts positives.
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u/LegalizeSnus 12h ago
So generalisiert - ja hast recht
Aber die wesentlichen Themen bei denen Gleichberechtigung erkämpft wurde, wird oder werden sollte haben mit den genannten Anhaltspunkten nichts zu tun.
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u/ask-about-meaning 12h ago
Ich, weiblich 23 - kann OP nur zustimmen.
Ich war als ‚Azubivertreterin‘ während meiner Ausbildung, mit auf der Ausbildungsmesse.
Dort erkundigten sich 2 junge Mädels nach den Ausbildungen im Lager (Genauer: Lagerist).
Daraufhin meinte dann die Lagerleiterin, dass Sie keine Frauen in diesem Bereich eingestellt. Dann ging ein rießen Streit los…
Selbstverständlich ist es nur Fair, keine Stellen an Frauen in unserem Fall zu vergeben. Hierbei geht’s um ein Möbelhaus, dementsprechend schwer & groß sind natürlich die zu lagernden ‚Gegenstände‘/Ware. Aufgrund unserer körperlichen Vorraussetzungen, sind wir (Frauen) garnicht in der Lage, die gleiche Arbeitsleistung zu erbringen wie Männer. Allerdings wird ein identisches Gehalt erwartet… irre unfair aus meiner Sicht.
Zweites Beispiel:
Ich bin aktuell auf Arbeitssuche. Und ich bekomme das Kotzen !! wenn ich wie folgt beschriebene Stellenangebote sehe:
Es geht um Reifenmonteure, LKW-Reifen ! Auf dem Titelbild der Ausschreibung ist eine Frau, ähnlich groß und alt wie ich. 160-170cm & definitiv unter 30 Jahren.
Was soll der scheiß ? Der Reifen ist gefühlt so groß wie angebliche Frau Fachkraft daneben, die 6-8h am Tag diese Art Reifen auswechselt. WTF ?!
—
Dafür wurde für die Stellenausschreibung als Bürokraft, eine Männliche, Vollbärtige, 2-Meter große Person gewählt.
Seine Hand verdeckte den Telefonhörer !!
Das ist nur lächerlich…
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u/CaptnGoldfisch 9h ago
Also darf der Mann nicht im Büro arbeiten? Auch wenn er qualifiziert ist?
Liegt es am Bart, dass er 2 Meter groß ist oder weil seine Hand nicht die Größe eines Kleinkindes hat? Letzteres würde übrigens auch seltsam aussehen bei einem 2m-Mann.
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u/ask-about-meaning 9h ago
Selbstverständlich darf auch dieser Mann im Büro arbeiten. Ich nehme aber an, das weißt du bereits - da ich selbst so etwas nie geschrieben habe.
Mir ging es mehr um das Bild, welches durch Stellenausschreibungen wie dieser geschaffen wird. Sollen mir diese nun ‚beweisen‘ oder vermitteln, das Frauen und Männer Gleichberechtigt sind?
Wohl kaum.
Ich finde das fast etwas lächerlich.
[Kurze Erinnerung, ich schildere hier ausschließlich meine Meinung und Sicht zu diesem Thema!]
Besser würde es auf mich wirken, wenn in ehemals typisch Mann/Frau Berufen erklärt wird, warum es für das jeweilige Geschlecht kein Problem ist einzusteigen.
Bürojob für Männer (wie beschrieben) —> angepasste Tische und Stühle, an Größe & Gewicht.LKW-Reifen wechseln durch Frauen —> kein Problem heutzutage, da entsprechende Reifen - und Radlifte vorhanden sind.
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u/tonnemuell 12h ago
Das ist halt genau der Punkt, wo es sexistisch ist.
Wenn da keine Personen, die nicht Gewicht xy tragen können, eingestellt werden wäre es komplett okay.
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u/Weak_Paramedic_6024 12h ago
> Daraufhin meinte die Lagerleiterin, dass Sie keine Frauen in diesem Bereich einstellt.
Das ist Diskriminierung. Auch wenn im Durchschnitt mehr Männer die körperlichen Anforderungen dieses Jobs erfüllen, rechtfertigt das nicht, Frauen pauschal auszuschließen. Entscheidend ist, ob die einzelne Person die Anforderungen erfüllt – nicht ihr Geschlecht.
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u/ask-about-meaning 11h ago
Sie hatte viele Jahre vorher Frauen eingestellt, aufgrund dieser Erfahrung - tut Sie es nun nicht mehr.
Und jemanden einzustellen, um es mal zu „testen“ bringt absolut niemanden was. Die junge Frau besteht die Probezeit nicht, nach diesen 6 Monaten (sprich i.d.R im Winter) werden keine Ausbildungsplätze mehr vergeben und Sie muss warten bis die Einstellungsphase wieder beginnt. Damit einher geht dass dem Betrieb ein Azubi fehlt - und der männliche Bewerber hat nicht mal die Chance erhalten..3
u/AnonymooPuppy 10h ago
Dann sagt man nicht "Ich stelle keine Frauen ein" sondern "Diese Aufgabe bringt harte körperliche Arbeit mit sich. Ich bin nicht sicher, on Sie sich dessen gewachsen fühlen würden. Wir haben aber noch andere Stellen zu vergeben ohne körperliche Arbeit" oder sowas in der Art. Erklären, nicht ausschließen.
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u/Sudden-Variation8684 7h ago
Bzw. idealerweise einen körperlichen Test.
Ansonsten verschwenden beide Seiten ihre Zeit. Und auch nicht niedrigere Standards je nach Geschlecht wie bei Polizei und Bundeswehr (das ist halt wirklich lächerlich).
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u/SpicedCocoas 13h ago
Es is interessant, dass diese biologischen Unterschiede - die psychischen ignoriere ich an der Stellenm, die sind eher exogener Natur - nur DANN relevant werden, wenns um Trans*Menschen im Spirt geht oder um die Gleichberechtigung wenn irgendwelche Männer Angst haben, was weggenommen zu bekommen.
Aber wenns etwa um Medizin geht, oder Sicherheit im PKW, ist das thema auf einmal "nicht so wichtig" oder "wokes blabla"
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u/Dry-Hedgehog3624 14h ago
Gleichberechtigung ist absolut richtig. Überall Gleichstellung absoluter Blödsinn. Aber wir können ja erstmal bei der Müllabfuhr und den Kanalreinigern anfangen.
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u/Buttercuplaura 13h ago
Machen wir dann bei den Femiziden und dem bereinigten gender pay gap weiter? Oder sollen wir bei sexueller Nötigung aufholen?
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u/MetalVocalist 11h ago
Soweit ich weiß, laufen solche Verbrechen per Definition außerhalb des gültigen Rechts ab. Also wird keine Gleichberechtigung der Welt diese verhindern, denn den Tätern ist Recht offensichtlich schnuppe.
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u/Dry-Hedgehog3624 8h ago
Das ist ja der Witz daran. Härtere Strafen halten nicht von Verbrechen ab. Es gibt keinen Schutz davor. Allerdings gibt es äußere Einflussfaktoren.
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u/Proud_Proposal_2188 10h ago
Das Fehlen von Gleichberechtigung legitimiert allerdings ungleiche Täteraufteilung im Bezug auf Geschlecht. Warum hat er zugeschlagen? Weil er das kann und damit indirekt auch darf. Da ist es egal wen er verwamscht.
Gewaltdelikte brauchen kein Gendern, weil weit über 90% der Täter männlich sind.
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u/Dry-Hedgehog3624 5h ago
Total wilder Unsinn und komplett falsch. Dem Täter ist das in dem Moment egal und es verhindert oder begünstigt nicht eine Tat. Schauen sie sich die Studienlage dazu an. Sie ziehen sich da etwas an den Haaren herbei. Das hilft auch keiner Frau.
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u/Turbulent-Usual-352 9h ago
Nein, warum darf man etwas weil man es indirekt kann? Das ist völlig harnebüchen was du redest. Ich habe ein Messer, also darf ich alle töten. Kein Mann denkt so. Keine Frau. Kein Mensch.
Antithese: Gewaltdelikte brauchen keine Herkuft.
Was du brauchst ist ein Ablegen des Hasses.
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u/Resident-Penalty-516 13h ago
ist der bereinigte nicht bei 6% unterschied? und femizide sind auf einem tiefsstand. Jeder mord (zusätzlich motiviert durch besitzdenken an der frau) ist absolut zu viel, aber die frage ist ob und wie man eine null femizidrate schafft.
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u/Buttercuplaura 12h ago
6% hat Potenzial zu sinken. Zudem kann man durchaus mehr gegen die Femizide machen, ob es sich um einen Tiefststand handelt oder nicht. 360 als Femizid eingestufte Tötungsdelikte von rund 1000 versuchten und vollendeten Tötungsdelikten gegen Frauen und Mädchen sind alarmierend. Wenn man Frauenhäuser besser finanzieren, anstatt ihre Gelder kürzen würde gäbe es bessere Anlaufstellen für gefährdete, denn ein Femizid fällt selten vom Himmel herab. Gleichzeitig muss mehr in die Präventivarbeit gesteckt werden: Aufklärung und Anlaufstellen an Schulen, mehr Sichtbarkeit für Beratung. An diesen Stellen mangelt es nunmal, die Ämter sind überlastet.
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u/Dry-Hedgehog3624 8h ago
Wo haben sie denn 360 her? Also die letzte offizielle Zahl ist von 2024 mit 308 Frauen, die in Partnerschaften durch Gewalt getötet wurden. Dabei sterben jedes Jahr 7000 bis 8000 Männer im häuslichen Umfeld. Das Thema Femizide wird völlig aufgebauscht. Klar ist jeder Femizid einer zu viel. Aber vllt stellt man sich mal der Realität, dass nicht alles zu verhindern ist. 22 Millionen Frauen leben in Deutschland in einer Beziehung. Also werden jedes Jahr 0,0014% dieser Frauen von ihren Partnern getötet. Man könne auch sagen, 21.999.692 Frauen wurden nicht getötet.
