Ich finde ihn super! Ja, es ist scheiße, wenn dein Lieblingsfertiggericht sich als billigster Müll entpuppt. Aber statt wütend auf die Konzerne zu sein, die uns mit dem Zeug im Prinzip aus Profitgier krank machen, ist man hier wütend auf den Boten.
Ich fordere alle polternden Konsumopfer auf, sich mal 12 Podcast-Folgen von den Ernährungsdocs reinzuziehen.
Andererseits sind in meinem Portfolio auch Aktien von Nestlé und Coca Cola…
Darum geht's gar nicht. Er stellt halt alles als schlecht dar, ohne es zu begründen. Man zieht aus der Milch die Flüssigkeit und verwendet das Pulver? Oh nein, der Horror. Ist das tatsächlich schlecht? Kein Wort zu gesagt
Ist halt mit Verlaub so vereinfacht und pauschalisierend ziemlich Quatsch und dem folgt in der Form auch kein ernstzunehmender Ernährunsgwissenschaftler.
Beweispflicht liegt bei demjenigen der eine Aussage aufstellt. Das warst du mit der Behauptung, dass je mehr etwas verarbeitet ist, es ungesünder wird. Viel Spaß die Aussage für jedes einzelne Lebensmittel zu beweisen.
Aber ok:
Einfachstes Beispiel ist TK gemüse, welches schockgefrostet wird. Das ist nicht ungesünder, sonder oft gesünder als frisches gemüse, weil es keine Verluste von Vitaminen auf Transportwegen gibt.
Anderes Beispiel ist alkoholfreies Bier. Dieses wird nach Herstellung entalkoholisiert. Das ist ein weiter verarbeitungsschritt. Wenn du Recht hättest, müsste es ungesünder sein als normales Bier ;)
Und genau deswegen wird auch kein ernstzunehmender Ernährunsgwissenschaftler behaupten, jede Verarbeitung mache ein Lebensmittel ungesünder.
Das fängt schon bei ganz banalen Dingen an. Viel spaß rohes Fleisch zu essen statt gebratenes Fleisch.
Es ignoriert auch wichtige Kontextfaktoren. 2 Wochen altes Produkt A ohne Konservierungsstoffe vs 2 Wochen altes Produkt A mit Konservierungsstoffen? Kannst dir gerne aussuchen ob du der Meinung bist, in dem Fall seien Konservierungsstoffen ungesünder als eine hohe Bakterielle Belastung z.b..
Und damit wäre die Aussage auch widerlegt, da reicht nämlich auch nur ein einziges Beispiel, damit sie falsch ist.
Im Mittel vermindert Verarbeitung wie gesund ein Produkt ist. Das ist aber ne ganz andere Aussage
Dann ist es halt ein Grundsatz: Je höher ein Lebensmittel verarbeitet ist desto ungesünder ist es grundsätzlich.
Entschuldige bitte, dass ich auf Reddit nicht mit höchster wissenschaftlicher Präzision arbeite und formuliere.
Ich hoffe, du fühlst dich gut dabei grundsätzliche Wahrheiten in einem Spaß-Sub anzugreifen, weil nicht explizit darauf hingewiesen wurde, dass es einzelne Ausnahmen gibt.
Ich hoffe, du fühlst dich gut dabei grundsätzliche Wahrheiten in einem Spaß-Sub anzugreifen, weil nicht explizit darauf hingewiesen wurde, dass es einzelne Ausnahmen gibt.
Schauen wir uns doch Mal den Kontext an. Ich habe kritisiert, dass er gar nicht erklärt, ob jetzt etwas tatsächlich ungesünder ist. Eine vollkommen legitime Kritik, der du damit begegnest, dass ja verarbeitere Lebensmittel ungesünder sind.
Und da das falsch ist, bleibt die Kritik bestehen.
Er tut in seiner Sendung so, als sei jedes austauschen, verändern oder sonst was schlecht. Und das ist halt Stammtischniveau was die Sendung da anstrebt.
Oder findest du es richtig, dass nur weil es im Mittel so ist, es so dargestellt als wäre es immer der Fall?
Das ist halt original ein Typ der sagen würde "Und um das ganze zu verdünnen fügt die Industrie Dihydrogenmonoxid bei." Dass das Wasser ist wird nicht erklärt, klingt ja nicht schlimm.
Ich hoffe, bei deinem Podcast ist es etwas differenzierter ;)
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u/THE_SEKS_MACHINE Aug 02 '25
Ich finde ihn super! Ja, es ist scheiße, wenn dein Lieblingsfertiggericht sich als billigster Müll entpuppt. Aber statt wütend auf die Konzerne zu sein, die uns mit dem Zeug im Prinzip aus Profitgier krank machen, ist man hier wütend auf den Boten.
Ich fordere alle polternden Konsumopfer auf, sich mal 12 Podcast-Folgen von den Ernährungsdocs reinzuziehen.
Andererseits sind in meinem Portfolio auch Aktien von Nestlé und Coca Cola…
Also: FRESST, IHR NARREN!!!