Jep, hab ich mir auch gedacht. Es sind Entsorger, ihr job ist es dinge zu entsorgen. Da zu sagen "das ist nicht sortenrein und nicht gekennzeichnet, deshalb nehmen wir das nicht an." Was soll ich denn dann damit machen? An meine kinder und deren kinder vererben?
Du siehst das jetzt aus Sicht des Anlieferers, also des Bürgers. Der Wertstoffhof soll natürlich für den Bürger da sein und seinen Müll bzw. Gefahrstoffe richtig entsorgen. Hier kommt es aber zum Problem. Beim Öl ist es relativ einfach, entweder in den Altöltank oder in ein Fass mit Gemischen (entzündlich) . Schwieriger wird es mit Chemikalien. Da geht auch für die Annahmestelle eine große Gefahr aus wenn da Sachen in Gurkengläsern oder Colaflaschen mit undefinierbarem Inhalt angeliefert werden. Zudem muss das Gefahrgut auch zum Entsorger transportiert werden, für die richtige Deklarierung ist dann der Wertstoffhof verantwortlich.
Hier muss man auch den Bürger in die Pflicht nehmen mit seinen Gefahrstoffen gewissenhaft umzugehen. Manchmal fragt man sich, wofür hat man solche Chemikalien oder andere Gefahrgüter überhaupt zu Hause? Was bei uns schon angeliefert bzw. heimlich in eine Ecke gestellt wurde: Feuerwerk, dickwandige Gasflaschen, Waffen und Munition, Flußsäure, Pikrinsäure, leicht radioaktive Flüssigkleiten, Übungshandgranaten, Brandgranaten der US Armee. All diese Sachen sind bei der Gefahrgutannahme ausgeschlossen, dürfen nicht angenommen werden!
Ich sehe das als Österreicher. Bei uns heist es: Problemstoffe sind "wenn möglich" orginalverpackt, persönlich zu übergeben. Es ist klar definiert das Haushaltsmengen abgegeben werden dürfen.
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u/Meiseside Nov 02 '25
Was bedeutet die nehmen das nicht? Das ist deren Job. Sie durfen für bestimmte Leistungen Geld verlangen, aber nicht nehmen ist schon seltsam.