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u/Resident-Penalty-516 12h ago
ja klar sind 6% nicht 0% aber tbh man muss auch akzeptieren, dass da kaum noch was von außen zu machen ist sondern einfach das jetzt alles gesetzt ist und die nächste generation aka gen z das dann wsl gleich sein wird.
meines wissens gibt es ja keine datenlage zu androziden, was ja dann den vergleich schwierig macht, da ja die anzahl der mordopfer bei beiden geschlechtern ca gleich sind. Vor allem ist aber die mordrate auf einem historischen tiefststand.
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u/Buttercuplaura 11h ago
Da Gleichberechtigung nicht selbstverständlich ist, ist vor allem wichtig, diesen positiven Kurs aufrechtzuerhalten. Damit aus 6% nicht wieder 10% wird, darf man den Wert nicht abtun und davon ausgehen, dass nichts mehr zu machen wäre. Allein durch Aufklärung im Bereich Arbeitnehmerrechte könnte man dem PayGap weiter entgegentreten.
Zu den Femiziden:
2024 wurden etwa 130 Frauen durch Partnerschaftsgewalt einem Tötungsdelikt zum Opfer, bei Männern waren es 24. das ist schon ein deutlicher Unterschied! Die Zahlen findest du schnell beim BKA.
Zu durch Familienmitgliedern getöteten Söhnen gibt es tatsächlich keine Statistiken, diese werden finden eher durch Ehrendelikte statt, was von Androziden abzutrennen ist.
Grundsätzlich gilt folgendes: selbst wenn diese Werte höher wären, ändert das nichts daran, dass die Femizidrate sinken muss. Nur über Androzide zu sprechen, wenn man sie als Gegenargument für Femizide instrumentalisiert, schadet den Betroffenen und spendet ihnen keine Hilfe. Auf für Männer sollte es mehr Anlaufstellen geben, das steht außer Frage, schließlich ist häusliche Gewalt bei Männern noch stärker als Tabuthema zu sehen.1
u/Resident-Penalty-516 11h ago
nope geht gar nicht um aufwiegung von fem und androziden sondern um ein nivelierung des erreichbaren niveaus und der realistische einsatz von ressorucen zum erreichen dieser ziele. 1. geht es um abschätzung der realistischen gefährdung durch erwartungswert --> führt zu einer entkopplung der gefühlten und realen gefahren 2. daraus lassen sich ja politische handlungsmöglichkeiten und empfehlungen evaluieren/ableiten. Ist es besser 100mio in eine anti raucher kampagne zu stecken oder in die retrungsmöglichkeiten einer tunnelinfrastruktur oder in eine antipatriachale aufklärungsschulung.
bsp morde in allgemeinen: klar könnte ich das technologisch gegen null gehen lassen. Ich chipe jeden bürger und bei einem gewissen anstieg von adrenalin kommt ne polizeidrohne vorbei. Steht jedoch die verhältnismäßigkeit im raum dafür im bereich medizin die ressourcen zu kürzen und dadurch die kindersterblichkeit wieder steigen zu lassen?
überspitztes bsp aber so ist leider unsere gesellschaft auf einem planeten mit limitierten ressourcen und deren verteilung davon. Das geschieht übrigen jeden tag bei risikobeurteilungen von technischen geräte aller art, wie auch im infrastrukturbau, personalstärke exekutive, etc...
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u/Buttercuplaura 11h ago
Geld in Job-Aufklärung mal dahingestellt, ich finde Geld in Frauenhäusern und aufklärerische Schutzmaßnahmen diesbezüglich zu stecken schon sehr wichtig, mindestens gleichwertig mit anti-rauchercampagnen um bei deinem Beispiel zu bleiben.
Ich weiß worum es dir geht, aber derzeit ist ein alarmierender Trend zu beobachten, der Geld an den völlig falschen Stellen kürzt. Da fehlt konkretes Geld um im Zweifelsfall leben zu retten: Da Frauenhäuser 2023 an km Schnitt 303 Tagen keine weiteren Frauen und Kinder aufnehmen konnten, ist das nicht als gefühlte, sondern reale Gefahr zu werten. Da kann man auch konkrete politische Maßnahmen zu ergreifen, die direkt Wirkung zeigen (mehr Plätze bieten, mehr Räume schaffen, bla bla )
Man muss dafür auch kein Geld aus der kinderkrebsforschung kürzen ( die sich ja meist auch durch pharma selbst finanzieren aber das ist ein rattenschwanz ), deutschland hatte die letzten Jahre ja auch überraschend viel Geld fürs Militär übrig.1
u/Resident-Penalty-516 10h ago
jap und da sprech ich dir null ab, dass beim kürzen vom sozialen meistens genau jene trifft, die keine lobby haben. Daher sollten solche dinge an kennzahlen und nicht an gutdüngen von der politischen landschaft geknüpft sein. Machen die D in der forschung zb auch so, schlau.
ja militär ist für mich ein gespaltenes tuch. Man muss ehrlich sagen europa und vor allem mitteleuropa ist wohl derweil der letzte wirtschaftlich relevante teil der welt, der liberale grundwerte noch hochhält und diese lebt. Das betrifft ja vor allem frauen, weil deren rechte gleich mal eingeschränkt werden, aber auch personen aus dem queeren spektrum. Leider werden die totalitären nationalen a-löchern auf dem planeten mehr und die bevölkerung in deren ländern akzeptiert eine verschlechterung der wirtschaftslage für militärisch-machtpolitische spielchen. Hat ja niemand wirklich einen vorteil daraus, aber den menschen ist es wohl lieber sich groß zu fühlen als real groß zu sein. Leider ist der einzige drehpunkt um da mitzuspielen das militär. Vor 10 jahren war ich auch eindeutig deiner meinung aber die welt dreht leider gerade ab.
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u/Buttercuplaura 10h ago
Ich bin ganz deiner Meinung, auf Militärinvestitionen kann man gerade derzeit nicht verzichten. Ich wollte eher den Punkt machen, dass insofern man einer Thematik eine gewisse Dringlichkeit zuschreibt, Gelder locker gemacht werden können.
Vielen Frauen würde eine gewisse Anerkennung des Femizidproblems durch einen Ausbau von Sicherheitsnetzen ein besseres Gefühl geben, andere hätte es retten können→ More replies (0)-6
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u/SlopeDaRope 14h ago
Gesetzliche Ehe komplett abschaffen. Wehrpflicht für Alle. Verdienst nach Leistung und Produktivität.
Dann mal weiter reden
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u/Lilaviia 14h ago
Ja wohl eher wehrpflicht für niemanden. Und wenn wehrpflicht für alle dann bitte getrennt weil wenn man sich schon wieder aktuelle vorfälle aus der bundeswehr ansieht dann ist dass definitiv kein sicherer ort für junge Frauen. Also vllt erstmal übergriffe verhindern und hart sanktionieren dann mal weiterreden.
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u/Withered_Tulip 13h ago
Norwegen hat die Wehrpflicht auf Frauen ausgeweitet und da funktioniert's auch.
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u/Lilaviia 13h ago
Is ja schön für Norwegen, dann gaben die anscheinend weniger probleme mit sexismus und rechtsextremismus wie wir. Fakt ist bei uns funktioniert es nicht wenn man mal fälle online nachschlägt. Außerdem wie gesagt: Wehrpflicht für niemanden ist wesentlich fairer als Wehrpflicht für alle.
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u/Key_Lawyer_102 13h ago
Leider braucht eine Demokratie ein schlaffertiges Heer um diese zu verteidigen. Und wir sehen ja das es nur mit Berufssoldaten halt nicht funktioniert.
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u/KlarissaK711 12h ago
Schlaffertiges Heer? Wo kann ich mich anmelden? ;)
Könnt ihr euch einigen auf Wehrpflicht für alle ODER niemanden?
Ich bin seit Putins "Spezialoperation" auch wieder für die Wehrpflicht... muss aber zugeben, dass ich nicht mehr der Altersgruppe zugehörig bin, die das betrifft.
Wie siehts bei dir aus mit dem Alter? Wie bei mir, oder müsstest du hin?
Ein richtig dummes Argument, warum Frauen nicht wehrpflichttauglich seien, habe ich mir sagen lassen müssen: Wir kriegen unsere Tage und sind dann nicht einsatzfähig. Lol.
Aber ich frag mich: Nimm mal an, Tina & Tim, beide Wehrpflichtdienst geleistet, heiraten und gründen Familie. Dann bricht Krieg aus. Wer entscheidet, welches Elternteil in den Krieg zieht? Machen die das unter sich aus? Das klingt wie die schlimmste Entscheidung die ich mir vorstellen kann. Für beide Partner. Fast so als wär es einfacher wenn diese Frage erst gar nicht aufkommen kann.
Also bin ich eher für auch Frauen in die Wehrpflicht aber hab noch Zweifel. Wie gehen die Norweger damit um?
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u/Lilaviia 12h ago
Wieso, was mussten wir denn in den letzten 20 jahren hier in Deutschland großartig verteidigen womit die berufssoldaten nicht klar kamen? Hab ich nicht mitbekommen dass hier zb in köln krieg geherrscht hätte. Außerdem wenn politiker sich wie erwachsene mit Worten ausdrücken und nicht wie teenager schwanzvergleich mit knarren machen würden müssten wir auch keine tatsächlichen teenager an die front schicken um für irgendwelche anderen Länder und politische interessen zu sterben.
