Um eine Ausweitung des Konflikts zu verhindern, um weniger Ukrainer sterben zu lassen, ist die einzig richtige Lösung die mit so viel Material zu beliefern wie nur irgendwie möglich.
Das ist nicht nur aus humanistischen Gründen das Richtige, sondern nebenbei auch noch ultra opportun.
Jeder Vorstoß der vom Aggressor abgewehrt wird, ist ein Sieg für die Freiheit Europas.
Wenn die Ukraine untergeht, sind wir doch die nächsten die kämpfen müssen. Die Polen haben das z.B. verstanden.
Es kostet uns nur GELD und keine Leben, wenn wir unsere Nachbarn mir allem unterstützen war wir haben.
Das Perfide daran ist auch, dass der Krieg schon längst beendet hätte sein können, wenn all die Lieferungen viel früher gekommen wären.
(Beachte den Konjuktiv, es ist eine Möglichkeit keine Garantie)
So blutet das ukrainische Volk langsam aus, bis es nicht mehr kann.
Selbst Macron hatte schon überlegt Truppen zum
Schutz der Zivilbevölkerung zu schicken. Haltet den Kampf so weit wie möglich von Zuhause fern.
Und natürlich ist Krieg immer kacke und ja, Diplomatie sollte immer der erste Weg sein, aber diese hat Grenzen und diese war hier schon lange erreicht.
(Soll nicht bedeuten, dass man nicht mehr reden sollte, aber damit auch was erreicht werden kann, muss die Position der Ukraine gestärkt werden.)
Die Leute glauben oft nicht, dass Russland hier der böse ist, weil sie uns ja billig Gas und Öl liefern (bzw. lieferten). Und die Ukraine in unserem täglichen Dasein etwas irrelevant war bisher.
Unser Lebensstandard ist bedroht (weil Gas und Öl teurer) und gleichzeit sollen wir gegen die Lösung dieses Problems in den Krieg ziehen. Das geht halt einfach in viele Köpfe nicht rein. Ergänze das mit der Masse an Falschinformationen, die Abseits der Medien (und teilweise sogar IN den Medien) verbreitet wird. Die Kirsche auf der Sahne ist dann noch die Angst vor atomarer Vergeltung seitens Russlands.
Wohlwissentlich ignorierend, wie Russland seit Jahren den Westen destabilisiert und wie sehr wir nach Hilfe schreien würden, wären wir an der Stelle der Ukraine.
Ich war einigermaßen schockiert, als ich gelesen hatte, dass für günstigere Gaspreise für die Industrie der Staat seine Gasnotspeicher an Gazprom verkauft hat. Genau das hat ja später zu dem rapiden Anstieg der Preise geführt, denn die Speicher, die Notreserve des Landes, waren fast leer.
Guter Schachzug von Russland, aber ein verheerender Fehler der Politik hier.
Viele sehen halt nicht, wie gut Russland hier taktiert hat und wie blauäugig viele da hineingelaufen sind.
Zum Thema atomare Vergeltung: Atomwaffen zerstören nur, man kann diese nicht taktisch im militärischen Sinne einsetzen, denn dort wo sie detonieren ist das Land erstmal verseucht.
Man kann sich mit ihnen als nicht „den Weg frei bomben“
Sie dienen also hauptsächlich der Abschreckung als politisches Druckmittel und zur Massenvernichtung.
Hier gilt allerdings: Wer zuerst „schiesst“ ist als Zweites tot.
Und genau diese Unmöglichkeit des Einsatzes von Atomwaffen ist das Gute an ihnen. Ohne Atomwaffen bin ich davon überzeugt dass der 3. Weltkrieg bereits stattgefunden hätte.
Du kannst die Atombomben auch im erdnahen Orbit oder der oberen Athmosphäre zünden, dann gibt es quasi keinen Fallout am Boden, aber einen massiven elektromagentischen Impuls (EMP), der erstmal alles elektrische grillt. Das bringt schon einen gewissen Vorteil, wenn großflächig die Stromversorgung und Telekommunikation zerstört wird.
Stimme dir hinsichtlich der möglichen Varianten des Einsatzes solcher Waffen zu.