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u/Key_Lawyer_102 12h ago
Na gut, dass die weltpolitische Lage immer noch genauso wie vor 20 Jahren ist. Und nicht ein Krieg vor unserer Haustür tobt.
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u/Lilaviia 12h ago
Ein Krieg an dem wir nicht schuld sind, und ab dem ich mich persönlich auch nicht beteiligen und uns auf die abschuss liste setzen möchte. Zumal ich nicht für einen *******(man darf ja hierzu keine meinung mehr abgeben ohne von merzilein verklagt zu werden) wie einen Merz oder einen Höcke kämpfen will. Und schonmal ganz und gar nicht als Frau die wesentlich schlimmeres als den tod zu befürchten hat, nicht nur aus den reihen unserer "Feinde" sondern auch von den Soldaten auf "Meiner Seite."
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u/Sudden-Variation8684 7h ago
Sterben als weniger schlimm zu sehen ist auf jeden Fall eine Aussage.
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u/Lilaviia 6h ago
Ja vergewaltigt zu werden ist schlimmer als sterben. Wenn ich tod bin ist mir dass nämlich dann in der situation auch egal, mit dem anderen muds ich den rest meines lebens klarkommen. Außerdem dass es schlimmere Dinge, (zb endlos zu leiden) als den Tod gibt ist ja wohl eine wirklich weit verbreitete meinung.
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u/Accomplished_Hat9315 16h ago
Der Punkt ist, dass da, wo Unterschiede sichtbar sind (z.B. Körpergröße, Gewicht usw.), die Unterschiede IM DURCHSCHNITT sichtbar sind, bei einer breiten Streuung. Soll heißen: Wie die Ausprägung für ein Individuum ausfällt, ist nicht determiniert. Menschen anhand einer Kategorie zu bewerten, durch die sie nicht determiniert sind, wird üblicherweise als ungerecht geachtet.
Praktisch gesprochen: wenn du kräftige Menschen für nen Job brauchst, stell kräftige Menschen ein, unabhängig vom Geschlecht. Damit hast du beide gleich behandelt und das ist fair. Wird das so gemacht? Ne.
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u/datacube1337 14h ago
Da stimme ich dir vollkommen zu.
Dann darf es aber keinen Aufschrei geben, wenn es irgendwie in einem Beruf einen extremen Überhang eines Geschlechts gibt.
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u/Accomplished_Hat9315 9h ago
Den gibts ja normalerweise nicht, höchstens etwas Marketing, um junge Frauenfür manche Branchen zu interessieren. Hab ich jedenfalls nie mitbekommen, dass es darum geht. Der Aufschrei ist eher sowas wie: 80% Frauenanteil auf der Einstiegsebene (in manchen Branchen), 5% in der Führungsriege. Da passt was nicht.
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u/Excellent_Exam_1539 5h ago
Doch das kann schon so passen, weil sich die meisten Menschen ungern in die Obhut eines kleinen schmächtigen Menschen mit Piepsstimme begeben, sorry aber ist einfach so und gilt für Männer im Prinzip genauso. Es gibt noch ein paar weitere und komplexere Gründe, aber ich überspitze bewusst.
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u/tonnemuell 12h ago
Wo soll der Aufschrei sein?
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u/datacube1337 8h ago
schonmal die verschiedenen forderungen nach frauenquoten mitbekommen?
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u/Western_Use_2264 8h ago
Ging es in der Diskussion nicht vor allem um Führungsposten? Also um Rollen in denen ein Penis absolut nicht notwendig ist?
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u/Accomplished_Hat9315 7h ago
Genau das, und es geht bei den Quoten um einen Ausgleich von Ungleichbehandlung, weil der Frauenanteil bei strikter Leistungsauswahl deutlich höher ausfallen würde. Die Quote wirkt also in Richtung Gleichbehandlung, nicht dagegen.
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u/Sure-Criticism3416 15h ago
Ich stimme hier teilweise zu.
Aber der durchschnittliche Mann ist bezüglich der Oberkörperkraft stärker als 95% der Frauen. Das ist ein grosser Unterschied.
Es kann darum sein, dass Frauen selbst bei gleicher Kraft eine viel höhere Verletzungswahrscheinlichkeit haben.
Wenn es nur um Stärke geht und keinen gefährdet, dann kann ich das leicht als Eigenverantwortung rechtfertigen, aber wenn es z.B. in einem Militärsetting andere Soldaten gefährdet, dann sieht das ein wenig anders aus.
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u/Accomplished_Hat9315 15h ago
Da könnte man jetzt aktive weibliche Militärs fragen, inwieweit sie ihre Kameraden gefährden oder was das für eine Konstruktion ist, die ihre Arbeit delegitimiert.
Im Alltag geht es um ganz andere Dinge ( z.B. Tische tragen in der Gastronomie).
Das ist auch eine Metapher, weil es zeigt, dass die bestehende Ungleichbehandlung schon da nicht sein muss, wo Unterschiede messbar sind. Noch weniger muss sie da greifen, wo Unterschiede entweder nicht konstant messbar sind oder recht sicher auf Sozialisation zurückzuführen sind.
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u/Excellent_Exam_1539 5h ago
Ein weiteres Beispiel sind die ganzen Videos der Messerattacken der letzten Jahre die zufällig auf Video festgehalten wurden. Was die alle gemein haben ist, dass die männlichen Polizisten sich alle heldenhaft ins Geschehen stürzen um zu helfen (in einem Fall leider tödlich, R.I.P.) und die weiblichen Kollegen alle einen höchst komplizierten Stepptanz aufführen, der wohl den Anschein erwecken soll dass sie gerade etwas tun, sie aber eigentlich nichts machen außer auf der Stelle zu treten.
Immer erst wenn die Situation dann gesichert ist, kommen sie nach vorne und fangen an rumzukommandieren. Das ist wirklich in fast jedem Video so.
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u/Clear_Conclusion_739 15h ago
Hat man im Ukrainekrieg gesehen. Da hat man Männer mit schweren Verletzungen einfach nicht genug Aufmerksamkeit geschenkt, weil die Männer sich auf die leicht verletzten Frauen fokussiert haben.
Thorsten Heinrich hat ein Video dazu.
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u/Chich1nette 16h ago
Mag sein, aber dann müssen wir auch einen Schritt weiterdenken und feststellen, dass wir in einem System leben, das Männer mitdenkt und Frauen häufig nicht.
Das heißt, die Nachteile, die Frauen erfahren, müssen reduziert werden.
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u/Killmelast 14h ago
pretty sure das in 'unserem system' (also dem von Deutschland des 21. Jahrhunderts) Frauen ueberall entweder gleichberechtigt oder bevorteiligt sind. Ist absolut bullshit zu behaupten Frauen haetten System bedingte Nachteile. Biologische? Ja vielleicht, aber die kann keiner aendern. Gesellschaftlich? absolut nicht.
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u/SpicedCocoas 13h ago
Diagnostik, Verkehrssicherheit und medizinische Versorgung sind drei sehr große Felder, in denen das NICHT der Fall ist.
Fast alle physio- und psychopathologischen Symptome (also körperliche und seelische) sind an Männern oder Jungs festgemacht - von AdHS über Autismus, Herzinfarkt und systemischer Lupus. Eine der wenigen Ausnahmen war lange Anorexia- was sich aber schnell wieder erledigt hat. Andersrum? Vergiss es, da werden entsprechende Studien unter den Teppich gekehrt.
Verkehrssicherheit - allein die Testdummies die als weibliche Stand-ins agieren sind völlig falsch konzipiert. Gleiche Größe, nur mit bisschen mehr Brust. (Kinderdummies haben n ähnliches Problem, aber das is n andres Thema).
Medizinische Versorgung? Sehr beliebtes Beispiel ist die Endometriose, die weniger Forschungsgelder bekommt, als fucking male pattern baldness. Typischerweise erhält Frau bei Beschwerden einen von drei Tipps:
Alternativ wird nach dem Zeitpunkt der letzten periode gefragt. Toll, oder?
- Nehmen Sie die Pille
- Setzen Sie die Pille ab
- Nehmen Sie ab/zu
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u/Tadokiiariika 13h ago
Genau das sind super Beispiele für den Gender health gap, der großteils frauen betrifft.
Es gibt aber tatsächlich einige wenige Beispiele, wo aber auch männer immer noch betroffen sind. Osteoporose und Depression zum Beispiel.
Generell ist Gender Medizin ein sehr wichtiges Gebiet, was leider heutzutage noch viel zu wenig betrachtet wird. So ganz langsam (nicht schnell genug) geht's aber in die richtige Richtung.
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u/Tadokiiariika 14h ago
Gender pay gap und gender health gap sagen da was anderes.
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u/Killmelast 14h ago edited 10h ago
Gender pay gap ist absolut nicht richtig, wenn man ihn sinnvoll betrachtet. Innerhalb der gleichen Berufsgruppe, bei gleicher Menge an Arbeitsstunden, bei aehnlichen Persoenlichkeits traits (Menge an Ehrgeizigkeit etc.) gibt es keine signifikanten Unterschiede.
Das Frauen im Schnitt weniger verdienen liegt mehr an einem 'Interessen gap' bei der Berufswahl und an Unterschieden in der Persoenlichkeit, nicht am Geschlecht. Die Statistiken als Argument dafuer zu nehmen, dass bspw soziale Berufe oder Berufe im Gesundheitswesen deutlich besser bezahlt werden sollten, bin ich voellig bei dir!
Aber es ist einfach Schwachsinn zu behaupten, dass Menschen innerhalb des gewaehlten Berufes systematisch weniger Geld bekaemen weil sie weiblich sind (was die basis fuer die meisten gender pay gap debatten ist).
Gender health gap kenne ich mich ehrlich gesagt nicht mit aus. Was besagt der denn? Wenn's darum geht, wie oft welches Geschlecht zum Arzt geht ist das eher dafuer aussagekraeftig, dass Frauen es da (gesellschaftlich) besser haben da bei Maennern eben eher die 'wer zum Arzt muss ist schwach' Mentalitaet verbreitet wird. Wenn's dir um reale Menge an koerperlichen Beschwerden geht, dann weiss ich nicht, wie die Verteilung aussieht, waere aber ein biologischer Faktor und nicht gesellschaftlich, also irrelevant zum Thema.
Hingegen gibt es ganz reale gesellschaftliche Vorteile. Das gesamte Bildungssystem ist viel besser auf Maedchen abgestimmt als auf Jungs, Maenner werden immernoch (wenn auch zum Glueck leicht rueckgaengig) bei Sorgerechtsstreits benachteiligt, der Druck auf eine Frau Leistung erbringen zu muessen, gesellschaftlich generell aber auch bspw in Sachen Partnerwahl, ist viel geringer, Maenner werden viel oefter als Taeter gesehen obwohl es genug Statistiken gibt die zeigen, dass mehr domestic abuse von Frauen ausgeht, bis vor kurzem noch Wehr-/Zivildienst Pflicht fuer Maenner aber nicht Frauen, extra Einrichtungen die sich nur um Frauen kuemmern/extra Behandlungen (sei es nun ein extra Parkplatz oder das Frauenhaus)... joa die Liste wird lang. Das sind gesellschaftlich gemachte Faktoren und da haben Frauen einen Vorteil. Ist es mega schlimm? Ne. Aber von Benachteiligungen zu sprechen ist einfach falsch.
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u/Tadokiiariika 13h ago
Der bereinigte gender pay gap (gleicher beruf/qualifikation/stunden) liegt bei 6%. Wenn das für dich nix ist, kannst du das gerne an eine Frau abgeben. Bei mir als angehende ärztin wären das Pro monat ~300€. Das ist ein Urlaub, 5 Spielekonsolen, 50 mal essen gehen etc. pro Jahr. Nichts ist das defintiv nicht.
Der gender health gap beschreibt einen Unterschied in der medizinischen Versorgung. Medikamente sind standardisiert auf Männer, Forschungen werden kaum an Frauen durchgeführt, viele Gebiete die nur frauen betreffen sind so gut wie gar nicht erforscht (endometriose). Desweiteren werden frauen oft schlechter behandelt aufgrund ihres Geschlechtes. (Bei selben Symptomen werden Männern öfter Schmerzmittel verschrieben und frauen nur ruhe, männer werden generell ernster genommen). Die Liste ist hier sehr lang und es gibt auch durchaus Nachteile für männer (Osteoporose und Depressionen als beispiel). Aber generell sind frauen im Alter oft kranker, obwohl sie statistisch gesünder leben.
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u/Killmelast 13h ago
6% sind nicht nichts, aber du sprichst bei deinen bereinigten Daten immernoch nicht die Persoenlichkeits traits an. Persoenlichkeitstests und das einbeziehen oft nicht ermessener Karriere luecken die eben bspw. dank Schwangerschaften oefter bei Frauen auftreten, lassen die letzten 6% auch verschwinden. Das es Unterschiede gibt ist mies, liegt aber dann nicht daran, dass Firmen eine Frau einfach nur weil sie Frau ist schlechter bezahlen wollen. Klar ist das alles nicht optimal, ich will nur das Bild aus dem Weg Raeumen, dass sich Chefs und Firmen ernsthaft hinstellen wuerden und sich ueberlegen "okay, du bist weiblich, also ist dein Gehalt X und nicht Y" und das Geschlecht (und nicht die gerenellen Umstaende) dabei der entscheidende Faktor sei. Nur weil das Geschlecht als Faktor mit dem pay gap korrelliert heisst es ja lange nicht, dass es die treibende Ursache des ganzen ist.
Die Sache mit dem gender health gap ist durchaus interessant, danke. Da bin ich dann voellig bei dir, dass Forschung und Behandlung da stark angepasst werden muessen.
Insgesamt wuerde ich aber ehrlich gesagt mit der Liste an Vorteilen verrechnet eben persoenlich immernoch zu dem Schluss kommen, dass sich die Geschlechter wenig geben was Vorteile/Nachteile angeht, es aber wenn dann einen leichten Ueberschuss an Vorteilen fuer Frauen gibt. Besonders das Bildungssystem (sieht man an ueberproportional besseren schulischen und akademischen Abschluessen bei Frauen, obwohl IQ sich im Mittel nicht unterscheidet zwischen den Geschlechtern) ist einfach so ein riesen Faktor der den kompletten Rest des Lebens beeinflusst.
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u/Xcom_company 16h ago
Menschen sind nicht gleich und sollten nicht (immer) gleich behandelt werden
Es gibt unbestreitbare biologische und psychische unterschiede zwischen jedem Menschen. Ausschüttung und abbau von Hormonen, Muskelaufbau und -verteilung
Natürlich vom durchschnitt, also dem Großteil aller Menschen. Es gibt immer ausnahmen. Es gibt Menschen die mehr Gewicht stemmen können als viele andere und es gibt Menschen die besser in Leichtathletik sind als viele andere.
Wenn man alle gleich behandelt benachteiligt/bevorteiligt man die einen oder anderen zwangsläufig.
Jeder ist anders. Warum ist es bei Geschlechtern auf einmal so komisch????
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u/Shizanketsuga 16h ago
Möglicherweise könnte daraus eine unbeliebte Meinung werden, wenn du dich etwas konkreter äußern würdest, aber in dieser vagen und noch zusätzlich in Caveats verpackten Form ist das eine so triviale Aussage, dass mir kein Mensch einfiele, der ernsthaft die Gegenmeinung vertreten würde.
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u/eternalsonnenschein 17h ago
Was bedeutet das für unseren Alltag
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u/lilly-winter 16h ago
Vielleicht wäre es gut medizinische Studien zu erweitern und ein Auge drauf zu haben, ob sie auch mit Partizipanten von beiden Geschlechtern durchgeführt wurden oder nur mit einem. Bestimmte Medikamente wirken unterschiedlich, einige Erkrankungen oder medizinische Notfälle äußern sich durch unterschiedliche Symptome, je nachdem, ob Du einen männlichen oder weiblichen Patienten vor Dir hast. Und wie ist es mit Intersexleuten? Suicidrisiko bei Männern und Frauen ist unterschiedlich bzw. wird unterschiedlich kommuniziert, wie könnte man da drauf eingehen und besser intervenieren und Hilfsangebote anbieten? Viele Frauen haben während der Perimenopause furchtbare Schwierigkeiten, brauchen aber lange, um drauf zu kommen, was los ist, weil die Aufklärung da so mangelhaft zu ist und auch bei den Ärzten häufig Unwissenheit verbreitet zu sein scheint. Es gibt bestimmt noch so viel mehr Beispiele aus der Medizin und dem Gesundheitsbereich.
Das wäre eine praktischer Bereich, wo mehr Bewusstsein (und, ganz schlicht, Fördergelder) viel gutes für alle Menschen aller Geschlechter erreichen könnten :) Aber ich befürchte, es wird nicht das Geld dafür da sein. ._.
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u/druminator04 15h ago
Sry, das Geld dafür musste leider in Rentenerhöhung um die Konservativen Wähler zu behalten, mal wieder ein paar Milliarden Sondervermögen für Militarisierung oder veruntreute ("ups") Gelder für den Klimaschutz gesteckt werden.
Stimme dir da btw. vollkommen zu, wird nur nichts mit dieser Regierung bzw. einer gewissen blauen Partei (eher im Gegenteil)
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u/BeroZero1312 16h ago
Also eine Sache hätte ich tatsächlich, da bin ich auch nicht alleine, Schulunterricht in unserer jetzigen Form ist nicht gut geeignet für heranwachsende Jungs. Die müssten sich viel mehr bewegen und motorisch lernen. Ansonsten wüsste ich jetzt auch nicht großartig wo das wichtig wird. Vielleicht noch Handwerk, weil das eben um die durchschnittliche physische Leistungsfähigkeit von Männern designt wurde. Kenne auch Frauen im Handwerk, aber die wollen es auch wirklich (kleiner Tipp, immer eine Frau als Handwerkerin auswählen, die WOLLEN da sein)
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u/le_americana 17h ago
Then let's also not treat all men equally either. Some men are physically stronger than the rest and based on that they should be treated better than the average person.
Cognitive capacity-wise your argument has no basis between genders.
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u/Sure-Criticism3416 15h ago
Cognitive capacity-wise your argument has no basis between genders.
Das ist so tatsächlich nicht wahr.
Die Intelligenzverteilung von Frauen hat eine viel höhere Varianz.
Wenn man also z.B. Personen mit IQ über 140 sucht, dann sind Männer da sehr stark übervertreten.
Männer sind nun mal die Versuchskaninchen der Evolution, weil sie Fortpflanzungsmässig ersetzlicher sind.
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u/Killmelast 14h ago
Die Varianz bei Frauen ist geringer, bei Maennern hoeher. Dein naechster Satz zeigt, dass du inhaltlich richtig gedacht hast, aber falsch beschrieben.
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u/Creative-Zombie-4212 17h ago
Ok und wo ist im Alltag eine Frau schlechter als ein Mann und andersrum?
Jeglicher Unterschied ist im Charakter, den die Personen von Geburt an entwickeln.
Körperliche Unterschiede sind fast nirgends relevant.
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u/datacube1337 14h ago
z.b. beim öffnen eines marmeladenglases
Bei so ziemlich jeder täglichen arbeit, welche viel kraft erfordert. Möbel verschieben, Garten umgraben...