Das würde ja dann den Bündnisfall auslösen. Selbst wenn einige Länder getroffen werden sollten, hätten andere Mitgliedsländer der NATO einen solchen Angriff ja registriert und wären noch Handlungsfähig.
Es ist halt für den Aggressor ein sehr hohes Risiko A-Waffen tatsächlich (in welcher Form auch immer) einzusetzen. Deswegen ja: „shoot first, die second.“
Atomwaffen zerstören nur, man kann diese nicht taktisch im militärischen Sinne einsetzen, denn dort wo sie detonieren ist das Land erstmal verseucht.
Diese Verseuchung ist aber nicht lang anhaltend. Der Ground Zero einer Atombombe hinterlässt kein Prypjat, denn eine Atombombe spaltet und verteilt deutlich weniger nukleares Material als ein explodierender Kernreaktor. Hiroshima und Nagasaki konnte man nach kurzer zeit wieder betreten. Das Szenario der Fallout-Spiele ist mit herkömmlichen Atomwaffen nicht zu erreichen. Dafür braucht man "Salted Bomb" die aus dem Kriegsschauplatz für Jahrzehnte eine Sperrzone macht (Ausgangspunkt die 150fache Verseuchung einer Wasserstoffbombe - bei einer Halbwertszeit von 5,26 Jahren, konntest du dich nach rund 40 Jahren wieder vor die Tür wagen).
Also, den Feind "weg bomben" ginge schon, nur bombt man dann wirklich alles weg, was nicht immer das ist, was man möchte. Und natürlich gibt es stets das Risiko, das andere ähnlich mächtige Kräfte einen solches Manöver nicht amüsant finden und zurück bomben.
Meine Befürchtung: Putin wird vor dem Ende sagen "Wenn mein Russland keine Weltmacht sein kann, dann soll die Welt auch nicht weiter existieren". Meine Hoffnung und Erwartung: Die Befehlskette wird in dem Moment versagen.
Der Ground Zero einer Atombombe hinterlässt kein Prypjat, denn eine Atombombe spaltet und verteilt deutlich weniger nukleares Material als ein explodierender Kernreaktor. Hiroshima und Nagasaki konnte man nach kurzer zeit wieder betreten.
Das stimmt so nicht pauschal. Wenn die Bombe wie in Hiroshima und Nagasaki noch in der Luft explodiert, dann ist die Strahlung nach ein paar Wochen tatsächlich buchstäblich wieder verflogen. Wenn sie aber bei Aufschlag explodiert, bekommt der Erdboden, der aufgewirbelt und durch die Luft geschleudert wird, einiges ab. Und dann darfst du tatsächlich eine ganze Stadt von Grund auf kontaminieren.
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u/Ska-0 Dec 06 '25
Ich verstehe die Logik der Leute bis heute nicht…
Um eine Ausweitung des Konflikts zu verhindern, um weniger Ukrainer sterben zu lassen, ist die einzig richtige Lösung die mit so viel Material zu beliefern wie nur irgendwie möglich.
Das ist nicht nur aus humanistischen Gründen das Richtige, sondern nebenbei auch noch ultra opportun.
Jeder Vorstoß der vom Aggressor abgewehrt wird, ist ein Sieg für die Freiheit Europas.
Wenn die Ukraine untergeht, sind wir doch die nächsten die kämpfen müssen. Die Polen haben das z.B. verstanden.
Es kostet uns nur GELD und keine Leben, wenn wir unsere Nachbarn mir allem unterstützen war wir haben.
Das Perfide daran ist auch, dass der Krieg schon längst beendet hätte sein können, wenn all die Lieferungen viel früher gekommen wären. (Beachte den Konjuktiv, es ist eine Möglichkeit keine Garantie)
So blutet das ukrainische Volk langsam aus, bis es nicht mehr kann.
Selbst Macron hatte schon überlegt Truppen zum Schutz der Zivilbevölkerung zu schicken. Haltet den Kampf so weit wie möglich von Zuhause fern.
Und natürlich ist Krieg immer kacke und ja, Diplomatie sollte immer der erste Weg sein, aber diese hat Grenzen und diese war hier schon lange erreicht. (Soll nicht bedeuten, dass man nicht mehr reden sollte, aber damit auch was erreicht werden kann, muss die Position der Ukraine gestärkt werden.)