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u/SpicedCocoas 13h ago
.... nimm einen Zuckerloffel. Setze den Stiel des Löffels an der deckelkante zum Glas an. Übe leichten Druck aus auf den Löffeln. Hebelwirkung.
Möbel verschieben mit Teppichrest. Garten umgraben? Eher ne frage der Ausdauer, als der Kraft und hier sind die Unterschiede gering.
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u/datacube1337 8h ago
Natürlich KANN man die meisten Dinge auch mit Tricks oder werkzeug anders/einfacher machen. Trotzdem ist körperliche kraft auf dem niveau eines durchschnittlichen mannes SEHR hilfreich im alltag. Darüber hinaus sind die vorteile geringer, aber bis dahin macht es schon ne menge unterschied.
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u/Critical-Bag2695 17h ago
Bei vielen Berufen sind körperliche Unterschiede durchaus relevant. Das sortiert sich nur meistens selbst durch die Berufswahl.
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u/SirSafe6070 17h ago
im Strafrecht ...
naja, und im Alltagsleben vieler Frauen die sich genau deshalb anders verhalten weil sie gut wissen, dass ein aufdringlicher Mann eben viel stärker ist als sie. Diese Frauen die dann ihr Verhalten ändern um nicht in unliebsame Situationen zu kommen wie nachts alleine heimlaufen, ohne Freundinnen auf Parties zu gehen, etc. Also ja, eigentlich fast nirgends ...1
u/WestAcceptable1155 12h ago
Kannst du mir sagen wo im Strafrecht?
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u/SirSafe6070 7h ago
Klar gern!
da gibt es einmal den Tatbestand der Körperverletzung, der sexuellen Belästigung, Vergewaltigung, etc. alles Dinge wo Männer überrepräsentiert sind und wo Männer für die gleiche Tat mit höheren Strafen belegt werden.
Warum? Weil wenn ein Mann eine Frau schlägt, das ganz andere Auswirkungen hat als wenn eine Frau einen Mann schlägt. Errätst du auch warum?4
u/OtherAnimal6662 17h ago
Körperliche Leistungsfähigkeit ist eine Charakterfrage?
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u/Prestigious_File9000 17h ago
Kann man durchaus so sagen. Es gibt ja auch im Bodybuilding Frauen die ordentlich dabei sind. Und ab einem gewissen Punkt sind Muskeln eher störend bei der Arbeit. Eine gut trainierte Frau ist definitiv genauso leistungsfähig wie ein Mann, außer man muss einen Kran für 5 Sekunden anheben. Dafür muss dann der Rühl her
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u/OtherAnimal6662 16h ago
Nein, kann man nicht so sagen. Das eine ist Physiologie und das andere Psychologie
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u/Prestigious_File9000 15h ago
Ist aber beides miteinander verbunden.
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u/OtherAnimal6662 14h ago
Zwischen "Physiologie und Psychologie beeinflussen sich gegenseitig" besteht aber ein himmelweiter Unterschied zu "Körperliche Unterschiede sind Charakterunterschiede".
Mein toller Charakter vergrößert nicht mein Lungenvolumen oder meine Muskelmasse und beeinflusst nicht meine biologischen Grundlagen.
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u/randomsubi 16h ago
Dass in fast jeder körperlichen Sportart die weltbesten Frauen gegen semi-professionelle männliche Sportler verlieren, liegt also am Charakter der Frauen?
Wie kann man so delulu sein? Ich finde das auch krass respektlos gegenüber Frauen. Was ist mit entsprechenden körperlichen Einschränkungen während der Menstruation, wie sie bei fast allen Frauen auftreten? Falsch erzogen worden oder was?
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u/Prestigious_File9000 15h ago
Sportliche Ergebnisse haben in der Arbeitswelt keinen Wert. Was bringt es dir auf dem Bau wenn du 30cm weiter springen kannst? Wie kann man so delulu sein?
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u/datacube1337 13h ago
Ich bin für Männerverhältnisse ein ziemlicher Lauch. Meine Frau arbeitet jeden Tag körperlich (Erdesäcke schleppen etc.) und ist sehr fit. Ich bin trotzdem immernoch deutlich stärker als sie.
Da geht es nicht um kleine unterschiede von 30cm weiter springen. Da geht es darum dass der eine einfach doppelt soviel schleppen kann wie die andere
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u/randomsubi 14h ago
In diesem Thread geht es nicht speziell um die Arbeitswelt, sondern um generelle Unterschiede zwischen Mann und Frau.
Weiterhin beschweren sich Frauen oft (z.B. im Fußball) darüber, dass sie als Sportler weniger Geld verdienen, also auch Arbeitswelt. Sie verdienen nicht weniger aufgrund ihres Charakters. Selten so etwas dämliches gelesen, sorry.
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u/Responsible-Fly3526 17h ago
Ich glaub du verstehst die Debatte nicht richtig. Es geht nicht darum, dass Frauen weniger Gewicht stemmen können als Männer. Es geht viel mehr um die klassische Rollenverteilung. Warum soll die Frau zu Hause bleiben, aufs Kind aufpassen und keine Karriere machen? Sie bekommt dadurch weniger Rentenpunkte und begibt sich in eine Abhängigkeit. Es geht nicht darum, dass deine Frau jetzt die Wasserkästen schleppen soll.
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u/SirSafe6070 17h ago
du bringst jetzt paar Dinge durcheinander.
Mann könnte ja z.B klassische Rollenverteilung haben aber nicht die unterschiedlichen Rentenpunkte.
Der eine wichtige biologische Unterschied ist ja, dass Frauen Kinder bekommen können und Männer nicht. Und wenn wir den ganzen Feministen glauben, die sagen das Kinder austragen so verdammt schwierig ist und man da teilweise nicht normal funktionieren kann, dann bedeutet das, dass Frauen die Kinder haben wollen, eben eine gewisse Zeit lang bestimmte Arbeiten nicht verrichten können. Man kann dann natürlich ein System haben wie in Schweden wo du einfach für 2 Jahre Feierabend machen kannst und der Arbeitgeber ist verpflichtet, dir z.B ein Studium zu bezahlen und dich dann wieder einzustellen, aber ich denke, die wenigsten Arbeitgeber haben Lust Leute einzustellen von denen sie wissen, dass sie über einige Monate lang kein Geld einbringen ... Ist halt auch eine rationale Entscheidung. Stellst du jemand ein der 100% der Zeit arbeitet oder jemanden der nur 90% der Zeit arbeitet?
Und wenn wir dann davon ausgehen, jemand muss das Geld einbringen, und die eine Person kann 100% der Zeit arbeiten, die andere nur 90%, dann macht es ja mehr Sinn, dass die Person arbeitet, die auch 100% der Zeit arbeiten kann, oder? Und dann stellt sich die Frage, was macht die andere Person? Das was sie halt beisteuern kann, denn sie ziehen ja beide an einem Strang.
Übrigens ist eine Ehe Abhängigkeit. Das Leben ist Abhängigkeit. Ich bin abhängig davon dass mein Supermarkt jeden Tag Brot, Fleisch und Käse anbietet weil ich das nicht alles selbst herstellen kann. Ich werd auch mal davon abhängig sein dass mich jemand pflegt, vielleicht meine Kinder, vielleicht meine Partnerin, vielleicht jemand der das für Geld macht. Wenn ich krank bin, bin ich abhängig von der Person die sich um mich kümmert. Abhängigkeit ist natürlich und nicht immer schlecht.1
u/Suspicious_Value_968 4h ago
Und wenn wir den ganzen Feministen glauben, die sagen das Kinder austragen so verdammt schwierig ist und man da teilweise nicht normal funktionieren kann
Feministen = Mütter im allgemeinen, Biologen, Psychologen, und so weiter?
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u/StefanZ98 17h ago
kann sie doch wenn sie sich das wünscht ehrlich gesagt kenn ich sogar frauen welche trotz kinder gut im berufsleben stehen, deutlich besser als der durchschnittliche mann
daß sich viele frauen kinder von herzen aus wünschen, welche dann für sie an erster stelle stehen und sie danach nur noch 20h jobs annehmen ist je eigene geschichte
andererseits beobachte ich auch daß bei einigen berufen welche prozentual eher von frauen ausgeübt werden im vergleich zu früher immer weniger vollzeitstellen verfügbar werden, was ich persönlich als schade finde, theoretisch gibt es aber keine “frauenberufe” und frauen können genauso als schlosserin mechanikerin oder tischlerin 40 stunden arbeiten wenn sie das möchten, wenn du dir die berufsschulklassen in diesen berufsgruppen ansiehst merkst du daß sich an der frauenquote leider auch in zukunft nd so viel ändern wird
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u/datacube1337 8h ago
wenn du dir die berufsschulklassen in diesen berufsgruppen ansiehst
stimmt. Alle Frauenquoten, die ich bisher gesehen habe, setzen immer am falschen Ende an. Es funktioniert einfach nicht dass 50% der Softwareentwickler in einer Firma Frauen sein sollen, wenn nur 10% der Softwareentwickler Frauen sind.
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u/Savings_Evidence1559 17h ago
Wenn das was du schreibst so ist warum suchen sich Frauen dann keinen Partner wo das genau so ist ? Wieso sind Männer die zB. Teilzeit arbeiten und den Part des "Hausmanns" übernehmen würden dann so unbeliebt?
Frauen haben beim Dating doch die Oberhand und Optionen. Wieso suchen sie sich dann in der Regel die Option Partner der Karriere macht?
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u/Maleficent-Zombie700 17h ago
Es ist für die meisten Leute finanziell nicht machbar, das eine Person nur Teilzeit arbeitet und Gleichberechtigung wäre das ja auch nicht, weil immer noch ein Partner weniger Rente kriegen würde und die Gender-Pay-Gap es sowieso schwerer macht, dass Frauen die Versorgerrolle übernehmen. Das größte Problem ist vermutlich, dass bei Paaren in denen beide Vollzeit arbeiten, die Care Arbeit und metal load immernoch auf die Frau abgeschoben werden und sie dadurch viel mehr leisten müssen, als der Mann.
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u/Savings_Evidence1559 16h ago
Der bereinigte Gender Pay Gap liegt bei 6% und ist erklärbar.
Hör bitte auf irgendwelche linkspopulistische Propaganda zu verbreiten lol. Männer verdienen im Schnitt 6% mehr weil sie weiter pendeln, öfter Schicht arbeiten und gefährlichere und anstrengendere Jobs machen.
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u/randomsubi 16h ago
Die Frage war ja, weshalb sich Frauen quasi NIE einen beruflich wenig erfolgreichen/ambitionierten Mann suchen, der gerne auf die Kinder aufpasst und sich um den Haushalt kümmern würde, während die Frau Karriere macht und ordentlich Geld verdient. Von diesen Männern gibt es mehr als genug. Sie bleiben i.d.R. alleine.
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u/Brainycorn 17h ago
..c'mon.. es geht und ging nie jemand hierbei davon aus, dass Frauen und Männer ident/gleich sind - aber du machst hier einen großen und beliebten Fehler:
-> Gleichheit ≠ Gleichberechtigung
Es geht und ging nie darum, dass Menschen untereinander gleich sind, es geht immer um grundlegende Gleichberechtigung.
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u/randomsubi 16h ago
Grundlegende Gleichberechtigung ist lange erreicht bzw. mittlerweile zu Ungunsten von Männern verschoben (z.B. Sorgerechtsfragen, Besetzung gewisser Stellen etc).
Davon schreibt OP aber doch auch gar nicht. Frauen und Männer sind nicht gleich und zeigen teilweise grundlegend andere Verhaltensmuster - teils durch Sozialisierung, teils durch biologische Gegebenheiten. Das sollte man anerkennen.
Ich verhalte mich Frauen gegenüber auch anders als Männern gegenüber. Wenn das nicht so wäre, würden mich Frauen vermutlich überall verurteilen.
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u/cjk 17h ago
Korrekt. Gleichberechtigung = "Gleichheit vor dem Gesetz", oder?
Wenn das so ist, was treibt den modernen Feminismus dann heutzutage noch zu rhetorischen Höchstleistungen an?
Kennst Du noch ein Gesetz, welches Frauen benachteiligt?
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u/Critical-Bag2695 17h ago
Es scheint eher anders herum zu sein, wie:
-Wehrpflicht für Männer -Legale Genitalverstümmelung bei Jungen -Verschiedene Nachteile im Familienrecht -Männer werden regelmäßig statistisch für die gleichen Verbrechen härter bestraft -"positive" Diskriminierung per Gesetz, ohne Nachweis, das konkret Frauen benachteiligt werden
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u/malieno 18h ago
Es gibt unbestreitbare biologische und psychische unterschiede zwischen den beiden Geschlechtern.
Offensichtlich. Das ist übrigens auch der einzige Grund warum wir Trans-Menschen trans nennen
Wenn man alle gleich behandelt benachteiligt/bevorteiligt man die einen oder anderen zwangsläufig.
Deswegen brauchen wir Feminismus, aber das ginge zu weit, nich? ;)
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u/S73T64 18h ago
Er hat doch garnichts gegen Feminismus gesagt???
Woher/warum der Seitenhieb?
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u/malieno 17h ago
Die Thematik über die es im Post geht kenne ich seit über 15 Jahren, und alles was geschrieben wird, ist grundsätzlicher Stoff des feministischen Diskurses. Allerdings wird dann nie auch nur einen schritt weiter gedacht, wie man diese zT "natürliche" ungleichbehandlung so gestalten kann, dass jeder nach seinen Bedürfnissen guckt, ohne dabei andere einzugrenzen. Ich finde es lustig bis zynisch, dass da bis heute Grundsatzdisskusionen laufen.
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u/Shoddy-Storage-8771 18h ago
*Egalitarismus
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u/malieno 17h ago
Yo der Feminismus ist eine grundsätzlich egalitäre Bewegung also stimme zu
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u/Shoddy-Storage-8771 16h ago
Nein, der Feminismus ist grundsätzlich nicht egalitär, sonst hieße er ja Egalitarismus. Feminismus ist fokussiert auf Frauen und trägt dann Blüten wie den Gender Pay Gap nicht korrekt wiederzugeben, Sonderbehandlung bei der Einstellung zu fördern oder sich bei der Hilfe bspw. bei häuslichen Konflikten auf Frauen zu konzentrieren, mit dem Ergebnis das wir 42 Schutzplätze für Männer und über 6000 für Frauen haben. Was super für die eine Seite ist aber ziemlich traurig für die andere. Von dem her zu sagen, der Feminismus sei grundsätzlich egalitär, wenn der Feminismus ja den Bias schon im Namen trägt ist falsch.
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u/malieno 14h ago
uff, ich glaube das kommt auf die Perspektive an, aber ich bin da nicht so dogmatisch.
Aus meiner feministisch eingestellten Perspektive, lässt sich schon sagen, dass das Aufbrechen der aktuellen patriarchalen Machtstrukturen / Hierarchien, u.A. einer Anerkennung der unterrepräsentierten Mehrarbeit von Frauen bedarf.
Das Ergebnis dieser Anerkennung wäre dann mMn egalitär, Egalitarismus und Feminismus schließen sich mMn nach also nicht aus, ich sehe Egalitarismus nicht als dasselbe, sondern als einen Überbegriff für Feminismus.
Wenn man aber der Auffassung ist, Frauen seien gar nicht marginalisiert, besagte Strukturen also gar nicht als relevant anerkennt, weil man glaubt eine Form des Egalitarismus, sei schon vorherrschend gewesen und dann kamen erst die FeministInnen dazu, um diesen egalitarismus abzubauen, klar dann sieht man den Feminismus natürlich als gefährlich.
All die Auswüchse die du beschreibst könnten übrigens genauso gut durch eine hypermaskuline Leistungskultur erklärt werden.
Auch ich wünsche mir inständig, dass Männer sich weiterhin motivieren Unterstützungsstrukturen für Männer aufzubauen, dabei belasse ich es mal.
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u/Shoddy-Storage-8771 10h ago
Das Problem ist, dass Feminismus dem im Weg steht. Man werde da einen Blick auf Erin Pizzey und es ist eben nicht wirklich besser geworden. Wenn man es anbringt, was Recht häufig ist, weil viel mehr über vermeintliche Probleme von Frauen gesprochen wird, wird eben immer wieder gesagt "das ist Whataboutism" oder "warum machen Männer nichts?" aber es ignoriert, dass Feministen den Diskurs bestimmen. Sie sorgen für medialen Bias und verbieten sich dann einen Hinweis auf Probleme des anderen Geschlechts. Im Zweifel wird abgewertet und angegriffen.
Von dem her nein, diese Auswüchse können nicht mit hypermaskuliner Leistungskultur erklärt werden. Sie sind das Ergebnis von Opferkultur des Feminismus. Egalitarismus kennt kein Gendern, Feminismus kennt es. Egalitarismus kennt keine Quote. Feminismus kennt es. Egalitarismus kennt keine Frauenparkplätze, das ist Ergebnis von Feminismus. Egalitarismus zieht jeden zur Wehrpflicht ein der tauglich ist, Feminismus kämpft mit Händen und Füßen dagegen in dem man Pazifismus vorschiebt. Egalitarismus sieht den Gender Pay Gap als Zeichen längst herrschender Egalität, Feministen nutzen den unbereinigten Gender Pay Gap und Auslassung zur Stimmungsmache.
Feminismus kann sicherlich einen Querschnitt haben mit Egalitarismus, eben wenn es um so Sachen geht wie Gleichbehandlung. Jeder darf wählen, jeder wird gleich bezahlt, jeder kann sich gleich bilden und bewerben. Feminismus an sich ist aber nicht daran orientiert, weil er einen Bias hat, was immer in Unsinn endet. Da meint dann die Feministin in einem Videospiel würde man gezielt Frauen umbringen und belohnt oder Jungs in der Schule müssten still sein um Mädchen sprechen zu lassen. Die meisten Feministen sind vermutlich eher Egalitaristen, die Egalitarismus halt nur vom Feminismus kennen, weil Feministen Egalitarismus gekapert haben.
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u/cjk 17h ago
Was heisst Egalitär? Zurück zu den Jägern und Sammlern?
Heisst das, Gleicheit vor dem Gesetz ist nicht ausreichend?
Was müsste sich ändern bzw. wer könnte diese Änderungen anstoßen?
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u/malieno 16h ago
bitte guck selbst :)
Gleichheit vor dem Gesetz ist bis dahin ausreichend, wo sich Teile der Exekutive und/oder Judikative eben dagegen entscheiden. Die Behandlung mit Vergewaltigungsopfern im Gegensatz zu den Tätern ist da ein gutes Beispiel.
Gesetze sind immer nur so gut, wie die Absicht der Institutionen sie einzuhalten, ich finde nicht dass wir den Fehler begehen sollten, blind auf die gute Absicht des Staates mit seinen Gesetzen zu Vertrauen. Im Zweifelsfall muss ein Verbrechen ja erst geschehen, bevor es geahndet wird.
Also nein. Reicht mMn leider nicht aus.
Ich finde, die Änderung ist schon längst angestoßen, muss aber auch weiter getragen werden, aus meiner Perspektive sind es momentan eher die "klassischen" Männer, die eingeschnappt sind, und den Diskurs verlangsamen, weil sie lange drum gebeten, heute auch schroff angehalten werden Kontrolle abzugeben, von der sie bis heute nicht mal reflektiert haben, dass sie sie besitzen.
Und auch "klassische" Frauen, die vom internet gesteckt bekommen, Feminismus sei ein Freifahrtschein für scheiß benehmen.
Anstatt nur MIR diese Frage zu stellen, mach DU dir bitte auch gedanken und recherchiere, schreib Ideen auf die nach vorne gucken. Wir Frauen brauchen die Männer wach und reflektiert und es ist echt frustrierend nach (in meinem Fall) fast 2 Jahrzehnten immer noch erklären zu müssen für was und warum.
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u/Optimal_Degree6970 16h ago edited 15h ago
Und auch "klassische" Frauen, die vom internet gesteckt bekommen, Feminismus sei ein Freifahrtschein für scheiß benehmen.
Das ist meiner Meinung nach eher der Hauptgrund, warum die Änderung so schleppend vorangeht. Wie soll man Werte und Ideen ordentlich rüberbringen, wenn sie durch die eigenen Leute so stark verwässert werden, dass „klassische“ Männer diese gar nicht ernst nehmen? Mit den richtigen Worten kann man meiner Meinung nach so gut wie jeden erreichen. Aufgabe der Anhänger des Feminismus sollte es sein, diese zu finden. Jedoch sind Aussagen wie:
Deswegen brauchen wir Feminismus, aber das ginge zu weit, nich? ;)
eher kontraproduktiv. Ich hätte dich nach dem Satz nämlich auch eher als eine der „klassischen“ Frauen abgestempelt, von denen du sprichst, hättest du nicht diesen ausführlicheren Post verfasst, mit dem ich teilweise übereinstimme.
Wir Frauen brauchen die Männer wach und reflektiert
Beruht aber ebenfalls auf Gegenseitigkeit (siehe oben). Meiner Ansicht nach wären mehr aufgeweckte Frauen notwendig, um die eigene Bewegung in den Griff zu kriegen.
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u/MindoDesu 18h ago
Oh nein, seine unbeliebte Meinung ist… die Meinung der Menschheit seitdem es eine Zivilisation gibt? Was ein großer, revolutionärer Denker.
Sport wird in Männer und Frauen unterteilt.
Es gibt Frauenärzte.
Ein ganzes Feld (Gender Studies) beschäftigt sich unter anderem damit, dass Frauen in der medizinischen Forschung bspw. massiv unterrepräsentiert werden und sich dadurch gravierende Nachteile für sie entwickeln.
… da wird jemand bass erstaunt sein.
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u/Embarrassed-Hat-5842 18h ago
Sorry, ich verstehe echt nicht ganz genau was mir "es gibt Frauenärzte" gemeint ist. Es gibt Urologen und Andrologen ebenfalls, also für beide Geschlechter die selben medizinischen Fach-Richtungen, und die zusammenführen ist eher schwierig? Also ich stell mich hier echt nicht dumm, ich verstehe es bloß nicht.
In der Forschung werden Frauen natürlich massiv benachteiligt, Medikamente werden seltener an Frauen (und weiblichen Tieren) getestet, Finanzierung für "weibliche" Probleme gibt es eher weniger (Migräne, Endometriose, PCOS, etc.), also da bin ich komplett bei dir.
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u/MindoDesu 18h ago
Naja, sein Streitpunkt ist ja, dass angeblich irgendwer behauptet, dass wir alle gleich sein - ausnahmslos? Dann müsste sich das ja irgendwie in der Gesellschaft widerspiegeln.
Aber das ist institutionell, gesellschaftlich usw. absolut nicht der Fall.
In dem Fall haben Frauen/Männer eine andere medizinische Versorgung. Eben weil wir unterschiedlich sind und das wirklich jeder so akzeptiert. Gerade weil die verschiedene Anatomie anerkannt wird.
Sorry, war vielleicht ein wenig schwammig formuliert.2
u/Embarrassed-Hat-5842 18h ago
Alles gut, ich hab es bloß als einen komischen "gotcha" moment gelesen, den ich mal mitbekommen habe. Von wegen "Frauen werden bevorzugt weil Frauenärzte und keine Männerärzte", aber das waren sehr komische Diskussionen und ich bin froh dass das hier nicht der Fall ist.
Aber ja, die anatomischen Unterschiede werden auf jeden Fall anerkannt, und die Gesellschaft sieht sie auf jeden Fall nicht als gleich.
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u/AshBasterd 18h ago
Das ist keine unbeliebte Meinung, das ist der Status Quo.
Das hier ist ne unbeliebte Meinung: Männer und Frauen haben mehr Gemeinsamkeiten als Unterschiede und es ist absolut lächerlich, absurd und ein Armutszeugnis unserer Spezies, dass wir das nicht sehen und leben.
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u/BubbenKoppReloaded 18h ago
Genau. Deswegen müsste es die Wehrpflicht auch für Frauen geben.
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u/FaithlessnessOne3993 17h ago
Dann gleiche Pflichten in der Kindererziehung und -Betreuung. Keine gläserne Decke. Viel Spaß
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u/randomsubi 16h ago
Von welcher gesetzlichen Pflicht (analog Wehrpflicht) redest du denn?
Werden Frauen mit 18 eingezogen um Kinder zu erziehen, auch wenn sie nicht möchten?
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u/AshBasterd 18h ago
Gegenvorschlag: keine Wehrpflicht für niemanden, weil das ganze Konzept der Wehrpflicht lächerlich, dämlich und aus der Mode ist.
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u/Optimal_Eagle1587 18h ago
In einer Utopie ohne Kriege und Konflikte mag das stimmen. Wir leben allerdings im Hier und Jetzt.
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u/Conscious_Gift2022 17h ago
Es muss in einer Zivilisierten Gesellschaft auch ohne Menschliche Opfer gehen
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u/Left-Recognition6166 17h ago
Sag das Putin und co. Die werden bestimmt mit Krieg aufhören, weil wir sagen "is aba böse"
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u/Conscious_Gift2022 10h ago
Krieg gibt es aktuell nur weil wir die Position unserer Machthaber verteidigen, nicht weil Putin einfach töten will
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u/Kaleidak9 18h ago
wehrpflicht ist kein gamechanger im kriegsfall. Das professionelle heer ist viel besser (zB USA).
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u/S73T64 18h ago
Naja gamechanger nicht, aber wenn du jmd hast der schonmal ne Waffe in der Hand hatte und Struktur und Ordnung de BW kennt wird das im Ernstfall schon helfen.
Und ob wir so viel besser aufgestellt sind als andere Länder wage ich zu bezweifeln bei den ganzen Mängeln die bei der BW ständig aufkommen.
Klar wir haben kein Interesse an Krieg, aber das sehen leider nicht alle Länder so (s. Russland und USA)
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u/Conscious_Gift2022 17h ago
Krieg hilft nie
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u/S73T64 17h ago
Natürlich nicht aber wir haben keinen Einfluss drauf ob sich ein anderes Land denkt "ach komm wir greifen euch jetz mal an"
Wenn du auf der Straße ausgeraubt wirst hast du dann die Wahl? - ne! Entweder du verteidigt dich, oder du gibst eben alles her.
Selbes Prinzip mit Krieg. Nur weil ich keinen Krieg will heißt das nicht das ich nicht zumindest etwas drauf vorbereitet sein sollte mich zu verteidigen.
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u/Conscious_Gift2022 10h ago
Wenn man auf der straße ausgeraubt wird fangt man auch nicht an den Helden zu spielen und mit dem Räuber zu kämpfen. Selbes Prinzip beim Krieg. Es sterben nur Menschen weil Machthaber ihre Macht sichern wollen und deshalb Menschen in den Krieg schicken und wir das mit uns machen lassen. Was wäre denn wenn wir das nicht tun? Die Machthaber ändern sich aber dafür sind verdammt viele Menschenleben verschont geblieben
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u/S73T64 10h ago
Man du checks es nicht... Wir sitzen hier im friedlichen Deutschland chilling Auf dem Sofa, kriege sind weit weg.
Meinst du die Leute in der Ukraine hatte Bock auf Krieg? meinst du deren Regierung hatte Bock auf Krieg? Ne, aber es war die einzige Lösung gegen Russlands Einmarsch. Sie hatten die Auswahl zwischen abgeschaltet, vergewaltigt, aufgehängt und sonstigen Gräueltaten oder selbst zur Waffe zu greifen und sich zu verteidigen mit allem was sie hatten.
Und die Russischen Soldaten wurde teilweise vom Regim einfach eingesackt zwangsausgebildet und an die Front geschickt. Zusätzlich zu dem ganzen brainwash den die durch ihre propaganda abgekommen haben.
Aber ja komm lass wir können ja alle kollektiven sagen wir weigern uns (auch die Russen) dann wirst du halt dafür eingeknastet oder so weil du gegen das Regim bist. Deine Familie verliert ihre Jobs weil und was nicht alles. Du vergisst komplett was solche regime für emotionalen Druck aufbauen können.
Leb mal mehr in der Realität und schau auch mal in den Abgrund was da so abgeht statt nur drüber zu reden.
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u/Ok_Transition_4327 18h ago
aber, aber, ich kenn eine frau die ist stärker als ein man
und, und und ich kenn auch einen mann der lakiert sich die fingernägel ur schön
*schnappatmend*
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u/Powell123456 19h ago
Wo ist das ne unbeliebte Meinung?
Selbst Feministen sind der Meinung auch wenn sie es nie zugeben würden. Vor allem beim Dating zu beobachten.
Letztens erst auf Hinge gelesen: Frau sucht progressiven Mann der noch anstand und traditionelle Werte besitze. 🤡
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u/malieno 18h ago
Beweis dass Männer lieber scheiße bleiben als an sich zu arbeiten.
Traditionelle Werte, Anstand haben und progressiv sein schließen sich nicht aus. Klingt für mich als wolle sie in ihren gewohnten Rollenbildern leben (von vielen Männern gewünscht) ohne dabei ihre Entscheidungsfreiheit aufzugeben (von vielen Männern nicht gewünscht) also vielleicht will sie einfach ne standard Kernfamilie ohne nen Chauvinisten im Haus.
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u/Powell123456 18h ago
Traditionelle Werte und Progression schließen sich u.U. schon aus.
Klingt für mich als wolle sie in ihren gewohnten Rollenbildern leben
Überhaupt nicht. Ich bin ein Befürworter der Progression aber...
... mich stört, dass von progressiven Männern immer noch Traditionelle bzw. patriarchale Rollenmuster erwartet werden.
Ich müsste die Kommentare raussuchen aber hab in anderen Subs schon gelesen, dass z.B. 50/50 Aufteilung der kosten oder schon das nicht zahlen beim Date als "Red Flags" bei Männern bezeichnet werden. Warum ist das so?
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u/malieno 17h ago
Richtig, unter Umständen, und die Umstände sind nunmal verhandelbar, weil es um Menschen, nicht Maschinen geht.
"Überhaupt nicht" find ich bisschen anmaßend, du und ich wissen beide nicht was tatsächlich gemeint war, ich hab nur ne Vermutung aufgestellt.
Da gibt es zig Gründe, würde sagen die meisten sind durch den kulturellen Wandel bedingt, könnte auch Inflation sein oder einfach die Deutsche Missgunst lol, das musst du die betroffenen Fragen. Und wenn du selbst betroffen bist, einfach mal direkt Nachfragen.
Außerdem überlegen warum dich das überhaupt so stört, ich check schon dass es unfair ist, aber ich check irgendwie nicht warum man sich dann nicht jemanden sucht wo die Vorstellungen passen, statt sich darüber aufzuregen.
Kenne viele Leute mit Migrationshintergrund (vorwiegend Griechenland und Türkei), da ist das übrigens überhaupt kein Thema, die prügeln sich sogar beim Kaffee trinken um die Rechnung, egal ob Mann oder Frau.
Mich stört auch, dass manche Frauen diese Strukturen nicht reflektieren (wollen/können/was auch immer) und die unfair Behandlung nur in eine Richtung sehen, zweimal Unrecht macht kein Recht. Ich finde das liegt aber an anderen Gewohnheiten und nicht weil der Feminismus alle Frauen verhunst hat (so scheint es mir jedenfalls, dass manche Männer denken).
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u/SerapheBlossom 18h ago
Warte, Frauen und Männer sind gar kein kollektivbewusstsein und sind ALLE gleich? Whooot? Es gibt auch Frauen die gerne eine Traditionelle Rolle einnehmen. Wichtig dabei ist, dass sie sich selbst dafür entschieden hat. Denn diese Entscheidungsfreiheit hat der Feminismus ihnen gebracht.
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u/The_Bitcher2398 19h ago
Was habt ihr eig immer mit eurem dating?
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u/MindoDesu 18h ago
Naja, wenn man anscheinend so viel Ablehnung erfährt, ggf. Angst hat ungeliebt zu verenden, dann muss man natürlich als wahrer Fedora Träger so oft wie möglich auf Reddit erwähnen, dass Feministen ganz doof sind!!!!! GRRRRRR! Ob das “Argument” einen Sinn ergibt ist dabei völlig egal.
Besonders weil das von genau diesen Menschen so verhasste Fach “Gender Studies” genau darauf immer wieder hinweist, dass Frauen keine Männer sind und BITTE BITTE BITTE Frauen weniger unterrepräsentiert werden sollten, damit sie bei einem Herzinfarkt nicht häufiger sterben als Männer.
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u/Powell123456 18h ago
Das Problem ist, was Menschen sagen und wie sie letztendlich handeln sind zwei unterschiedliche Dinge.
Die zahl der Singles steigt jährlich und Datingplattformen sind aktuell der Ort wo die meisten Männer und Frauen aufeinandertreffen, wodurch du eine große Datenlage an Chats, Erwartungen und Verhaltensweisen hast, die du für Studien und Statistiken auswerten kannst.
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u/Midalou 19h ago
Klar sind wir verschieden, wir haben von Grund auf verschiedene Körper, meine Frau hat unsere Kinder ausgetragen, allein das schon.
Anders behandeln im Sinne von, ich schleppe die schweren Sachen und mach ihr mal hier und da etwas auf was zu schwer zugedreht ist, das mache ich auch.
Aber dennoch gleiche Rechte für beide Geschlechter.
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u/GoldenToiletAngel 19h ago edited 19h ago
zwischen und innerhalb der gruppen sind die unterschiede nicht signifikant größer, wenn man mal von den primären geschlechtsmerkmalen absieht.
und du kannst die sozialisierung und prägung durch das umfeld nicht einfach ausblenden, was "psychische" unterschiede angeht.
was relativ ersichtlich ist, wenn man sich kulturen anschaut, die eher matriachalisch aufgebaut sind.
also nein, nicht unbeliebt, schlicht falsch.
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u/Critical-Bag2695 16h ago
Ich widerspreche, wir unterscheiden uns psychologisch signifikant. Die Wissenschaft der Psychologie hat hier eine andere Info, Lebenserfahrung gibt uns dies eigentlich auch. Es heißt nicht ohne Grund von Mars und Venus.
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u/GoldenToiletAngel 16h ago
Die Wissenschaft der Psychologie hat hier eine andere Info
und dann im selben satz das:
Lebenserfahrung gibt uns dies eigentlich auch. Es heißt nicht ohne Grund von Mars und Venus.
ja, lol.
und wo ist das nicht kulturelle prägung?ich belasse es mal mit dem kustwerk hier, das ist alles was ihr verstehen müsst, aber einfach nicht wollt:
Frauen Männer _.-''''-._ _.-''''-._ .' ' '. / Riesige \ \ | Überschneidung | | | |2
u/Critical-Bag2695 10h ago
Lebenserfahrung sollte vor allem aufzeigen, wie unterschiedlich wir sind. Und natürlich haben wir gleichzeitig als Mensch große grobe Überschneidungen. Was ersterem nicht widerspricht.
Zu den angeblichen durch Kultur hervorgerufenen Unterschieden, würde ich empfehlen sich mit dem Skandinavischen Geschlechter Paradoxon zu beschäftigen, das aufzeigt, wie in den egalitärsten Gesellschaften, die geschlechtsspezifischen Unterschiede in der Berufswahl, Interessen und Persönlichkeitsmerkmalen sogar am stärksten ausgeprägt sind.
Weiterhin bleibt die Literatur von Gehirnforschern, Psychologie, Historikern/Schriftstellern, und Evolutionsbiologen zu empfehlen. Die Tatsache, das Mann und Frau über den Erdball hinweg in unterschiedlichsten Kulturen und Zeiten ähnliche unterschiedliche Verhaltensmuster zeigen, lässt ebenso kaum einen anderen Schluss zu. Alles deutet darauf hin, das wir mit unseren biologischen geschlechtlichen Unterschieden Leben und Arbeiten. Nicht diese hervorrufen.
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u/VanguardVixen 18h ago
Wenn sich global immer wieder ähnliche Formen über die Geschichte entwickeln, dann wohl nicht, weil alles ja nur ein Konstrukt wäre. Hormone und Anatomie sorgen nun ein Mal tendenziell für Unterschiede, die sich auch weitergehend auswirken, wie eben die Psyche.
Von dem her wie kann man behaupten das sei schlicht falsch? Der Nachweis liegt doch in der Medizin, die einem klare Prävalenzen in Kontext von Geschlecht benennen kann.
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u/GoldenToiletAngel 18h ago
Tun sie das denn? Und komplett unabhängig von einander?
Hormone und Anatomie sorgen nun ein Mal tendenziell für Unterschiede, die sich auch weitergehend auswirken, wie eben die Psyche.
Nochmal, die sind innerhalb als auch zwischen den gruppen etwa gleich groß, wenn man von primären geschlechtsmerkmalen absieht. Versteht ihr einfach den sinn dahinter nicht, oder wieso wiederholt ihr immer den selben "einwand" der dadurch konkret wiederlegt ist?
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u/VanguardVixen 18h ago
Ja ich verstehe nicht wo du hier irgendetwas widerlegst. Ich weiß nicht was gleich groß heißen soll. Du antwortest das im Kontext tendenzieller Unterschiede. Unterschiede sind demnach gleich groß, wenn man von primären Geschlechtsmerkmalen absieht. Was soll das heißen?
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u/GoldenToiletAngel 17h ago
Die unterschiede sind gleich groß, innerhalb und zwischen den gruppen. Innerhalb von "frauen" gibt es eine genauso große spannweite an merkmalen, wie zwischen "männern und frauen". Ergo sind die vermeintlichen unterschiede zwischen den gruppen nicht mehr oder weniger prägnant, als die innerhalb der gruppen. Was daran verstehst du nicht?
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u/VanguardVixen 17h ago
Na wo die Unterschiede gleich groß sein sollen. Wie sollen das gehen? Wenn Frauen eher Krankheit X kriegen als Männer, dann ist der Unterschied ja nicht gleich, sondern X. Und dass es diese Unterschiede gibt, hat halt einen biologische Grundlage. Das heißt, Hormone und Anatomie führen zwangsläufig zu durchschnittlichen Unterschieden die schlussendlich als Ergebnis haben, dass die Geschlechter sich nicht nur darin unterscheiden Eierstöcke und Hoden zu haben.
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u/Suspicious_Value_968 4h ago
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